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lanu
Anmeldedatum: 09.09.2007 Beiträge: 29
| Verfasst am: 12.12.2007, 17:26 Titel: Empfehlenswertes Sparbuch? | |
| Hallo!
Ich besitze zur Zeit ein ganz normales Sparbuch wie jederman.
Von den derzeitigen Zinsen mag ich eigenltich gar nicht reden anfangen. Ich habe jetzt gehört, dass es ganz tolle Angebote von Sparbüchern geben soll, die man Online Sparbücher nennt oder so...
Hat jemand für mich eine Empfehlung für ein Sparbuch wo man, täglich liquid ist und hohe Zinsen darauf bekommt? | |
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RauchenwaldChristian
Anmeldedatum: 02.12.2007 Beiträge: 92 Wohnort: Villach
| Verfasst am: 12.12.2007, 18:01 Titel: | |
| Mehr als knapp 4% Brutto gibt es im Moment für kein Sparbuch (täglich Verfügbar), wie immer gilt, wenn du das Geld in nächster Zeit nicht benötigst würde ich es Gewinnbringend, und je nach Risikobereitschaft veranlagen.
mfg Rauchenwald Christian _________________ RauchenwaldC.at
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RauchenwaldChristian
Anmeldedatum: 02.12.2007 Beiträge: 92 Wohnort: Villach
| Verfasst am: 15.12.2007, 00:03 Titel: | |
| Muss mich für den knappen Post entschuldigen, hatte in den letzten Tagen viel zu tun.
So, nun zum Thema:
Im Moment sind die Zinssätze überall recht hoch, sodass du bei einem Sparbuch (täglich verfügbar) mit bis zu 4% rechnen kannst. (Österreich)
Jedoch solltest du berücksichtigen, dass es sich hierbei um die Brutto Verzinsung handelt, dh Netto bleiben dir "nur" mehr 3% p.a. übrig.
Wenn man nun betrachtet, dass wir im Moment eine Inflation in Österreich von knapp mehr als 3% haben, so bedeutet das, das du jedes Jahr an Kaufkraft verlierst. Dh du hast zwar mehr Euro Scheine in der Hand, bekommst dafür aber im Verhältnis weniger, als zum Zeitpunkt der Einlage am Sparbuch.
Ich rate meinen Kunden immer dazu, ein bis zwei Monatslöhne auf dem Sparbuch zu deponieren, um für kleinere Notfälle Geld zur Verfügung zu haben, jedoch für's sparen (ab 3 Jahren aufwärts) einen Investmentfond je nach Risikobereitschaft und Anlagezielen zu wählen, da Rendite von guten Internationalen Investmentfonds langfristig immer die Inflation ausgleicht und Gewinne bringt.
Beispiel:
Pioneer Fund - seit Auflage durchschnittlich 12,5% p.a. (wurde leider vor kurzem deregistriert)
Templeton European Growth Fund - seit Auflage 14,7% p.a.
Templeton Mutual European Fund - ca. 109% in den letzten 5 Jahren
Wie immer gilt, für eine Beratung stehe ich jederzeit zur Verfügung. _________________ RauchenwaldC.at
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dr_l33d

Anmeldedatum: 11.03.2008 Beiträge: 122
| Verfasst am: 11.03.2008, 10:12 Titel: | |
| ich finde Sparbücher ebenfalls nicht sehr empfehlenswert da die Inflation in diesen von der Bank angebotenen Produkte immer vernachlässigt wird!!
wer verdient dabei ....die BANK
wer spart sich arm....der KUNDE | |
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philipp.etzler

Anmeldedatum: 08.01.2008 Beiträge: 160 Wohnort: Amstetten
| Verfasst am: 16.03.2008, 15:46 Titel: | |
| | doch selbst in einem modernen Portfolio hat das Sparbuch seine Berechtigung. | |
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Finanzguru Site Admin

Anmeldedatum: 28.08.2007 Beiträge: 106
| Verfasst am: 17.03.2008, 12:16 Titel: | |
| Existenzrecht hat das Sparbuch meines Erachtens schon, da es doch noch denn einen oder anderen Zweck erfüllt:
1. Optimal um einen Notgroschen auf die Seite zu legen, falls mal etwas unvorhergesehenes passiert und man dringend Geld benötigt.
2. Für einen kurzen Anlagehorizont sicher nicht verkehrt, da man jederzeit ohne irgendwelche Vertragsbedingungen zu brechen, das Geld abheben kann und sogar ein paar Zinsen dafür bekommt.
Falls noch jemand gute Beispiele für ein Sparbuch hat, kann er sie gerne schreiben. | |
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TheBrainMax
Anmeldedatum: 17.03.2008 Beiträge: 4
| Verfasst am: 17.03.2008, 15:51 Titel: | |
| Naja wenn ich bei einer Versicherung für täglich fälliges Geld 4% bekomme und bei einer Vorarlberger Onlinebank sogar 4,25%, da brauche ich nicht überlegen ob ich mein Geld auf einem Sparbuch verstauben lasse oder nicht. Dabei rede ich von einem sehr kurzfristigen Anlegehorizont von max 2 Jahren.
Darüber gibt es natürlich alle möglichen Fonds.
Wobei natürlich bei Fonds immer das Risiko besteht das man nicht annähernd an solche Rendite rankommt, oder aber um ein vielfaches höher liegt, wie auch immer wieviel Glück, Ausdauer und natürlich Geld zum spekulieren man hat. | |
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dr_l33d

Anmeldedatum: 11.03.2008 Beiträge: 122
| Verfasst am: 18.03.2008, 07:54 Titel: | |
| also auf lange dauer sparst du dich mit dem Sparbuch arm!!!
lies mal nach:
http://www.krone.at/index.php?http%3A//wcm.krone.at/krone/S14/object_id__68448/hxcms/
bzw. denk an die inflation, die deine Zinsen frisst!!!!
------es kommt immer drauf an wie lange du welche summe für was wann brauchst!!---danach kann man scih ansehen wie deine optimale sparform aussieht
------ich rate ab von Bausparen, Sparbüchern und "normalen standard" Lebensversicherungen | |
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Finanzguru Site Admin

Anmeldedatum: 28.08.2007 Beiträge: 106
| Verfasst am: 18.03.2008, 12:19 Titel: | |
| Fonds sind schon vorteilhaft, aber auf keinen Fall für eine Lösung, bei der man das Geld immer verfügbar haben möchte.
Wenn man innerhalb von einem Jahr eine Fonds verkauft, fällt die 50% Spekulationssteuer auf alle Gewinne vom Fonds an.
Oder was mache ich wenn ich wirklich dringendst das Geld benötige und der Aktienkurs gerade etwas schlecht steht oder er vielleicht sogar dabei ist, einen Trend nach oben zu entwickelt.... | |
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dr_l33d

Anmeldedatum: 11.03.2008 Beiträge: 122
| Verfasst am: 18.03.2008, 12:34 Titel: | |
| es kommt eben darauf an:
da gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten!!
es gibt schon FONDS, die du dir auzahlen lassen kannst ohne abstriche aber nur wenn du 50% höchstens rausnimmst - alles andere wär nicht empfehlenswert!!!!wie gesagt aber ab 6 J perfekte Sparform mit sehr sehr gutem Ertrag!
ps: warum solltest acuh geld in einem fond nur 1 jahr liegen lassen??
da legs lieber untern koipfpolster  | |
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dr_l33d

Anmeldedatum: 11.03.2008 Beiträge: 122
| Verfasst am: 18.03.2008, 13:29 Titel: | |
| | philipp.etzler hat Folgendes geschrieben: | | doch selbst in einem modernen Portfolio hat das Sparbuch seine Berechtigung. |
naja zumindest mehr als ne LV
aber ich weiß ncith wie du das mit Berechtigung siehst  | |
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philipp.etzler

Anmeldedatum: 08.01.2008 Beiträge: 160 Wohnort: Amstetten
| Verfasst am: 18.03.2008, 19:01 Titel: | |
| @ brainmax: die von dir beschriebenen Sparformen (Versicherung, Onlinesparen) sind per Definition Sparbücher. Fonds haben nichts mit Glück oder Unglück zu tun.
@dr:
Es gibt keine Wertpapierveranlagungen am Kapitalmarkt die unter 12Monate steuerfrei sind. Diese sind alle spekulationssteuerpflichtig.
@Finanzguru:
Die Spekulationssteuer ist nichts anderes, als der in der Veranlagung erzielte und veräusserte Gewinn (zählt zum EK) innerhalb von 12Monaten+1Tag der mit deinem Einkommen nach deinem Steuersatz mit versteuert wird. Das heißt nur im Falle eines EK von >50000€/Jahr fällt hier ein Steuersatz von 50% ESt an.
mfg, Philipp | |
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dr_l33d

Anmeldedatum: 11.03.2008 Beiträge: 122
| Verfasst am: 19.03.2008, 07:26 Titel: | |
| also was ich weiß gibt es schon was
da zahlt man nämlich nur einmalig 4% AGIO und KEINE Abschläge wie beim "normalen" Fond, wo man ca (da hast du recht) mit 30% Abschlägen rechnen muss (Depotgebühre, Agio, Verwaltungsgebühren, Management Fee.....)
--> FLV (Fondsgebundenelebensversicherung) heißt die Lösung ...also ICH bekomm die FLV nur mit einmalig 4% Agio !!!
also gibt es doch ein Produkt
in Deutschland läuft das schon alles anders-deswegen dieses Jahr noch in Österreich ausnutzen weil wird sich Österreich an der EU anpassen oder die EU an Österreich?
bald (ab 2009) heißt es den gesamten Ertrag - gewisser Anteil herschenken  | |
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Finanzguru Site Admin

Anmeldedatum: 28.08.2007 Beiträge: 106
| Verfasst am: 19.03.2008, 07:35 Titel: | |
| Hi Philipp!
Ok verstehe! Ich habe nämlich einmal gelesen, das bei einem Kauf von einer Aktie und dem darauf folgenden Verkauf der Aktie bzw. der Anteile (Innerhalb von einem Jahr), der Gewinn zu 50 % versteuert werden muss, da man ja nur spekuliert damit...
Danke aber für die Aufklärung
Da sieht man es mal wieder Papier ist geduldig  | |
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philipp.etzler

Anmeldedatum: 08.01.2008 Beiträge: 160 Wohnort: Amstetten
| Verfasst am: 19.03.2008, 17:22 Titel: | |
| @dr:
bitte mal bei deinem Steuerberater, einem Finanzprüfer oder bei der depotführenden Bank nachfragen. 30% Abschläge?? da würde ich mein Depot nicht eröffnen.
Des weiteren würde ich mich nicht trauen eine FLV und ein kurz/mittelfristiges Investment in einem Zug zu erwähnen.
mfg, Philipp | |
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