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Geht die Steiermärkische Gebietskrankenkasse auch Pleite?

Allgemeine Fragen zum Thema Versicherungen

Moderator: philipp.etzler

Geht die Steiermärkische Gebietskrankenkasse auch Pleite?

Beitragvon lanu » 29.02.2008, 11:12

Bin mal gespannt wie lange es noch Dauer bis weitere Gebietskrankenkassen (wie die Steirische) in Österreich Pleite gehen. Das die Krankenkassen mit dem Geld kämpfen ist ja schließlich kein Geheimnis mehr.

Die Wiener Gebietskrankenkasse hat es schon erwischt mit der Pleite.
Ich kann nur optimistisch hoffen für die Zukunft.
Es sollte sich einfach jemand einen Lösung einfallen lassen, diese wird aber wahrscheinlich darin enden, das eine Erhöhung fällig werden wird. Total blöd finde ich das ganze :cry:
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Beitragvon philipp.etzler » 29.02.2008, 12:08

das die Steirische Gebietskrankenkasse in Ausgleich geht ist eher nicht wahrscheinlich;
man muss sich vorstellen dass ja speziell in Ballungsräumen die Kosten weit höher sind als in durchzogenen Gebieten (andere Länder als Wien). Doch natürlich bleibt abzuwarten was in unserem Sozialsystem weiter passiert. Eines ist klar: aufgrund des Generationenvertrages werden definitiv weitere Maßnahmen getroffen müssen.
Ich kann nur dazu sagen: eine private Absicherung (Krankenzusatz und Pflegeversicherung) ist für mich auf kurz oder lang nicht nur empfehlenswert, sondern bald ein größeres Thema als unsere Altersvorsorge.

Hier noch 2 interessante Links zu dem Thema:

http://www.ots.at/presseaussendung.php? ... 30_OTS0149
http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin ... 8_02_1.pdf

mfg, Philipp
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Beitragvon Finanzguru » 29.02.2008, 14:05

Wie es sich alles entwickeln wird kann man sich glaub ich vorstellen. Die Geburtenrate wird bzw. ist am sinken, wobei die Rate der jeniger die Pfelge bedürftig sind und sein werden mit der Lebenserwartung ansteigt.
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Beitragvon metosato » 01.03.2008, 17:27

Dies ist ein sehr prisantes Thema, das leider noch nicht allzu ernst genommen wird.

Wie oben schon angesprochen ist bzw. war der Generationsvertrag nach dem 2. Weltkrieg eigentlich nur eine Übergangslösung die sich auf jeden Fall gerechnet hat, weil auf jeden Pensionisten sieben oder acht Arbeiter kommen. In der heutigen Zeit siehts eben anders aus und das bekommen auch die Sozialversicherungsträger zu spüren.

Ein weiterer Knackpunkt ist natürlich die Pflege von Personen. Diese könnten in die hunderttausend EURO gehen pro Pflegefall, je nach dem, welche Pflegestufe. Dies ist auch unserer Regierung bekannt, deshalb wird ja immernoch geduldet, dass Pflegepersonal vom Osten geholt wird.

über kurz oder lang werden die Familienmitglieder finanziell für die Pflege herangezogen, wie bei einer Art Sippenhaftung.
Beispiel: Oma ist pflegebedürftig und die Kinder bzw. Enkel suchen beim Staat um Pflegegeld an. Der Staat prüft über das Finanzamt, wie das Einkommen der Kinder/Enkelkinder aussieht. weiters wird geprüft, ob die Kinder/Enkelkinder womöglich eine Vorsorge in Form einer LV oder eines Fonds haben. Sollte dies der Fall sein und die Kinder/Enkelkinder dadurch Kapital zu erwarten haben, sieht das Pflegegeld dementsprechend niedrig aus oder wird erst ausbezahlt, wenn das Angesparte Kapital verbrauch ist.

Dies ist auch meines Erachtens nicht abwägig, da sich der Staat schon immer geholt hat was er brauchte.

Weiters habe ich diese Informationen von einem Geschäftsparter von E&S. Dieser Geschäftspartner hat lange Zeit bei der Sozialversicherung gearbeitet und auch Modelle entwickelt, bzw. mitentwickelt, die das Manko des Pflegegeldes aus der Sicht des Staates reduzieren soll.

Ich spreche jeden meiner Kunden bezüglich Pflegevorsorge an!! Alle VA´s oder VB´s hier im Forum sollten das auch machen!!
Es zahlt sich aus sich Seminare von verschiedenen Anstalten anzusehen und Informationen für den Kunden einzuholen, denn die Medien sind voll von diesem Thema.
Alexander Mayer
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Beitragvon philipp.etzler » 02.03.2008, 11:19

ich kann mich metosato nur anschließen; dieses Thema wird in den nächsten Jahren immer brisanter werden. Leider ist unsere Politik nicht bereit diese Themen offensiv zu behandeln, da das der jeweiligen Partei Wählerstimmen kosten würde.

mfg, philipp
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Beitragvon 123 » 02.03.2008, 20:01

Wie sieht denn diese Pfelgevorsorge genau aus?
Ich bezahle laufend eine Gebühr und darf dann später irgend wann einmal diese Pflegevorsorge nützen. Könnte dann meine Pflegevorsorge auch für meine Oma zusätzlich verwendet werden?
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Beitragvon philipp.etzler » 02.03.2008, 20:13

das wäre schön. die privaten Vorsorgen sehen im Prinzip so aus, dass man sich ähnlich wie bei einem Taggeld-Tarif aussucht wie viel man später in den Pflegestufen bekommen möchte (je höher die Stufe, desto größer die Auszahlung pro Monat). Je nach Alter wird dann die Prämie ermittelt. Diese Absicherung ist nicht auf andere übertragbar.
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Beitragvon no1 » 03.03.2008, 15:06

So werden unsere Fixkosten immer höher werden wenn das so weiter geht :(
Man sollt wirklich für alles gegen alles etwas passendes haben.
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Beitragvon philipp.etzler » 03.03.2008, 15:18

natürlich ist das mit einem Mehraufwand verbunden. Ich kann dazu eigentlich nur eines sagen: Ich habe bei den meisten meiner Kunden die Erfahrung gemacht das man solche zusätzlichen Absicherungen mit Kosteneinsparungen bei den anderen Absicherungen abdecken kann.
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Beitragvon lanu » 23.06.2008, 17:08

Aktueller Zeitungsbericht:

2009 Soll die Steirische Gebietskrankenkasse pleite sein.
Laut Aktuellem Zeitungsbericht sieht sich die Steiermärkische Gebietskrankenkasse bald im aus!

Die Vorahnung (siehe oben) über den Konkurs der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse (inkl. sogar zwei weiteren Gebietskrankenkassen) hat sich nun leider doch verwirklicht.

Ich hoffe denen fällt bald etwas ein was sie dagegen tun können, denn ich möchte nicht wirklich wissen was das für negative auswirkungen auf unser Gesundheitswesen bedeutet.
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Beitragvon sima » 24.06.2008, 08:56

Hab auch einen Zeitungsbericht darüber gelesen. Er war in der Kleinen Zeitung.
Bin gespannt wie das wohl weitergehen wird.

Was ist mit denn Kunden der Gebietskrankenkassen, die bereits bereits pleite gegangen sind passiert?
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