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Ab wann sollte man einen Bausparvertrag auflösen?

 

Ab wann sollte man einen Bausparvertrag auflösen?

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lanu



Anmeldedatum: 09.09.2007
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 12.12.2007, 17:20    Titel: Ab wann sollte man einen Bausparvertrag auflösen?

Hallo!

Man hört ja immer wieder, das die Bearbeitungsgebühren... bei Banken immer so hoch sind.

Ab welcher Vertrags- Laufzeit bzw. Auszahlungsbetrages, würde es sich noch bezahlt machen den Bausparvertrag aufzulösen?

Beispiel:

Man bezahlt in einen Bausparvertrag der auf 15 Jahre ausgelegt ist, monatlich 50,00 € ein. Dieser Bausparvertrag läuft bereits schon seit 12 Jahren. Würde sich es hier z.B. Bezahlt machen, diesen aufzulösen????
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RauchenwaldChristian



Anmeldedatum: 02.12.2007
Beiträge: 92
Wohnort: Villach

BeitragVerfasst am: 14.12.2007, 23:56    Titel:

So, hab mir jetzt mal die Zeit genommen und ein wenig nachgerechnet.

Vorab möchte ich jedoch festhalten, dass ich keinen Bausparvertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren (in Österreich) kenne, trotzdem aber den besten österreichischen Bausparvertrag mit 3,14% p.a. zum Vergleich genommen habe.

Im Falle der Kündigung bin ich mit einem Totalverlust der bisher erhaltenen Verzinsung und Prämien ausgegangen, dh. du hast einfach "nur" € 7200,00 die du bist jetzt in 12 Jahren Laufzeit eingezahlt hast.

In diesem Fall würde eine Veranlagung in einen Fond, je nach Fond (Beratung notwendig), dir in 3 Jahren zwischen € 10.015,64 und € 11.648,52 (hochgerechnet mit 6% bzw. 12%, Cost-Average-Effekt nicht berücksichtigt).
Zahlst du die restlichen drei Jahre weiter, so würdest du (bei 3,14%) € 11.328,57 erhalten.

In beiden Beispielen wurde die Steuer nicht berücksichtigt!
In Österreich wäre der Bausparvertrag mit 25% Kest zu versteuern (dh. 25% der Zinsen & Prämien fallen wieder weg), ein Investmentfond hingegen unterliegt KEST III, wobei zwischen verschiedenen Gewinnen unterschieden wird, sodass kein definitiv gültiger Prozentsatz angegeben werden kann.
Im Durchschnitt muss der Gewinn aus Fonds jedoch mit ca. 5 - 10% versteuert werden.

Daher würde ich zu Kündigung, und zu einem Fond tendieren, da der Fond steuerlich besser dasteht, dein Geld täglich verfügbar bleibt, und untern Strich der Gewinn auf diese kurze Zeit gleich oder besser aussieht.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich bezüglich genauerer Informationen bei mir melden würdest.
Meine Kontaktdaten findest du auf meiner Homepage http://www.rauchenwaldc.at
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der_finanzierer



Anmeldedatum: 31.01.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 06.02.2008, 22:44    Titel:

RauchenwaldChristian hat Folgendes geschrieben:
So, hab mir jetzt mal die Zeit genommen und ein wenig nachgerechnet.

Vorab möchte ich jedoch festhalten, dass ich keinen Bausparvertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren (in Österreich) kenne, trotzdem aber den besten österreichischen Bausparvertrag mit 3,14% p.a. zum Vergleich genommen habe.

Im Falle der Kündigung bin ich mit einem Totalverlust der bisher erhaltenen Verzinsung und Prämien ausgegangen, dh. du hast einfach "nur" € 7200,00 die du bist jetzt in 12 Jahren Laufzeit eingezahlt hast.

In diesem Fall würde eine Veranlagung in einen Fond, je nach Fond (Beratung notwendig), dir in 3 Jahren zwischen € 10.015,64 und € 11.648,52 (hochgerechnet mit 6% bzw. 12%, Cost-Average-Effekt nicht berücksichtigt).
Zahlst du die restlichen drei Jahre weiter, so würdest du (bei 3,14%) € 11.328,57 erhalten.

In beiden Beispielen wurde die Steuer nicht berücksichtigt!
In Österreich wäre der Bausparvertrag mit 25% Kest zu versteuern (dh. 25% der Zinsen & Prämien fallen wieder weg), ein Investmentfond hingegen unterliegt KEST III, wobei zwischen verschiedenen Gewinnen unterschieden wird, sodass kein definitiv gültiger Prozentsatz angegeben werden kann.
Im Durchschnitt muss der Gewinn aus Fonds jedoch mit ca. 5 - 10% versteuert werden.

Daher würde ich zu Kündigung, und zu einem Fond tendieren, da der Fond steuerlich besser dasteht, dein Geld täglich verfügbar bleibt, und untern Strich der Gewinn auf diese kurze Zeit gleich oder besser aussieht.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich bezüglich genauerer Informationen bei mir melden würdest.
Meine Kontaktdaten findest du auf meiner Homepage http://www.rauchenwaldc.at


1) 6-12 % Wertsteigerung p.a. sind in der heutigen Zeit mehr als unrealistisch

2) die staatliche Prämie beim Bausparen ist KESt-frei

3) unterm Strich kann auch ein Verlust rauskommen, ausser man nimmt einen Garantiefonds, wobei man die Inflation nicht vergessen darf, was nützt einem 100 % Kapitalgarantie, wenn das eingesetzte Kapital, um bei diesem konkreten Fall zu bleiben in 3 Jahren ca. 6-7 % an Wert verliert
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