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Mai
10.

Die österreichische Industrie warnt schon jetzt, dass das Schlimmste noch nicht überwunden ist. Spätestens ab September soll es noch einmal zu Stellenabbaumaßnahmen kommen.

Einigen Industriebetrieben geht die Wirtschaftskrise bereits stark an die Substanz. Hier sei es nur mehr eine Frage der Zeit, bis diese Unternehmen über keine Reserven zur Betriebsfortführung mehr verfügen, wenn nicht bald eine Erholung eintritt. Dies hat natürlich auch verheerende Auswirkungen auf den österreichischen Arbeitsmarkt. Man rechnet damit, dass es in der Industrie spätestens im September 2009 zu breiten Kündigungswellen kommen wird, da die Unternehmen zum Stellenabbau gezwungen sind, um überleben zu können.

Viele Industrieunternehmen sprechen sich derzeit schon für eine Übernahme des deutschen Kurzarbeitsmodells aus, um Mitarbeiter halten zu können. Hierbei wären keine Behaltefristen und kein Überstundenverbot gegeben.

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