GM will kein Geld für Opel
Der Autohersteller Opel, ein Tochterunternehmen des GM-Konzerns soll von der finanziell angeschlagenen Mutter eventuell sogar kostenlos abgegeben werden. Die Verhandlungen laufen.
Schon seit Monaten sind mögliche Schritte über die Zukunft von Opel im Gespräch. Was zuerst nach einer staatlichen Übernahme aussah, könnte nun doch eine andere Wendung nehmen. GM verhandelt laut eigenen Angaben derzeit nämlich mit möglichen Abnehmern für den Autohersteller Opel. Dabei möchte GM aber kein Geld für das Unternehmen haben. Investoren müssen jedoch eine Zusage für Investitionen von 500 Millionen Euro abgeben können. Auch das britische Unternehmen Vauxhall würde damit gleichzeitig übergeben werden. Derzeit soll es mindestens zwei potenzielle Interessenten für den deutschen Autohersteller geben, die bereit sind, das Geld aufzubringen.
Um das Überleben von Opel zu sichern, sollen eventuell auch staatliche Garantien abgegeben werden. Dennoch steht Opel im Vergleich zur Konzernmutter noch relativ gut da.
