Deutsche Autohersteller setzen auf US-Markt
Allen voran BMW und Daimler setzen deutsche Autobauer nun verstärkt auf den kränkelnden, US-Automarkt. Mit sparsamen Dieselmotoren sollen Marktanteile gewonnen werden.
Die deutschen Autobauer gehen von einer baldigen Erholung am US-Automarkt aus und wollen die Chance nutzen, um mit sparsamen Automodellen zu punkten, während die amerikanischen Hersteller noch mit Umstrukturierungen und dem Buhlen um Finanzspritzen beschäftigt sind. Auch, wenn der bedeutende Großteil der Fahrzeuge in den USA mit Benzin betrieben wird, wollen die Deutschen den Dieselmotor durchsetzen. Der Absatz von BMW in den USA ist im März zwar um 24 Prozent zum Vorjahr eingebrochen, doch schon ab Herbst rechnet man wieder mit besseren Zahlen. Auch Mercedes hatte Einbußen zu verbuchen, hält aber noch einen Marktanteil von 1,8 Prozent in den Vereinigten Staaten.
Im Jahr 2008 wurden in den USA 13,2 Mio. Neuwagen verkauft. Die deutschen Autobauer gehen nicht davon aus, dass der Gesamtabsatz unter 10 Mio. Autos fallen wird.
