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"Best of Europe - Lim.Edition" Wiener Städtische
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me2501
Anmeldedatum: 02.01.2008 Beiträge: 2 Wohnort: Innsbruck
| Verfasst am: 02.01.2008, 18:13 Titel: "Best of Europe - Lim.Edition" Wiener Städtische | |
| Veranlagung Einmalerlag Beginn 2.05.2006 Ende 02.05.2018
€10.000.-- Kontonachricht Ende 2007 Wert € 7.675.-- zum Stichtag 30.11.2007
Nach ca. 1 Jahr fast - 24% MINUS!!!!
Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass die kompletten Kosten für 12 Jahre bereits abgezogen wurden. Über die Höhe der Kosten wollte man keine Auskunft geben.
Wie hoch sind die Kosten beim Einmalerlag?
Haben diese Werte wirklich soviel Minus gemacht?
(PS: Die Fachabteilung Lebensversicherung der Wiener Städtischen Tel. 050350351 kann keine Auskunft über die aktuelle Wertentwicklung der Veranlagung geben) Kann jemand darüber Auskunft geben?
Wie kann die Wiener Städtische Versicherung AG eine Kontonachricht ohne Kenntnis der Wertentwicklung der Veranlagung erstellen?
1. Europäische Staatsanleihen
IBOXX Eurozone Sovereigns Eurozone Performance Index
Bloomberg Ticker: <QW1A>
2. Immobilien
European Public Real Estate Index
Bloomberg Ticker: <EPRA>
3. Aktien aus dem Euro-Raum
Eurostoxx50
Bloomberg Ticker: <SX5E>
Das wurde versprochen!
PRODUKTINFORMATION Limited Edition BEST of EUROPE
Die indexgebundene Lebensversicherung gegen Einmalerlag
Leistungsumfang: Das Beste an BEST of EUROPE: Investment in 3 verschiedene Anlagestrategien:
• der traditionelle Mix aus 50% Anleihen, 25% Immobilien und 25% Aktien
• der dynamische Mix aus 1/3 Anleihen, 1/3 Immobilien und 1/3 Aktien und
• der progressive Mix mit 25% Anleihen, 25% Immobilien und 50% Aktien.
Wobei investiert wird in
o Aktien aus dem Euro-Bereich – Eurostoxx 50 Index
Der Kunde profitiert vom Wachstum der wichtigsten Unternehmen der europäischen Währungsunion.
o Europäische Staatsanleihen – IBOXX Eurozone Souvereigns European Performance Index Spiegelt die Performance der europäischen Märkte für 5-7 jährige Staatsanleihen wieder. Das bedeutet Sicherheit.
o Immobilienfonds – European Public Real Estate Index Umfasst ca. 100 nichtstaatliche Immobilienunternehmen. Ziel dieses Fonds ist eine objektive und repräsentative Referenz für den europäischen Immobilienmarkt. Vereint Sicherheit und Ertrag. Die erfolgreichste Strategie wird nach 12 Jahren für die Auszahlung herangezogen, aber auch schon nach 6 und 9 Jahren werden je 10% des eingesetzten Kapitals ausbezahlt. Vorteile: Verbindung von sofortigem Versicherungsschutz mit Vermögensaufbau Investment in drei verschiedene Veranlagungskategorien Das Beste an BEST of EUROPE: Nach 12 Jahren wird die Strategie gewertet, die am erfolgreichsten war. Der Effekt: Sie bekommen in jedem Fall das Beste, Best of Europe. Kapitalgarantie im Erlebensfall auf das eingezahlte Kapital Prognose auf Basis Entwicklung der letzten 12 Jahre Höhere Leistung bei Unfalltod (mind. 150% des Einmalerlages) Limitierte Auflage
Zuletzt bearbeitet von me2501 am 03.01.2008, 16:53, insgesamt einmal bearbeitet | | | Nach oben | |  |
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RauchenwaldChristian
Anmeldedatum: 02.12.2007 Beiträge: 92 Wohnort: Villach
| Verfasst am: 02.01.2008, 20:47 Titel: Re: "Best of Europe - Lim.Edition" Wiener Städtis | |
| | me2501 hat Folgendes geschrieben: | Veranlagung Einmalerlag Beginn 2.05.2006 Ende 02.05.2018
€10.000.-- Kontonachricht Ende 2007 Wert € 7.600.--
|
Wenn du unter http://www.finon.info/lebensversicherung-pensionsvorsorge-t57.html nachliest, siehst du einen kurzen Überlick über die Kosten solcher Produkte.
Wenn sowas verkauft wird, ist der einzige der dabei nennenswerten Gewinn macht, die Versicherung, bzw. der Makler der dir das Produkt verkauft hat.
| me2501 hat Folgendes geschrieben: |
Nach ca. 1 Jahr - 24% MINUS!!!!
Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass die kompletten Kosten für 12 Jahre bereits abgezogen wurden. Über die Höhe der Kosten wollte man keine Auskunft geben.
Wie hoch sind die Kosten beim Einmalerlag?
Haben diese Werte wirklich soviel Minus gemacht?
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Die einzelnen Werte werden wahrscheinlich ein plus erwirtschaftet haben, jedoch ist es, wie die Versicherung dir mitgeteilt hat so, dass alle Kosten zu Anfang angelastet werden. Die Kosten sind von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich und meist gar nicht exakt feststellbar.
Das Problem dabei ist, dass dem Kunden mehr oder weniger Fonds verkauft werden, (also ein Sachwert), obwohl der Kunde nur Besitzer der Ploizze (eines Geldwertes, eines Stück Papiers) ist. Die Versicherung investiert in Internationale Investmentfonds, welche im Schnitt pro Jahr ca. 6-15% erwirtschaften, der Kunde bekommt bei der besten Lebensversicherung jedoch, je nach Versicherungsanstallt, meist unter 5% (auf die gesamte Laufzeit gesehen) pro Jahr.
Weiters solltest du dir die Kapitalgarantie der Polizze nochmals durchlesen, da diese meist nicht wie von die geschrieben für das Kapital, sondern für das Kapital ABZÜGLICH der Spesen gilt, und auch nur wenn die vereinbarte Laufzeit eingehalten wird.
Wenn du mehr wissen willst, so kannst du dich gerne bei mir unter +43 (0) 4242 - 30776 melden, ich stehe dir dann gerne mit Rat und Tat zur Seite.
In diesem Sinne, möchte ich dir abschliessend noch sagen, besser nach einen Jahr merken, dass die Sparform ein Blödsinn ist, als nach 18 Jahren bemerken, dass man an der Kaufkraft gemessen einen Verlust gemacht hat (momentan 3,1% Inflation)
Hoffe dir vorerst ein wenig geholfen zu haben.... lg Rauchenwald Christian _________________ RauchenwaldC.at
Style 4 Dogs GmbH
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der_finanzierer
Anmeldedatum: 31.01.2008 Beiträge: 11
| Verfasst am: 15.02.2008, 20:31 Titel: | |
| Die Versicherung investiert in Internationale Investmentfonds, welche im Schnitt pro Jahr ca. 6-15% erwirtschaften, der Kunde bekommt bei der besten Lebensversicherung jedoch, je nach Versicherungsanstallt, meist unter 5% (auf die gesamte Laufzeit gesehen) pro Jahr.
Man kann nicht in einen Fond investieren, der 6-15 % erwirtschaftet. Man kann in einen investieren, der bisher solche Erträge erwirtschaftet hat, aber es gibt keine Garantie dafür, dass es auch in Zukunft so weitergeht.
Aber viele Finanzberater bauen ihren Produktempfehlungen gerne auf Zahlen aus der Vergangenheit auf, weil das ein besseres Bild beim Kunden hinterlässt und mehr Interesse erweckt.
Das Risiko für zukünftige (negative) Entwicklungen wird oft nur in einem Nebensatz erwähnt oder runtergespielt. | | | Nach oben | |  |
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me2501
Anmeldedatum: 02.01.2008 Beiträge: 2 Wohnort: Innsbruck
| Verfasst am: 16.02.2008, 01:05 Titel: Die Kosten lt. Antwort Wiener Städtische im Detail | |
| Versicherungssteuer ----------------------- 4,00% der Einmalprämie
Abschluß und Vertragserrichtungskosten 5,00% der Einmalprämie exkl. Vsst.
Verwaltungskosten 7,15% der Einmalprämie exkl. Vsst.
Risikoprämie 1,80% der Einmalprämie incl. Vsst.
* zusätzlich 4,00% der Einmalprämie excl. Vsst.
*die Prämieneinzahlung ist am 3.1.2007 erfolgt. nachdem dieses Versicherungsprodukt einen einheitlichen Versicherungsbeginn aufweist sind zusätzlich 4% der Einmalprämie exkl. Versicherungssteuer angefallen.
Am Antrag wurden keine Kosten im Detail aufgeführt.
Das Produkt wurde so verkauft, dass man Zeit gewonnen hat durch den späteren Beginn. | | | Nach oben | |  |
dr_l33d

Anmeldedatum: 11.03.2008 Beiträge: 122
| Verfasst am: 11.03.2008, 10:19 Titel: | |
| FINGER WEG von "Standard" Lebensversicherungen!!!!!!!
ihr werdet nix bzw wenig rausbekommen ausser ihr lasst das geld bis am Ende liegen!!! | | | Nach oben | |  |
TheBrainMax
Anmeldedatum: 17.03.2008 Beiträge: 4
| Verfasst am: 17.03.2008, 15:34 Titel: | |
| FINGER WEG von "Standard" Lebensversicherungen!!!!!!!
ihr werdet nix bzw wenig rausbekommen ausser ihr lasst das geld bis am Ende liegen!!!
Zu Thema 1 ist zu sagen, dass wenn ich mich für eine mittelfristige oder längerfristige Sparform entscheide immer nach den ersten ca. 3 Jahren ein Minus rauskommen wird was sich mit den Steuern und den Gewinn der Versicherungen leicht erklären lässt.
Wenn man also nur kurzfristig investieren will, dann sollte man sich für ein täglichfälliges Konto entscheiden und nicht für eine 12jährliche Vertragsdauer! Vielleicht hast du nicht den wirklich opetentesten Berater.
Zum letzten Beitrag:
Das mag schon richtig sein, das man mit einer LV nicht die grosse Rendite hat, der Sinn einer Lebensversicherung ist aber auch die Lebens-Versicherung und erst an zweiter Stelle das Sparen. z.Bsp.: Zur Kredittilgung oder als Absicherung der Familie.
Zum reinen Geldsparen gibt es natürlich etliche Produkte am Markt die mehr Rendite versprechen, die meistens aber nicht garantiert sind und in Aktien oder Renten investieren.
Also man sollte immer wissen wieviel Geld ich für WAS anlege! Ganz einfach oder? | | | Nach oben | |  |
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dr_l33d

Anmeldedatum: 11.03.2008 Beiträge: 122
| Verfasst am: 18.03.2008, 07:56 Titel: | |
| tja der fehler liegt darin dass zu einem kredit zur ebsicherung eine Er-ablebensversicherung verkauft wird mit z.b. 100€ /monat obwohl du nur eine Risikolebensversicherung brauchst 17 €/monat mit viel mehr ertrag im ablebensfall!!!
----das ist der häufigste fehler!!!!!!!deswegen standard lebensverischerung ---zu teuer - so gut wie kein ertrag = BETRUG so ein Produkt als Sicherheit für den Kredit herzunehmen!!! | | | Nach oben | |  |
dr_l33d

Anmeldedatum: 11.03.2008 Beiträge: 122
| Verfasst am: 18.03.2008, 07:57 Titel: | |
| | TheBrainMax hat Folgendes geschrieben: |
Also man sollte immer wissen wieviel Geld ich für WAS anlege! Ganz einfach oder? |
da gib ich dir vollkommen recht!!! | | | Nach oben | |  |
TheBrainMax
Anmeldedatum: 17.03.2008 Beiträge: 4
| Verfasst am: 26.03.2008, 15:54 Titel: | |
| tja der fehler liegt darin dass zu einem kredit zur ebsicherung eine Er-ablebensversicherung verkauft wird mit z.b. 100€ /monat obwohl du nur eine Risikolebensversicherung brauchst 17 €/monat mit viel mehr ertrag im ablebensfall!!!
Naja meiner Meinung hat die Medaille zwei Seiten.
Da gebe ich dir recht, mit 17€ monatl. kann ich einen Kredit "billig" absichern.
Aber das Geld ist nach Ablauf des Vertrages weg!
Bei einer Er-Ablebensversicherung habe ich einen Ablebensschutz der mir "nichts kostet" und ich bekomme oben drein noch wesentlich mehr Kapital raus als ich eingezahlt habe.
Natürlich bekomme ich nicht die Wahnsinnszinsen (zw 4,25 und 4,75 bei der klassischen).
Ausserdem werden die Er-Ablebensversicherungen zumeist als Tilgungsträger verwendet!!!! | | | Nach oben | |  |
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dr_l33d

Anmeldedatum: 11.03.2008 Beiträge: 122
| Verfasst am: 27.03.2008, 07:51 Titel: | |
| tja das sprechen wir jetzt vom IRRGLAUBEN der Österreicher:
ja leider gilt es bei einem Kredit nur die Zahlungen für den Kredit abzusichern....d.h. wenn der Ehemann abdankt und alles gezahlt hat, kann die Frau den Kredit ausbezahlen -->Risikoableben reicht somit
Weiters fallen viele versteckte Kosten bei einer klassischen Er/AblebensVS an, wo dir alles in allem vielleicht 2-3 % Zinsen übrig bleiben...wenn überhaupt.(2,24% müssen sie dir garantieren)
steck das Geld bei einem Tilgungsträger in eine FLV. Damit erwirtschaftest du viel mehr Gewinn und finanzierst den Banken keine neue Fassade sondern dir selbst
Falls du mal genauere infos willst sag bescheid | | | Nach oben | |  |
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