Rail Cargo Austria rechnet mit Einbußen
Auch die Transportbranche leidet unter der Wirtschaftskrise. Rail Cargo Austria, die Gütersparte der ÖBB fürchtet Einbußen gegenüber dem Lkw Verkehr.
Die Auswirkungen der schwachen Konjunkturlage wurden von der Speditionsbranche als erstes wahrgenommen. Die Lkw Frächter stehen unter enormen Druck und versuchen durch Angebote mit Dumping Preisen wenigstens kurzfristig kostendeckend zu arbeiten. Der Schienenverkehr spürt natürlich die preisbedingte Verlagerung der Transporte zum Straßenverkehr und rechnet damit bis zu 10 Millionen Tonnen weniger Fracht zu befördern als noch im Vorjahr, womit ein Level wie im Jahr 2002 erreicht würde.
Im Preiskampf möchte die Rail Cargo Austria teilweise mitmachen, solange zumindest die variablen Kosten gedeckt sind. Es handle sich nur um eine Zeitfrage, bis die Lkw Frächter die Preise wieder anheben müssten.
