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Archiv für Mieten und Wohnen

Mrz
12.

Der Abschluss eines Mietvertrages ist häufig mit Nebenkosten verbunden. Diese können mitunter auch sehr hoch sein. Die Vergebührung des Mietvertrages beträgt ein Prozent. Des Weiteren können Vertragserrichtungskosten sowie eine Vermittlungsprovision gefordert werden. Die Vergebührung wird vom Bruttomietzins inkl. Ust. Der gesamten Vertragsdauer berechnet. Auch die Vermittlungsprovision hat den Bruttomietzins als Grundlage. Die Höhe dieser Provision variiert und wird vor allem von Immobilienmaklern eingehoben. Die Vermittlungsprovision wird zumeist vom Mieter und vom Vermieter geleistet und orientiert sich an der voraussichtlichen Mietdauer bzw. ob es sich um einen befristeten oder unbefristeten Mietvertrag handelt. Des Weiteren kann der Vormieter eine Abgeltungsprovision von bis zu fünf Prozent fordern.

Mrz
10.

Als Mieter erhält man durch das Mietrecht einen umfassenden Schutz vor ungerechtfertigten Kündigungen seitens des Vermieters. Allerdings ist der Vermieter dazu berechtigt, unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist den Mietvertrag aufzulösen. Je nachdem, wie lange das Mietverhältnis bereits besteht, variieren diese Fristen. Beträgt die bisherige Mietdauer mehr als fünf Jahre, so gilt eine Kündigungsfrist von sechs Monaten. Unter fünf Jahren Mietverhältnis muss eine dreimonatige Kündigungsfrist eingehalten werden. Ist die Kündigung des Mietvertrages wirksam, so muss der Mieter zum vereinbarten Zeitpunkt ausziehen, sofern kein Widerspruchsrecht eingelegt wurde. Spätestens nach einem Gerichtsprozess muss der Mieter mit einer Räumung rechnen.

Mrz
9.

Der Mieter kann Teile des Mietobjektes oder die gesamte Mietfläche mit der Zustimmung des Vermieters an einen Untermieter abgeben. Ohne das Einverständnis des Vermieters hat dieser das Recht, den Mietvertrag fristlos zu kündigen, wenn der Mieter einen Untermieter hat. Allerdings hat der Vermieter nur dann das Recht, die Untermiete zu verweigern, wenn ein bestimmter Grund vorliegt. Dies kann zum Beispiel sein, dass die regelmäßige Zahlung der Untermiete nicht gewährleistet wird. Ebenso kann der Vermieter die Untermiete verweigern, wenn der Untermieter den Hausfrieden stört oder das Mietobjekt für Zwecke nützen möchte, welche nicht im Einklang mit dem im Mietvertrag vereinbarten Mietzweck stehen.

Mrz
6.

In der Regel enthält der Mietvertrag neben den persönlichen Daten der beiden Vertragspartner auch detaillierte Informationen, die das gemietete Objekt sowie die Vereinbarungen von Mieter und Vermieter betreffen. Die beiden Vertragspartner, der Vermieter und der Mieter, werden als Mietparteien bezeichnet. Der Gegenstand der Mietsache ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil von Mietverträgen. Dieser beschreibt, was vermietet wird. Der Mietpreis wird ebenfalls angeführt, wie auch die vorgesehene Dauer des Mietverhältnisses. Ist diese Dauer auf eine bestimmte Zeit beschränkt, so spricht man von einem befristeten Mietverhältnis. Neben dem Mietpreis sind auch weitere Kosten wie Betriebskosten, Strom usw. angeführt, sofern diese Daten bekannt sind.

Mrz
5.

In einem Mietvertrag wird das Vertragsverhältnis zwischen dem Vermieter und dem Mieter einer Wohnung oder eines Objektes vertraglich festgehalten und geregelt. Durch die Unterzeichnung des Mietvertrages verpflichtet sich der Mieter, das vom Vermieter geforderte Entgelt pünktlich zu bezahlen, und kann dafür das gemietete Objekt nutzen. Der Vermieter überlässt dem Mieter die Wohnung und erhält als Gegenleistung den vereinbarten Mietpreis. Im Wohnungsmietvertrag sind neben der Höhe der Miete, dem Zeitpunkt der Mietzahlung und weiteren Details auch die Rechte und Pflichten des Mieters festgelegt. Detaillierte rechtliche und gesetzliche Regelung bezüglich des Wohnungsmietvertrages befinden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch, dem BGB.


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