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Mrz
27.

In einem Land ist es vorgeschrieben dass grundsätzlich jeder Einwohner, der seinen Hauptwohnsitz dort hat und eine bestimmtes monatliches Einkommen hat, die sogenannte Einkommenssteuer zu bezahlen.

Die Höhe des Einkommens für die Einkommenssteuer ausschlaggebend und ist bei den ArbeitnehmerInnen ab 10.900 Euro und bei Selbstständigen Personen ab 10.000 Euro zu versteuern.

Berechnungsgrundlage der Einkommenssteuer
Für die Berechnung der Einkommenssteuer und des Gesamteinkommens werden alle Einkünfte, die die jeweilige Person in einem Jahr erwirtschaftet hat zusammengezählt. Je nach Land gibt es unterschiedliche Einkommensarten. In Österreich gibt es sieben.

Österreichische Einkommensarten:
- Forst- und Landwirtschaftliche Einkünfte
- Einkünfte auf selbstständiger Basis
- erwirtschaftete Einkünfte durch Kapitalvermögen, wie Wertpapiere
- Gewerbsmäßige Einkünfte
- Einkünfte auf nicht Selbstständiger Basis
- Vermietungs- oder Verpachtungseinkünfte
- sonstige Einkünfte

Sobald die Berechnung aus den Einkommensarten zusammengezählt wurde, hat man auch die Möglichkeit sonstige Kosten für zum Beispiel Sonderausgaben oder andere Sonderleistungen davon wieder ab zu ziehen.

Einkommenssteuerstufe
Nach dem Abziehen der Sonderausgaben, bleibt nur mehr das reine Einkommen übrig. Dies Bildet dann die Grundlage für die Berechnung der Einkommenssteuer. Bei der Einkommenssteuer gibt es drei unterschiedliche Bereiche. Je nach dem wie hoch das Einkommen ist, fällt man in die jeweilige Einkommenssteuerklasse.

Erwirtschaftet man also aus einen der Einkommensarten als Arbeitnehmer oder selbstständige Person mit dem Kapitalvermögen in einem Jahr weniger als 10.900 Euro (Arbeitnehmer) oder mehr als 10.000 Euro (Selbstständigkeit) so fällt keine zu zahlende Steuer an.

Beträgt der Verdienst durch Zusatzeinkünfte als Arbeitnehmer zwischen 10.900 Euro und  25.000 Euro oder als Selbstständiger zwischen 10.000 Euro und 25.000 Euro so muss eine Einkommenssteuerzahlung in der Höhe von 38,33 Prozent getätigt werden. Liegt das Einkommen bei mehr als 25.000 Euro bis 51.000 Euro, so müssen diese Einkünfte mit 43,596 Prozent versteuer werden. Mit einem stattlichen Einkommen von über 51.000 Euro ist man dazu gezwungen den höchsten Einkommenssteuersatz von rund 50 Prozent zu bezahlen.

Das zuständige Finanzamt zieht von der Berechneten Einkommenssteuer diverse Beträge wie bereits bezahlte Lohnsteuer oder Beträge die noch abgesetzt werden können ab.


Absetzbeträge für die Einkommenssteuer

Es gibt sehr unterschiedliche Beträge die bei der Einkommenssteuer abgesetzt werden können.
Dies ist eine kleine Auflistung an Absetzbeträgen für die Einkommenssteuer:

-Arbeitnehmerabsetzbetrag mit bis zu 54 Euro jährlich
-Verkehrsabsetzbetrag mit bis zu 291 Euro jährlich
-Pensionistenabsetzbetrag mit bis zu 400 Euro jährlich
-Alleinverdienerabsetzbasisbetrag mit bis zu 364 Euro jährlich
-Unterhaltsabsetzbetrag mit bis zu 50,90 Euro monatlich
-Mehrkinderabsetzbetrag mit bis zu 36,40 Euro monatlich

Nähere Informationen zu den jeweiligen Absetzbeträgen finden sie auch hier ins unserem Informationsportal. Nutzen sie einfach die Suchfunktion oder das Forum bei weiteren Fragen.


Einkommenssteuer laut Bescheid

Hierbei werden alle bereits gezahlten Posten von der Einkommenssteuer abgezogen. Sobald das Finanzamt mit der Arbeit fertig ist, wird auch der Termin für die nächste Steuerzahlung festgelegt. Im Normalfall sind diese quartalsmäßig an das Finanzamt zu leisten.

Online Einkommensteuererklärung über Finanz-Online

Mit der Hilfe der Online Einkommenssteuererklärung kann man sehr viele Vorteile nutzen. Das Online Einkommenssteuersystem heißt Finanz-Online. Der Zugang zu diesem Onlinesteuererklärungssystem muss direkt über das Finanzamt mit Vorlage eines Personalausweises erfolgen. Danach bekommt man seinen Zugang.
Sollte kein Internetzugang für die Online Einkommenssteuererklärung vorhanden sein, so kann dieser auch wie gehabt über den schriftlichen Weg getätigt werden. Hierfür muss das Einkommenssteuerformular E1 beim jeweiligen Finanzamt beantragt werden.

Vorteil der Online Einkommenssteuererklärung
Über die Einkommenssteuererklärung über das Internet hat man den Vorteil, dass zum Beispiel für Arbeitnehmer alle wichtigen Informationen wie die Anzahl der Arbeitgeber oder die Jahreslohnzettel der Jeweiligen Arbeitgeber bereits online zu Verfügung stehen.
Ein weiterer Vorteil der Online Steuererklärung ist die Vorberechnung der Steuererklärung. Hiermit kann man ganz einfach vor dem Antrag berechnen lassen, wie viel Anspruch man hätte bei der Einrechnung verschiedenster kosten.

Fälligkeit der Einkommenssteuer
Die Einkommenssteuer ist bis zum 30 Juni des Jeweiligen Jahres zu tätigen. Bei einer schriftliche Erklärungen ist diese erst am 30 April des jeweiligen Jahres abzugeben. Auf Anfrage können diese Termine vom Jeweiligen Finanzamt auch abgeändert werden.

Probleme mit der Einkommenssteuer

Sollte man Probleme beim ausfüllen der Einkommenssteuer haben oder nicht wissen welche Kosten in welchen Bereich eingeordnet werden dürfen, kann man auch einen Steuerberater um Hilfestellung bitten. Neben einem Steuerberater gibt es vom Finanzamt gut Beschriebene Broschüren für die Einkommenssteuer, wo genau beschrieben wird, wie alles gemacht werden muss. Diese Broschüren findet man entweder direkt vor Ort beim jeweiligen Finanzamt oder manchmal sogar online auf der Homepage der Finanzministeriums.


Zusatzregelungen bei der Einkommenssteuerklärung

In Österreich gibt es Zusatzregelungen für die Einkommenssteuer wonach ab einem Zusatzeinkommen von mehr als 730 Euro Jährlich und mehr als 10.900 Euro durch den Arbeitgeber auch eine Einkommenssteuererklärung abgegeben werden muss.

Im Falle von mehreren Tätigkeiten die nicht auf selbstständiger Basis ausgeführt werden oder mehr als eine Pension bezogen wird und damit ein Jahreseinkommen von mehr als 10.900 Euro erwirtschaftet ist verpflichtet eine Einkommenssteuererklärung zu machen.
Macht man keine Einkommenssteuererklärung so wird man direkt vom Finanzamt dazu aufgefordert. Sollte man mit der Aufforderung des Steuerbescheid nicht einverstanden sein, so kann man diese auch wieder legen mittels einer Berufung.
Im Falle einer Berufung des Steuerbescheids ist eine Frist von einem Monat ab erhalt des Bescheids einzuhalten.

Siehe auch Arbeiterkammer zum Thema Einkommenssteuererklärung

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