Betriebsvermögensvergleich
Der Betriebsvermögensvergleich ist eine Möglichkeit zur Gewinnermittlung. Diese Art der Gewinnermittlung wird in der Regel von Kapitalgesellschaften mit einem hohen Jahresumsatz angewendet, da sie sogar dazu verpflichtet sind, während kleinere Unternehmen die Wahl haben zwischen dem Betriebsvermögensvergleich und der Einnahmen-Ausgabenrechnung.
Der Begriff Betriebsvermögensvergleich wird jedoch in der Regel nur selten verwendet. Häufig ist stattdessen die Rede von der doppelten Buchhaltung. Dabei werden alle Geschäftsfälle jeweils auf eigenen Konten verbucht und aufgezeichnet. Dabei ist es wichtig, nicht nur die Aufwände und Erträge zu erfassen, sondern überdies hinaus auch die Veränderungen im Vermögen des Betriebes.
Sobald eine Leistung oder auch eine Lieferung durchgeführt wurde, erhöht sich der Gewinn durch die Erlöse. Werden hingegen Aufwendungen getätigt, so reduzieren diese den Gewinn im jeweiligen Wirtschaftsjahr wiederum.
Im Gegensatz zu Aufwendungen, die in Form von Leistungen an den Unternehmer erbracht werden, stehen wiederum Investitionen. Denn Investitionen können im Vergleich zu Leistungen nicht nur im aktuellen Wirtschaftsjahr abgeschrieben werden, sondern sie können für die Dauer ihrer Nutzungszeit entsprechend abgeschrieben werden.
Die Nutzungsdauer beträgt hier nämlich meist mehrere Jahre und somit können auch die Abschreibungen auf mehrere Jahre aufgeteilt werden. Auch beim Betriebsvermögensvergleich muss ein Kassabuch geführt werden, wo alle Barbewegungen wie Ausgaben, Erlöse, Entnahmen und Einlagen für jeden Tag erfasst werden. Auch muss eine jährliche Inventur gemacht werden.
