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Dez
29.

Die Immofinanz musste im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust von 2,17 Milliarden Euro verzeichnen.

Mit diesem Verlustbetrag bringt die Immofinanz das bisherig größte Minus für an der Wiener Börse notierte Unternehmen in der Geschichte des Börseplatzes. Eine neuerliche Bewertung des Immobilienbesitzes, Abschreibungen für zurückgefahrene Projekte sowie ein negativ ausgefallenes Finanzergebnis trugen hauptsächlich zu dem Ergebnis bei. Mit dieser Meldung verzeichneten auch der Wert des Unternehmens und der Preis pro Aktie deutliche Kursverluste. Immofinanz will nun die Liquidität durch Verkäufe und Reorganisation der laufenden Projekte stärken.

Gespräche mit den Banken, bei denen Verbindlichkeiten bestehen, verliefen bisher entspannt, da die Immofinanz noch immer über eine relativ gute Eigenkapitalquote verfügt.

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