Was versteht man unter Nachdeckung?
Die Nachdeckung ist ein Begriff, der vor allem im Bereich von Wertpapierlombardkrediten verwendet wird. Bei diesen Darlehen erhält der Gläubiger das jeweilige Darlehen nur dann genehmigt und ausbezahlt, wenn er als Sicherheit ein Wertpapierdepot zur Verfügung steht, auf das die Bank bei Zahlungsausfall zugreifen kann, um es zu verwerten. Natürlich ändert sich der Wert eines solchen Depots ständig mit den Kursen.
Fällt der Gesamtwert des Wertpapierdepots unter den Besicherungswert, der notwendig ist, um das Darlehen zu besichern, kann die Bank eine Nachdeckung einfordern. Das bedeutet, dass der Darlehensnehmer zusätzliche Sicherheiten zuschießen muss. Sofern diese nicht vom Darlehensnehmer erbracht werden, kann die Bank die Wertpapiere pfänden.
