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Geld für das Enkelkind richtig anlegen

Fragen und Problem zu Banken...

Moderator: philipp.etzler

Geld für das Enkelkind richtig anlegen

Beitragvon 123 » 26.03.2008, 12:25

Hallo!!!!

Jeder kennt doch das übliche Geschenk von Großeltern.
Sobald ein Enkelkind da ist, kaufen dem die Großeltern ein tolles neues Sparbuch und legen auch gleich Bargeld drauf. Dadurch hat das Enkelkind für später eine tolle Grundlage, denn die Zinsen werden ja schließlich auch immer mehr im laufe der Zeit.

So jetzt habe ich im Forum gelesen, dass das Sparbuch schon lange überholt ist und längst nicht mehr so viele Zinsen bietet wie andere Investments.

Was würdet Ihr an der Stelle der Großeltern dem Kind als Grundlage schenken? :D

lg
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Beitragvon dr_l33d » 26.03.2008, 12:57

einen schönen "topf" in dem ich mein Geld immer hineinwerfe , heutzutage auch FOND genannt! :)

über lange Zeit (6J aufwärts) ist das sicher die beste Methode sich ein Vermögen anzuhäufen.

Sparbuch wird von der Inlfation gefressen!! Der Fond hingegen ist Indexangepasst ;)!!!Allerdings würd ich das dieses Jahr noch machen, da ab nächsten Jahr die Vermögensertragsteuer ins leben gerufen wird :)

Welche Fonds ist natürlich die beste Frage ;) - das entscheidet wieviel Ertrag du machen willst verbunden mit welchem Risikoanteil!!!

Je höher das Risiko umso größer die Ertragschancen.

Allerdings rate ich immer meinen Kunden eher bei den sicheren 5-9% dabei sein und kein Risiko tragen als >9 mit dementsprechendem Risiko.
- wie jeder will ;)
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Beitragvon 123 » 26.03.2008, 15:22

Du hast geschrieben das die Vermögensertragsteuer ins Leben gerufen wird. Was für negative folgen hat das für mich, wird dadurch all mein gespartes versteuert?

Noch eine Steuer mehr, na super :lol:
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Beitragvon dr_l33d » 26.03.2008, 15:29

:D
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Beitragvon RauchenwaldChristian » 02.04.2008, 10:08

dr_l33d hat geschrieben:...Der Fond hingegen ist Indexangepasst ;)


Da meinst du wohl eher eine Fond Gebundene Lebensverischerung. Kenne keine Fonds die AUTOMATISCH eine Anpassung hätten.

Grundsätzlich spricht nix gegen einen Fond, da diese überdurchschnittliche Erträge erwirtschaften (langfristig betrachtet). Im Vergleich erwirtschaften die meisten Fondgebundenen Versicherungen nicht mehr wie 5% p.a.

Aber es muss ja jeder selbst wissen was er mit seinem Geld macht.

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Beitragvon dr_l33d » 02.04.2008, 12:44

ja natürlich meine ich eine FLV!!

eine FLV ist deutlich günstiger als ein FOND , wo deutlich sehr viele Kosten anfallen (Depotgebühren, Switchkosten, Agio, Verwaltung etc)


Wieviel willst du sparen um WAS WANN zu erreichen???


MfG
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Beitragvon RauchenwaldChristian » 02.04.2008, 13:50

dr_l33d hat geschrieben:ja natürlich meine ich eine FLV!!

eine FLV ist deutlich günstiger als ein FOND , wo deutlich sehr viele Kosten anfallen (Depotgebühren, Switchkosten, Agio, Verwaltung etc)


Wieviel willst du sparen um WAS WANN zu erreichen???


MfG


lol roflmao...

das glaubst doch selbst nit...

Depotgebühren gibts nur bei der Bank ;) die Ertrag & Sicherheit hat keine Depotgebühren ;)

Gibt mal auf Google "legaler Betrug" ein und fang an zu lesen, was da über die hochgelobten FLV steht. Und die Erträge der Fonds sind bei weitem besser als die in der FLV... ;) Da zahl ich gerne Agio, wenn ich weis, dass nach 20 oder 30 Jahren fast das doppelte im Depot ist ;)

lg von mir an dieser Stelle... aber deine Meinung eine FLV sei günstiger ist absolut falsch. Siehe dazu auch berichte von Konsument und AK Oberösterreich

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Beitragvon philipp.etzler » 02.04.2008, 15:36

Christian;

was du hier als Stichwort beschrieben hast bezieht sich auf Kapitallebensversicherungen, nicht auf fondsgebunde.

mfg, Philipp
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Beitragvon RauchenwaldChristian » 02.04.2008, 17:36

Es ist ja schon fast traurig, welche Fehlinformationen bezüglich Versicherungen durch die Gegend geistern.

Siehe: http://www.konsument.at/konsument/detail-22645.htm (ja ja ich weis bezieht sich auf Produkte mit Kapitalgarantie, welche komischerweise am meisten vertrieben werden)

Siehe: http://wien.arbeiterkammer.at/www-397-I ... IPS-2.html

Siehe: http://www.konsument.at/konsument/detail-27782.htm

so und wem das nicht reicht, dem kann ich gerne noch ein paar Scans von Fondgebundenen LV's meiner Kunden schicken, welche auch untermauern, dass der Ertrag einer LV um einiges schlechter als der, der einzelnen Fonds ist...

Mich wundert es wie man so skrupellos sein kann solche Produkte zu vertreiben.

Naja jedem das seine... Wer glauben will es handle sich um ein gutes Produkt der soll dies weiterhin tun, nur die Zahlen und Testberichte zeigen es immer wieder, dass Investmentfonds selbst der beste Weg sind um langfristig zu investieren... Mit dem Vorteil der täglichen Verfügbarkeit....

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Beitragvon dr_l33d » 03.04.2008, 06:44

Du redest hier von 2 verschiedenen paar Schuhen:
1. FLV - LV
2. FONDS

FLV + LV = VERSICHERUNG!!!!

FONDS würde ich eher als "kurz (1-5)J-mittelfristig (5-10) u. langfristig (10-15J) ansehen......v.a. weil AKTIEN längerfristig den höchsten Gewinn abschöpfen!!


Also was willst du mir mit deinem vorigen Beweis zeigen bzw sagen?

ps: ich dachte du arbeitest bei der Bank und kennst dich eh so gut aus??

MfG
Zuletzt geändert von dr_l33d am 03.04.2008, 09:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon RauchenwaldChristian » 03.04.2008, 08:13

dr_l33d hat geschrieben:FONDS würde ich eher als "kurz (1-5)J-mittelfristig (5-10) u. langfristig (10-15J) ansehen......v.a. weil AKTIEN längerfristig den höchsten Gewinn abschöpfen!!

Aber ich nehme ja keinen Fond als Pensionsvorsorge!!!!
Dafür nimmt man eine FLV

Ach so, wenn man davon ausgeht, dass die meisten Leute bis zur Pension noch an die 20 Jahre Zeit zum sparen haben, würdest also eine FLV nehmen mit hohen Abschlusskosten, 0 Kostentransparenz, mittelmässigen Ertragschancen bei der der Kunde absolut unflexibel ist, und sich bei Pensionsantritt zwischen Rentenzahlung und Kapitalauszahlung entscheiden MUSS, anstelle eines Fonds bei welchem er täglich Verfügbar ist die Erträge um einiges besser sind, und er bei Pensionsantritt einen Entnahmeplan starten kann, und trotzdem sofern notwendig die Möglichkeit hat nach dem Start des Entnahmeplans sein gesamtes Kapital (oder Teile davon) aus dem Fonds zu entnehmen.

Allein mit der Aussage Aktien haben langfristig die besten Erträge, aber die nimmt man nicht als Pensionsvorsorge ist ein Wiederspruch, aber ok.

dr_l33d hat geschrieben:Also was willst du mir mit deinem vorigen Beweis zeigen bzw sagen?

ps: ich dachte du arbeitest bei der Bank und kennst dich eh so gut aus??

MfG


Ich wollte dir zeigen, was für ein schlechtes Produkt eine FLV in wahrheit ist. Die FLV dient in Wahrheit nur dazu, die österreichische Börse zu beleben.
Ne, arbeite nicht in der Bank ;) aber macht ja nix, hab in den Forum ja erst ca. 35 Mal erwähnt das ich selbständiger Geschäftspartner der Ertrag & Sicherheit Investmentfondsberatungs GmbH bin.

So hoffe du fängst jetzt mal an nachdenken,... und wenn nicht, dann bleib bitte weiterhin in dem Glauben, dass eine LV und eine FLV gute Produkte sind.

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Beitragvon dr_l33d » 03.04.2008, 09:01

Ok ich geb dir zu einem gewissen Teil Recht.

Aber bitte schreib mir mal deine FLV -Kosten auf

PS: Ich verwende FLV's eigentlich nur als Tilgungsträger bei endfälligen Finanzierungen!!.

Hab nur gemeint LV - FLV Unterschied!!!

FONDS und FLV sind ja wie gesagt 2 versch. Paar Schuhe!!

und das mit den aktien würde ich nie wem anbieten. Es hat zwar die Geschichte gezeigt aber was in der zukunft ist kann keiner sagen!!Bin ja kein Hellseher!!
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Beitragvon RauchenwaldChristian » 03.04.2008, 10:17

dr_l33d hat geschrieben:PS: Ich verwende FLV's eigentlich nur als Tilgungsträger bei endfälligen Finanzierungen!!.


Ich sag gar nichts mehr... Als Tilgungsträger für eine Finanzierung ein Produkt zu verkaufen, welches erst nach ca. der hälfte der Laufzeit das eingezahlte Kapital beinhaltet, ist ja schon fast kriminell.
Auch hier kommen Für 2/3 der Laufzeit Dachfonds oder Top Aktien Fonds zum Einsatz (z.B.: Templeton Equity Selection Fund*, BNP Paribars Asset Allocation, Templeton European Growth Fund,...)

* gibts noch keinen Chart, da der Fond ein ganz neues Produkt aus dem Hause Templeton ist, in welchem die besten Templeton Fonds enthalten sind.

Ein Tilgungsträger seitens der Bank wird mit 4,5% (beim Fond) berechnet. Die Dachfonds erwirtschaften fast ohne Ausnahmen bis zu 8%, dh. eine frühere Tilgung ist möglich (Kostenersparniss) oder nach Ende der Laufzeit und Tilgung des Darlehens steht dem Kunden noch ein Restkapital zur freien Verfügung.

Habe schon einige Banken gesehen, die die FLV als Tilgungsträger mit 10 bis 20% Addon berechnen, da die Kreditinstitute wissen, das die Erträge sehr mager ausfallen...

Wenn noch weiter für deine FLV (in welcher Form auch immer bist), dann informier dich bitte mal auf der Seite der AK Oberösterreich, oder investier ein wenig Geld in ein Abo des Konsument.

Bezüglich der Hellseherei gibt es nur eins zu sagen. Nimm den Chart des Pioneer Fund ($), den gibt es seit 23.02.1928 also schon ne halbe Ewigkeit und schau wie der sich in Krisen verhalten hat. Die schlechteste 15 Jahres Periode erwirtschaftete 8,10% p.a. das is bei weitem mehr als jede FLV. Und dann sag mir bitte, was noch schlimmeres auf uns zukommen soll, als die Krisen die wir seit 1928 hatten. -> Langfristig wird ein Aktienfond immer die beste Rendite erwirtschaften, da die Wirtschaft nicht immer negativ verlaufen kann (sonst würden wir aussterben, da dies bedeuten würde das alle großen Unternehmen (auch die Versicherungen sind AG's) pleite gehen). Es kann natürlich auch nicht ewig aufwärts gehen, aber zu diese Thema solltest du mal ein wenig über "Wirtschaftszyklen" nachlesen...

Hoffe dir ein wenig die Augen geöffnet zu haben... lg Christian

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