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DVR
Anmeldedatum: 08.12.2007 Beiträge: 2
| Verfasst am: 08.12.2007, 22:38 Titel: Größte Versicherungsgesellschaft in Österreich | |
| Halli Hallo
Kann mir jemand von hier etwas helfen
Ich muss für die Schule eine Präsentation über Österreichs Firmen machen, unter anderem auch über Versicherungs und Finanzdienstleistungs Firmen bzw. Gesellschaften. Wäre es möglich das mir jemand kurz und bündig(was einem so auf die schnelle einfällt), über die führenden Unternehmungen ein paar Infos posten könnte?
Besten Danke!  | |
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RauchenwaldChristian
Anmeldedatum: 02.12.2007 Beiträge: 92 Wohnort: Villach
| Verfasst am: 08.12.2007, 22:46 Titel: | |
| Im Bereich Versicherungen kann ich dir nur sagen, dass die Wiener Städtische Marktführer bei Lebensversicherungen ist, und zwar schon seit unzähligen Jahren.
Die größte Bank Österreichs ist die Bank Austria Creditanstalt.
Im Finanzdienstleistungssektor und spezialisiert auf Investmentfonds ist die größte Wertpapierfirma, die Ertrag & Sicherheit Investmentfondsberatungs GmbH (Graz).
Mit 01.11.2007 muss man in Österreich, dank der MIFID (EU Richtlinie) zwischen folgenden zwei Dingen unterscheiden.
Wertpapierdienstleistungsunternehmen = Jahresumsatz kleiner als € 750.000
Wertpapierfirma = Jahresumsatz mehr als € 750.000
Wenn du nähere Informationen benötigst melde dich einfach.
lg Chris _________________ RauchenwaldC.at
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DVR
Anmeldedatum: 08.12.2007 Beiträge: 2
| Verfasst am: 09.12.2007, 22:42 Titel: | |
| Super danke für die Informationen erstmal!
Eine Frage hab ich aber noch
Was ist eigentlich genau mit dem Finanzoptimiere awd? Bestreitet der nicht auch einen großen Anteil am Finanzmarkt? | |
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RauchenwaldChristian
Anmeldedatum: 02.12.2007 Beiträge: 92 Wohnort: Villach
| Verfasst am: 09.12.2007, 23:20 Titel: | |
| Kann ich dir nicht genau beantworten. Wenn man's genau nimmt werden beim AWD, trotz der Bezeichnung, Finanzoptimierer großteils nur Lebensversicherungen verkauft, da jeder nur auf die eigene Tasche schaut, und dabei die Provisionen halt am größten sind... _________________ RauchenwaldC.at
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philipp.etzler

Anmeldedatum: 08.01.2008 Beiträge: 160 Wohnort: Amstetten
| Verfasst am: 09.01.2008, 16:27 Titel: | |
| Hallo Christian,
es freut mich endlich auch mal kritische Stimmen zu finden; vor allem wenn Sie aus der selben Branche kommen.
Ich bin eigentlich der Meinung man sollte andere über einen selbst urteilen lassen; vor allem solche die dem ganzen objektiv gegenüberstehen.
Dazu hier ein Artikel über ein Mysteryshopping bei den Finanzdienstleidtern Österreich.
AWD & Co schlagen renommierte Berater
von Angelika Kramer
Die Beratungsqualität der Finanzdienstleister lässt zu wünschen übrig. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Was überrascht: Der AWD schlägt alteingesessene Banken.
Wien. Für eine Überraschung sorgt die kürzlich vom Hamburger Institut M&OH durchgeführte Studie über die Beratungsqualität österreichischer Finanzdienstleiter. Die oft unter Beschuss stehenden Berater von AWD hängen darin ihre Konkurrenten von MLP ebenso ab wie alle Banken und Versicherungen (siehe Grafik).
Testsieger AWD Österreich erreicht dabei 66 Prozent, Verlierer ist die BA-CA mit lediglich 32 Prozent. Die Studie basiert auf insgesamt 60 Einzelgesprächen in Graz, Wien und Salzburg. Die Institute mussten dabei das Versicherungs- und Vermögensportfolio der Testperson analysieren und anschliessend optimieren. Auch Kriterien wie die Pünktlichkeit des Beraters und die Angemessenheit der Bedenkzeit für die Testperson flossen in die Bewertung ein.
Insgesamt fällt das Urteil über die Beratungskompetenz des Finanzmarktes Österreich ernüchternd aus: "Die getesteten Unternehmen konnten die Anforderungen an eine ganzheitliche Beratung, insbesondere in qualitativer Hinsicht, nicht erfüllen. Nur wenige Beratungsgespräche heben sich von dem im übrigen niedrigen Beratungsniveau ab", heisst es in dem M&OH-Bericht.
Bei AWD, wo man versichert, die Studie nicht in Auftrag gegeben zu haben, ist die Freude darüber gross: "Unser Fokus auf Qualität und auf die fundierte Ausbildung unserer Berater macht sich bezahlt", sagt AWD Österreich-Boss Wolfgang Prasser. Auch die kürzlich vorgelegten Jahreszahlen scheinen seinen Weg zu bestätigen: Der Umsatz wurde um mehr als 25 Prozent auf 117,3 Millionen Euro, das EBIT um 21,3 Prozent auf 19,4 Millionen Euro angehoben.
BA-CA-Marketingchef Martin Hehemann schiesst zurück: "Dieser ,Test' geht ins Leere. Hier versucht anscheinend ein deutscher Berater, der Österreich nicht gut kennt, ins Geschäft zu kommen. Es wurden gerade einmal sechs von rund 4000 Kundenbetreuern befragt. Dieses Sample ist nur unter dem Mikroskop sichtbar und lässt keinerlei repräsentative Schlüsse zu."
04.04.2006 | 00:00
übernommen von Wirtschaftsblatt
@Christian was mich interessieren würde:
-an welchen Kriterien gemessen ist E&S der größte Finanzdienstleister?
-wie kommst du zu der Annahme das AWD ausschließlich an Versicherungen interessiert ist?
ich freue mich auf eine anregende Diskussion;
mit freundlichen Grüßen und einen tollen Start 2008,
Philipp Etzler | |
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no1
Anmeldedatum: 28.08.2007 Beiträge: 23
| Verfasst am: 11.01.2008, 23:14 Titel: | |
| Hallo,
also ich habe seitens des Finanzoptimierers AWD, auch nur einschlägige Informationen gehört. Besonders in der Vermittlung von Versicherungen...
Das ist wohl oder übel die Sogenannte "Mund Propaganda..." diese kann besonders in der Finanzbranche zugleich Segen als auch Fluch sein!
mfg no1 | |
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philipp.etzler

Anmeldedatum: 08.01.2008 Beiträge: 160 Wohnort: Amstetten
| Verfasst am: 14.01.2008, 13:51 Titel: | |
| völlig richtig; im großen und ganzen gesehen traue ich mich zu behaupten daß wir seitens unserer Ausbildung betreffend Kapitalmarkt, Finanzierungen, Versicherungen die beste am Markt haben; sind wir doch die einzigen, die von der Wirtschaftskammer ohne WKO Schulungen zur Prüfung (gewerbl. Vermögensberater) zugelassen sind.
Dass allerdings gibt zwar Aufschluss über unsere Firma, jedoch muss man sich den Berater selbst auch ansehen. | |
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Finanzguru Site Admin

Anmeldedatum: 28.08.2007 Beiträge: 106
| Verfasst am: 23.01.2008, 20:19 Titel: | |
| Das die Ausbildung sehr intensiv sein soll habe ich ja auch schon gehört...
Angeblich sitzt man da über drei Monate in Schulungen....
Ist da eigentlich was dran an dieser harten Ausbildung bei AWD dem Finanzoptimiere?
Kannst du mal eine kurze Beschreibung der Ausbildungsdauer und des Ablaufes schreiben???
Danke!
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philipp.etzler

Anmeldedatum: 08.01.2008 Beiträge: 160 Wohnort: Amstetten
| Verfasst am: 24.01.2008, 12:31 Titel: | |
| Hallo,
die Ausbildung umfasst im wesentlichen 2 Komponenten:
1.) Theorie 2.) Praxis
dieses, so genannte duale Ausbildungssystem kommt speziell während der ersten 6 Monate zum Tragen.
Die ersten 6 Wochen gibt es einen Kurs namens Grundlagen der Kommunikation und Wirtschaftsberatung, wobei bereits hier ebenfalls in der Praxis gelernt und gearbeitet wird.
Danach geht es in die Fachseminare, wo zu den Themen Altersvorsorge, Haus und Wohnen, Einkommenssicherung, Sach und Vermögenssicherung, Gesundheitsvorsorge, Steuern und 2 Intensivseminare zum Thema Kapitalanlagen eine fundierte Ausbildung gibt, die dandach mit dem internen Wirtschaftsberater und anschließend mit dem gewerblichen, staatlich geprüften Vermögensberater abgeschlossen wird.
Die Praxisausbildung wird bis zum Abschluss des Wirtschafts/Vermögensberaters von einem erfahrenen Kollegen begleitet, sodass in jede Richtung die Qualität der Beratung und Betreuung der Kunden auf höchstem Niveau gewährleistet ist.
Anschließend kann man sich sowohl fachlich mit dem Universitätslehrgang "akademischer Finanzdienstleister" und/oder in Richtung Management (in Kooperation mit dem renommierten Herrenstein-Institut) weiterbilden.
Alles in allem kann ich aus eigener Erfahrung zur Ausbildung sagen, dass diese zwar fordernd ist aber auch sehr sehr viel Spass macht. Zsätzlich ist es anfangs so dass man nur für´s lernen Geld verdient, was einen Berufswechsel ungemein erleichtert.
mfg, Philipp | |
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maiky
Anmeldedatum: 28.08.2007 Beiträge: 34
| Verfasst am: 03.02.2008, 16:11 Titel: | |
| Hallo!
Na das hört sich ja wirklich interessant an, kann ich nur sagen!
Besonders der Teil, wo man sogar wärend dem lernen schon bezahlt wird.
Gibt es wärend bzw. nach der Ausbildung beim AWD auch verpflichtungen?
Also ich meine wenn man jetzt die ganze Ausbildung abgeschlossen hat und dann zur konkurenz gehen würde..., denn die Ausbildung kostet AWD ja auch etwas würde ich mal sagen.
mfg
maiky | |
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RauchenwaldChristian
Anmeldedatum: 02.12.2007 Beiträge: 92 Wohnort: Villach
| Verfasst am: 03.02.2008, 16:28 Titel: | |
| Angaben ohne Gewähr:
Soweit ich weis, ist die Ausbildung an gewisse Umsatzleistungen gebunden. Dh. solltest du nicht in der Lage sein, x Abschlüsse zu erzielen, bist du wieder weg vom Fenster und musst unter Umständen die bereits erhaltenen Gelder wieder zurückzahlen...
Ausserdem musst du aufpassen, da du bei Versicherungen Storno-Haftung hast, dh wenn deine Kuden (aus welchen Gründen auch immer) Ihre Produkte kündigen, musst du die bereits erhaltene Provision zurückbezahlen.
Grundsätzlich musst du dir vor Augen halten, dass die Ausbildung zum gewerblich geprüften Vermögensberate im Normalfall über € 2000,00 kostet.
Alle Unternehmen arbeiten Gewinnorientiert, dh du musst dem Unternehmen mehr einbringen als du im kostest... Damit sollten alle deine Fragen beantwortet sein.
Wie oben erwähnt sind diese Angaben aber ohne Gewähr, da ich dies nur mündlich in Erfahrung gebracht habe, und nicht so einfach beweisen kann. Um es zu überprüfen musst du dich schon selbst im Detail mit einem Mitarbeiter unterhalten.
mfg Rauchenwald _________________ RauchenwaldC.at
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philipp.etzler

Anmeldedatum: 08.01.2008 Beiträge: 160 Wohnort: Amstetten
| Verfasst am: 04.02.2008, 11:51 Titel: | |
| Hallo maiky,
Ebenfalls ohne Gewähr
natürlich ist die Ausbildung an den Umsatz gebunden, denn Umsatz heißt gleichzeitig Praxistermine in denen man das theoretisch gelernte umsetzt (im beisein eines dafür geschulten Kollegen, der auch dafür sorgt das gelernte mit Erfolg umzusetzen).
Um die 2te Argumentation zu be/entkräften:
Frage: Ist der AWD daran interessiert Mitarbeiter aufzunehmen die nicht das Potential zum erfolgreichen Wirtschaftsberater haben? -> nein.
Denn eines ist sicher: 1 schlechte Nachricht verbreitet sich 100mal so schnell als eine gute. Man muss Bedenken welchen Schaden es für ein Unternehmen anrichtet solch einen Ruf zu erhalten.
Ich bin sehr stolz darauf nur solche Menschen in das Unternehmen zu bringen, die auch tatsächlich das zeug dazu haben.
2te Frage: Warum lese ich hier immer wieder Versicherungen?
Es kann jeder Berater frei entscheiden welche Themen er beraten möchte.
(80-85% meines Umsatzes sind Kapitalanlagen von denen wir um einiges mehr verfügen [~11000 Fonds] als unser, auch hier anwesender Mitbewerb)
Zur Ausbildung:
der staatlich geprüfte Vermögensberater (VB) kostet tatsächlich etwas um die 2t€ in Wifi-Kursen. Unsere Ausbildung, die die des VB um einiges intensiviert, um ein x-faches mehr (genaueres möchte ich hier nicht nennen). In jedem Fall (auch Firmenwechsel) trägt der AWD das Risiko der Ausbildungskosten. Natürlich wird, so wie in jedem Unternehmen, die Ausbildung nur in Mitarbeiter investiert die auch den Willen zeigen sich hier eine Zukunft aufzubauen. Deswegen wird vorab mittlerweile ein sehr intensives Einstellungsgespräch, eine Persönlichkeitsanalyse (passe ich zum Unternehmen, das UN zu mir?), usw. durchgeführt.
Die einfachste Lösung um noch offene Fragen zu klären wäre ein unverbindliches Informationsgespräch in einer unserer Beratungszentren, oder einfach eine mail an mich (philipp.etzler@awd.at).
mfg,
Philipp | |
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etwas
Anmeldedatum: 23.01.2008 Beiträge: 9
| Verfasst am: 05.02.2008, 09:25 Titel: | |
| Morgen!
Mich würde noch eine Wichtige Frage beschäftigen!!!!
Was ist, wenn ich die Ausbildung bei AWD mitten drinnen abbreche????
Ich habe gehört, dass ich dann die ganzen Ausbildungkosten die noch beispielsweise einem Jahr entstanden sind, an AWD zurückzuzahlen darf!
Ist hierbei was wahres dran????
lg, etwas | |
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philipp.etzler

Anmeldedatum: 08.01.2008 Beiträge: 160 Wohnort: Amstetten
| Verfasst am: 05.02.2008, 12:56 Titel: | |
| Hallo Etwas,
Stellen wir uns vor du sitzt bei einem Vorstellungsgespräch und der Personalverantwortliche erklärt dir das du im Falle einer Kündigung sämtliche der Firma entstandenen Kosten zurückzahlen musst. Würdest du bei dieser Firma anfangen?
Ich glaube damit die Frage beantwortet zu haben;
mfg, Philipp | |
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etwas
Anmeldedatum: 23.01.2008 Beiträge: 9
| Verfasst am: 19.02.2008, 08:33 Titel: | |
| Hallo!
Das ganze ist natürlich einleuchtend, dass keiner bei einer Firma anfangen würde, wenn man dem Bewerber erklären würde was alles für Kosten entstehen und das er verpflichtet ist diese zu tragen wenn er einfach kündigt.
Wird es dem Bewerber irgendwann bzw irgendwie erklärt, wie das mit den kosten genau abläuft und funktioniert?
Grüße,
etwas | |
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