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Eigenkapitalquote
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Die Eigenkapitalquote gibt einem Investor in gewissem Maße Auskunft über die Besitzansprüche innerhalb einer Firma. Darüber hinaus können Sie an der Eigenkapitalquote und damit dem Verhältnis von Eigenkapital in Form von Aktien, Einlagen durch Anteilseigner oder ähnliches zum Fremdkapital. Fremdkapital setzt sich zum Beispiel aus Bankkrediten, Unternehmenanleihen oder sonstigen Anleihen zusammen. Durch das Verhältnis wird auch der Verschuldungsgrad einer Unternehmung deutlich und das Risiko einer Überschuldung deutlich.

Zur Bestimmung werden einfach Eigen- und Fremdkapital ins Verhältnis gesetzt.

Über die Eigenkapitalquote kann auch das Risiko in einer Unternehmung abgeschätzt werden. Nicht umsonst sind eine Erhöhung dieser meist die ersten Schritte zur Risikominimierung in einer Gesellschaft. Eine hohe Fremdkapitalquote kann in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten schnell dazu führen, dass es zu grundlegenden Problemen bei der Refinanzierung von Krediten, aber auch bei der Begleichung von Zinszahlungen kommt.

Eine Erhöhung des Eigenkapitals ist durch weitere Einlagen von Unternehmenseignern oder durch eine Kapitalerhöhung an der Börse möglich. Auf diese Weise wird der Unternehmung Geld im Tausch gegen Besitzansprüche übertragen. Dies geht allerdings immer mit einer sogenannten Verwässerung der bisherigen Anteilseigner einher, da diese einen Teil ihres Besitzanspruches verlieren. Aus diesem Grund sind die bereits vorhanden Anteilseigner, wie Aktionäre oder Gesellschafter, auch die ersten Ansprechpartner bei einem gestiegenen Kapitalbedarf innerhalb der Firma. Auf diese Weise wird verhindert, dass es zu Problem oder Widersprüchen kommt.

 



 

 


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