Liquiditätsplan
Unter einem Liquiditätsplan versteht man eine betriebswirtschaftliche Berechnung, bei der die Einnahmen und die Ausgaben für eine bestimmte Periode im Unternehmen berechnet werden.
Durch den Liquiditätsplan soll eine Unterstützung im Betrieb geschaffen werden, durch die die Liquidität des Betriebes im laufenden Betrieb überprüft und gesichert werden kann. Der Liquiditätsplan wird üblicherweise für Zeiträume von weniger als einem Jahr berechnet und dient der Prognose der Entwicklung des Unternehmens in der nächsten Zeit, wobei es sich um eine kurzfristige Maßnahme handelt.
Wozu wird ein Liquiditätsplan benötigt?
Der Liquiditätsplan dient einerseits als Kontrollmaßnahme, um die Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens überwachen zu können, andererseits allerdings auch als Grundlage für verschiedene Entscheidungen, die im Betrieb getroffen werden müssen. Doch auch bei der Finanzierung kann die Liquiditätsplanung eine wichtige Rolle spielen.
Denn bei der Aufnahme von Krediten etwa wird der Liquiditätsplan von den Banken verlangt, um die finanzielle Situation des Unternehmens besser beurteilen zu können. Ebenso dient der Liquiditätsplan aber auch dem Unternehmen als Kontrollinstanz, um feststellen zu können, ob kurzfristige Finanzierungen in der nächsten Zeit notwendig sein werden oder, ob die Rückzahlung von Verbindlichkeiten gewährleistet werden kann. Der Liquiditätsplan wird in kleineren wie auch in großen Unternehmen erstellt. In größeren Unternehmen wird dieser jedoch üblicherweise sogar in regelmäßigen Abständen von der Buchhaltungsabteilung erstellt.
