Computerboerse
Die Computerbörse ist ein elektronisches System über das Geschäfte an der Börse getätigt werden. Anders als beim Parketthandel gibt es hier keine Kommunikation und Interaktion unter den Teilnehmern.
Bei diesem Handelssystem findet die Eingabe und Weiterleitung von Aufträgen, die Integration der Kauf – und Verkaufsorder und die Preisfindung über ein elektronisches System statt.
1990 wurde die erste vollkommen elektronische Börse, die Deutsche Terminbörse (DTB), in Betrieb genommen. Die Computerbörse ist nicht an einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Uhrzeit gebunden. Zudem hat sie viele Vorteile wie niedrige Kosten, perfekte Abwicklung, schnelle Reaktionszeit, anpassungsfähige Märkte und die Chance den Handel zu internationalisieren. Einige Beispiele in Deutschland sind Eurex (European Exchange) für den Terminmarkt, Xetra für den Kassamarkt, IBIS und Tradegate.
