Streit um Gazprom Lieferungen in die Ukraine
Da die Ukraine die Schulden für bereits erhaltene, russische Gaslieferungen nicht bezahlt hat, droht die Gazprom nun, den Hahn abzudrehen. Auch für den Westen könnte dies Probleme bringen.
Die Ukraine hat bei der Gazprom mittlerweile einen Schuldenstand von rund 1,4 Milliarden Euro. Die Ukraine hat bereits gemeldet, dass es dem Land bis zum geforderten Ultimatum, nämlich bis zu Jahresende nicht möglich sein wird, die Rechnung zu bezahlen. Gazprom bot darauf mehrere, andere Möglichkeiten an. Beispielsweise könnte man mit den Transitgebühren für Gas, das durch die Ukraine geleitet wird, gegen verrechnen. Auch die Übergabe der ukrainischen Gasreserven wäre eine Möglichkeit.
Sollte sich die Ukraine weiterhin nicht imstande fühlen, die Rechnung zu bezahlen, könnte dies auch zu Lieferverzögerungen in Westeuropa führen.
