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Ein Kupon ist der Abschnitt von Aktien und Anleihen, mit dem die Aktienbesitzer den Gewinnanteil mit dem Dividendenschein oder die Zinsen mit dem Zinsschein einlösen können. Der Begriff Kupon wurde auch als Sammelbegriff für Dividenden - und Zinsberechtigungsscheine, die Aktien und Anleihen beigelegt werden, verwendet. Aktien und Anleihen besaßen einen aus Einzelkupons und dem Erneuerungsschein bestehenden Kuponbogen. Durch die Einzelkupons konnte der Eigentümer seine Dividenden - und Zinsansprüche an der Aktie oder Anleihe bei einer Bank anmelden. Inzwischen übernimmt die dafür zuständige Bank das automatische Einziehen von Kupons und die Überweisung der Erträge. Nach 4 Jahren verfällt der Anspruch auf die Auszahlung aus einem Kupon. Mit dem Begriff Kupon wird auch die jährliche Verzinsung vom Nominalwert einer Anleihe erklärt und in Prozent dargestellt.
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Der Begriff Null Kupon Anleihe stammt von der englischen Bezeichnung Zero Coupon Bond. Bei dieser Sonderform handelt es sich um ein verzinsliches Wertpapier in Form einer Anleihe bei der der keinen laufenden Zinsen ausbezahlt werden. Lediglich am Ende der Laufzeit erfolgt eine Auszahlung. Der Anleger schöpft seinen Gewinn demnach aus dem gestiegenen Verkaufspreis am Ende der Laufzeit, der höher liegt als der Erwerbspreis. Null Kupon Anleihen haben in der Regel eine hohe Volatilität, was bedeutet, dass der Kurs großen Schwankungen unterliegt.
Siehe Zero Bond
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