Skandia
Moderator: philipp.etzler
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Re: Skandia
FLV = Fondgebundene LEBENSVERSICHERUNG -> Die Bezeichnung alleine sollte einen schon klar machen, dass es sich dabei um eine Versicherung und nicht um eine Sparform handelt.
Jeder der seinem Berater "blind" vertraut und gemachte mündliche Angaben nicht nachpprüft ist irgendwo zum Teil selbst schuld.
Jeder der seinem Berater "blind" vertraut und gemachte mündliche Angaben nicht nachpprüft ist irgendwo zum Teil selbst schuld.
- RauchenwaldChristian
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- Wohnort: Villach
Re: Skandia
[quote="RauchenwaldChristian"]FLV = Fondgebundene LEBENSVERSICHERUNG -> Die Bezeichnung alleine sollte einen schon klar machen, dass es sich dabei um eine Versicherung und nicht um eine Sparform handelt.
Jeder der seinem Berater "blind" vertraut und gemachte mündliche Angaben nicht nachpprüft ist irgendwo zum Teil selbst schuld.[/quote]
Aha..., wenn eine fondsgebundene Lebensversicherung keine Sparform ist, was dann? Ach ja, könnte sich ja um einen fondsgebunden Ablebensschutz handeln (hier wäre die Perfomance ganz wichtig)... oder eventuell um eine fondsgebundene Sachversicherung, welche keinen Sparcharakter aufweist, sondern abhängig von der Performance die Prämie vergünstigt/verteuert????
Zweck von Lebensversicherungen (unabhängig vom Produkt oder Anbieter) ist doch die Bildung von Rücklagen, oder? Kapital im Erlebensfall oder eine laufende Ausschüttung oder Kapital im Ablebensfall. Hat mit Sparen jetzt nix zu tun oder wie??? BUZ, UZ und Verdienstausfall sind ZUSÄTZE einer Lebensversicherung, deshalb verliert das Produkt nicht seinen Sparcharkter.
Jeder der seinem Berater "blind" vertraut und gemachte mündliche Angaben nicht nachpprüft ist irgendwo zum Teil selbst schuld.[/quote]
Aha..., wenn eine fondsgebundene Lebensversicherung keine Sparform ist, was dann? Ach ja, könnte sich ja um einen fondsgebunden Ablebensschutz handeln (hier wäre die Perfomance ganz wichtig)... oder eventuell um eine fondsgebundene Sachversicherung, welche keinen Sparcharakter aufweist, sondern abhängig von der Performance die Prämie vergünstigt/verteuert????
Zweck von Lebensversicherungen (unabhängig vom Produkt oder Anbieter) ist doch die Bildung von Rücklagen, oder? Kapital im Erlebensfall oder eine laufende Ausschüttung oder Kapital im Ablebensfall. Hat mit Sparen jetzt nix zu tun oder wie??? BUZ, UZ und Verdienstausfall sind ZUSÄTZE einer Lebensversicherung, deshalb verliert das Produkt nicht seinen Sparcharkter.
- horst2004
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Re: Skandia
Erstmal ist es sinnvoller sparen und Versicherungen zu trennen, also eventuell direkt in einen Fonds zu investieren und zur Absicherung eine reine Risikoversicherung auszuwählen, da für den Kunden die Flexibilität so gewährleistet bleibt und ein Überblick über die Kosten der einzelnen Produkte möglich ist.
Wenn ich mit einer Rate Sparen+Ablebenschutz+BU+usw... bezahle kann niemand mehr dem Kunden genau sagen wie viel nun tatsächlich gespart wird und welche Kosten die anderen Produkte/Bausteine im Detail haben.
Tut mir leid aber wenn einer meiner Mitarbeiter eine Beratung mit Ihren Ansätzen durchführen würde, müsste er morgen einen neuen Arbeitgeber suchen...
Zu guter letzt bliebe da noch die Flexibilität, wer heute ein Direktinvestment hat, kann jederzeit vom ersten Tag an switchen, shiften bzw. auf vorhandenes Kaptital zugreifen. Dies ist bei einer FLV nicht möglich.
Ausgenommen von dem ganzen sind Produte wie die Uniqa Flex Solution im Tarif Z05 da hier ein Investment in Fonds mit langfristig geringeren Kosten möglich ist. Selbes gilt auch für die United Fonds of Success der Wiener Städtischen. Allerdings so einfach wie Sie hier versuchen eine FLV als Sparform darzustellen und die mit Kosten verbundenen Bausteine als sinnvoll, ist es nun Mal nicht...
Fakt ist und bleibt nun Mal -> SPAREN UND VERSICHERN SOLLTE GETRENNT SEIN!
Gerne komme ich Sie in Graz besuchen und erkläre Ihnen dies im Detail
EDIT: Unsachlicher Kommentar wieder entfernt...
Wenn ich mit einer Rate Sparen+Ablebenschutz+BU+usw... bezahle kann niemand mehr dem Kunden genau sagen wie viel nun tatsächlich gespart wird und welche Kosten die anderen Produkte/Bausteine im Detail haben.
Tut mir leid aber wenn einer meiner Mitarbeiter eine Beratung mit Ihren Ansätzen durchführen würde, müsste er morgen einen neuen Arbeitgeber suchen...
Zu guter letzt bliebe da noch die Flexibilität, wer heute ein Direktinvestment hat, kann jederzeit vom ersten Tag an switchen, shiften bzw. auf vorhandenes Kaptital zugreifen. Dies ist bei einer FLV nicht möglich.
Ausgenommen von dem ganzen sind Produte wie die Uniqa Flex Solution im Tarif Z05 da hier ein Investment in Fonds mit langfristig geringeren Kosten möglich ist. Selbes gilt auch für die United Fonds of Success der Wiener Städtischen. Allerdings so einfach wie Sie hier versuchen eine FLV als Sparform darzustellen und die mit Kosten verbundenen Bausteine als sinnvoll, ist es nun Mal nicht...
Fakt ist und bleibt nun Mal -> SPAREN UND VERSICHERN SOLLTE GETRENNT SEIN!
Gerne komme ich Sie in Graz besuchen und erkläre Ihnen dies im Detail
EDIT: Unsachlicher Kommentar wieder entfernt...
- RauchenwaldChristian
- Beiträge: 66
- Registriert: 02.12.2007, 15:29
- Wohnort: Villach
Re: Skandia
Auch bei diesem Thema muss ich leider sagen, dass mir der Verkauf irgendwelcher Produkte eigentlich ziemlich egal ist.
Die Flexibilität eines Fonds in den Fordergrund zu rücken ist glatte "Augenauswischerie", denn die sofortige Verfügbarkeit des Vermögens zum aktuellen Kurs kann bedeuten, mit jeder einfachen Entnaheme das Geld des Kunden zu vernichten! Viele Kunden aus dem Jahr 2008, welche kurzfristig Kapital benötigten, werden diese schmerzhafte Erfahrung sicher gerne bestätigt. Auch jetzt werden die Kunden sicher dankbar für die Flexibiltät sein, da Sie ihre Fondsanteile sicher teurer gekauft haben, als Sie derzeit notieren. Und ein switch oder shift (auf ihre Empfehlung hin, nehme ich an) soll was an Flexibilität bringen? Die Hoffnung das der Ertrag nach dieser Maßnahme besser ausfällt. Eines muss man mal sagen: Wenn ich auf Grund eines Verlustes mein Kapital von 100% auf 50% reduziere, wieviel Performance benötige ich damit ich wieder auf 100% komme? Und da wird auf Kosten herumgehackt...
Aber die fondsorientierte Veranlagungsvorliebe konnte ich schon erkennen.
Grund meines Beitrages hier war und ist nach wie vor, dass es schlicht falsch ist eine Lebensversicherung NICHT als Sparform zu bezeichnen. Die Anmerkung der Zusätze sollte nur erklären, dass es sich um ZUSÄTZE handelt, aber das Kernprodukt Lebensversicherung trotzdem eine Sparform ist! Das man von diesen Zusätzen Abstand nehmen muss/soll, wenn man eine reine Kapitalbildung als Motiv hat, ist natürlich logisch bzw. hiermit gerne ergänzt.
Und was das Thema Kosten angeht: Es gibt Rückkaufswerte und illustrierte Prämienfreistellungsleistungen und Ablaufleistung - auch wenn oftmals argumentiert wird, dass es nicht ersichtlich ist wo genau das Geld hingeht, ist und bleibt es eine kalkulierbare Größe, welche sehr einfach nachgerechnet werden kann! Und ich bin zumindest in der Lage eine Auskunft über eine garantierte Ablaufleistung zu tätigen bzw. kann dem Kunden auch sagen, wieviel in 5 Jahren mindestens vorhanden ist - und muss nicht wie beim tollen Fonds auf Werte aus der Vergangenheit zurückgreifen und irgendwelche Renditen prognostizieren. Bzw. nehme ich sicher Abstand von der Glaskugel.
Ach ja, vielleicht noch etwas: Flexibilität und Verfügbarkeit des Kapitals ist wichtig, aber als E&S nehme ich mal grundsätzlich 1.800,- die definitiv weg sind... Aber dieses Thema wurde ja bereits ausführlich behandelt.
Hier vielleicht noch ein Grundansatz meinerseits zum besseren Verständnis: Direktinvestmensts sind für Kunden, welche grundsätzlich eine Kapitalvermehrung ohne fixen Zweck anstreben. Das Investitionskapital muss frei sein und adäquate Reserve vorhanden. Denn weder eine Lebensversicherung noch ein Fonds sollten bei einem Kunden platziert werden der nicht über enstprechende Reserven verfügt und man von vorn herein erkennen kann, dass es zu Teilentnahmen kommen könnte, weil keine Reserven vorhanden sind. Beide Veranlagungsprodukte sind mittel- bis langfristig zu sehen. Wenn eine Summe zwingend erforderlich sein sollte, gratuliere ich jedem Berater der ein Produkt ohne Sicherheitsmechanismen verkauft.
Und was die kleine Anmerkung mit den Verkaufsansätzen angeht: Sie dürfen mich nicht mit einem Vertriebsmitarbeiter verwechseln der seine eigenen Produkte gegenüber anderen Alternativen hochhalten muss. Weiters möchte ich auch Abstand von Produktempfehlungen nehmen. Dafür gibt es ja eh Spezialisten... Aber ich kann Sie beruhigen: Wenn ich, und wenn es nur nebenher wäre, für E&S tätig wäre, können Sie mir glauben, dass ich noch am gleichen Tag einen neuen Arbeitgeber suchen würde.
Ich durfte im Forum feststellen, dass in Ihren Argumentationen ein Fonds ggü. Bausparverträgen, Lebensversicherungen klassisch, Lebensversicherungen fondsgebunden und ich glaube soger Sparbüchern bessergestellt wurde. Ganz offen, darf ich hier Ihre Verkaufsansätze in Frage stellen...
Um jedoch den sachlichen Boden nicht zu verlieren, möchte ich auch dieses Thema dahingestellt lassen. Man merkt natürlich Ansätze, welche einen Berater und einen Verkäufer unterscheiden. Ob nun fachliche Mankos oder produktspezifische Vorlieben verantwortlich sind. Man muss sich letztendlich selber an der Nase nehmen. Und wenigstens sind wir uns im Punkt "der Kunde entscheidet" einig.
Die Flexibilität eines Fonds in den Fordergrund zu rücken ist glatte "Augenauswischerie", denn die sofortige Verfügbarkeit des Vermögens zum aktuellen Kurs kann bedeuten, mit jeder einfachen Entnaheme das Geld des Kunden zu vernichten! Viele Kunden aus dem Jahr 2008, welche kurzfristig Kapital benötigten, werden diese schmerzhafte Erfahrung sicher gerne bestätigt. Auch jetzt werden die Kunden sicher dankbar für die Flexibiltät sein, da Sie ihre Fondsanteile sicher teurer gekauft haben, als Sie derzeit notieren. Und ein switch oder shift (auf ihre Empfehlung hin, nehme ich an) soll was an Flexibilität bringen? Die Hoffnung das der Ertrag nach dieser Maßnahme besser ausfällt. Eines muss man mal sagen: Wenn ich auf Grund eines Verlustes mein Kapital von 100% auf 50% reduziere, wieviel Performance benötige ich damit ich wieder auf 100% komme? Und da wird auf Kosten herumgehackt...
Aber die fondsorientierte Veranlagungsvorliebe konnte ich schon erkennen.
Grund meines Beitrages hier war und ist nach wie vor, dass es schlicht falsch ist eine Lebensversicherung NICHT als Sparform zu bezeichnen. Die Anmerkung der Zusätze sollte nur erklären, dass es sich um ZUSÄTZE handelt, aber das Kernprodukt Lebensversicherung trotzdem eine Sparform ist! Das man von diesen Zusätzen Abstand nehmen muss/soll, wenn man eine reine Kapitalbildung als Motiv hat, ist natürlich logisch bzw. hiermit gerne ergänzt.
Und was das Thema Kosten angeht: Es gibt Rückkaufswerte und illustrierte Prämienfreistellungsleistungen und Ablaufleistung - auch wenn oftmals argumentiert wird, dass es nicht ersichtlich ist wo genau das Geld hingeht, ist und bleibt es eine kalkulierbare Größe, welche sehr einfach nachgerechnet werden kann! Und ich bin zumindest in der Lage eine Auskunft über eine garantierte Ablaufleistung zu tätigen bzw. kann dem Kunden auch sagen, wieviel in 5 Jahren mindestens vorhanden ist - und muss nicht wie beim tollen Fonds auf Werte aus der Vergangenheit zurückgreifen und irgendwelche Renditen prognostizieren. Bzw. nehme ich sicher Abstand von der Glaskugel.
Ach ja, vielleicht noch etwas: Flexibilität und Verfügbarkeit des Kapitals ist wichtig, aber als E&S nehme ich mal grundsätzlich 1.800,- die definitiv weg sind... Aber dieses Thema wurde ja bereits ausführlich behandelt.
Hier vielleicht noch ein Grundansatz meinerseits zum besseren Verständnis: Direktinvestmensts sind für Kunden, welche grundsätzlich eine Kapitalvermehrung ohne fixen Zweck anstreben. Das Investitionskapital muss frei sein und adäquate Reserve vorhanden. Denn weder eine Lebensversicherung noch ein Fonds sollten bei einem Kunden platziert werden der nicht über enstprechende Reserven verfügt und man von vorn herein erkennen kann, dass es zu Teilentnahmen kommen könnte, weil keine Reserven vorhanden sind. Beide Veranlagungsprodukte sind mittel- bis langfristig zu sehen. Wenn eine Summe zwingend erforderlich sein sollte, gratuliere ich jedem Berater der ein Produkt ohne Sicherheitsmechanismen verkauft.
Und was die kleine Anmerkung mit den Verkaufsansätzen angeht: Sie dürfen mich nicht mit einem Vertriebsmitarbeiter verwechseln der seine eigenen Produkte gegenüber anderen Alternativen hochhalten muss. Weiters möchte ich auch Abstand von Produktempfehlungen nehmen. Dafür gibt es ja eh Spezialisten... Aber ich kann Sie beruhigen: Wenn ich, und wenn es nur nebenher wäre, für E&S tätig wäre, können Sie mir glauben, dass ich noch am gleichen Tag einen neuen Arbeitgeber suchen würde.
Ich durfte im Forum feststellen, dass in Ihren Argumentationen ein Fonds ggü. Bausparverträgen, Lebensversicherungen klassisch, Lebensversicherungen fondsgebunden und ich glaube soger Sparbüchern bessergestellt wurde. Ganz offen, darf ich hier Ihre Verkaufsansätze in Frage stellen...
Um jedoch den sachlichen Boden nicht zu verlieren, möchte ich auch dieses Thema dahingestellt lassen. Man merkt natürlich Ansätze, welche einen Berater und einen Verkäufer unterscheiden. Ob nun fachliche Mankos oder produktspezifische Vorlieben verantwortlich sind. Man muss sich letztendlich selber an der Nase nehmen. Und wenigstens sind wir uns im Punkt "der Kunde entscheidet" einig.
- horst2004
- Beiträge: 27
- Registriert: 23.07.2008, 14:38
Re: Skandia
horst2004 hat geschrieben:Auch bei diesem Thema muss ich leider sagen, dass mir der Verkauf irgendwelcher Produkte eigentlich ziemlich egal ist.
Dies ist in jeder hinsicht unglaubwürdig, egal wer auch immer ihr Arbeitgeber oder Produktpartner ist, ohne Verkauf kein Umsatz ohne Umsatz kein Einkommen ohne Einkommen ... Auch wenn in Ihrem Fall vl. Sie keinerlei Verkauf durchführen so müssen doch Aussendienstmitarbeiter oder andere Geschäftspartner Ihr Einkommen durch Verkauf finanzieren...
horst2004 hat geschrieben:Die Flexibilität eines Fonds in den Fordergrund zu rücken ist glatte "Augenauswischerie", denn die sofortige Verfügbarkeit des Vermögens zum aktuellen Kurs kann bedeuten, mit jeder einfachen Entnaheme das Geld des Kunden zu vernichten! Viele Kunden aus dem Jahr 2008, welche kurzfristig Kapital benötigten, werden diese schmerzhafte Erfahrung sicher gerne bestätigt. Auch jetzt werden die Kunden sicher dankbar für die Flexibiltät sein, da Sie ihre Fondsanteile sicher teurer gekauft haben, als Sie derzeit notieren. Und ein switch oder shift (auf ihre Empfehlung hin, nehme ich an) soll was an Flexibilität bringen? Die Hoffnung das der Ertrag nach dieser Maßnahme besser ausfällt. Eines muss man mal sagen: Wenn ich auf Grund eines Verlustes mein Kapital von 100% auf 50% reduziere, wieviel Performance benötige ich damit ich wieder auf 100% komme? Und da wird auf Kosten herumgehackt...
Sie machen es sich hier sehr einfach, und reisen hier Dinge aus dem Zusammenhang. Generell ging es darum, dass es sich bei einer FLV (das F nicht vernachlässigen) um keine reine Sparform sondern um eine Mischung aus Sparform und Absicherung für den Todesfall handelt. In diesem Fall wäre ein Fond (gerne mit Höchststandsgarantie oder sonstigen Absicherungsmechanismen) mit einer Risikoversicherung für den Todesfall für den Kunden deutlich transperenter und würde eine höhere Flexibilität erlauben.
Da es sich hier um keine Kundenberatung sondern um einen Produktvergleich an sich handelt, habe ich nicht angemerkt, dass selbstverständlich sowohl Anlagehorizont als auch Anlageziel zu berücksichtigen sind.
Generell bleibt festzuhalten, dass langfristig die meisten Gewinne mit Aktien und Aktienfonds zu erwirtschaften sind, klarerweise ist dieses Produkt, wie gesagt, nur langfristig sinnvoll.
horst2004 hat geschrieben:Aber die fondsorientierte Veranlagungsvorliebe konnte ich schon erkennen.
Diese Vorliebe bestreite ich nicht, jedoch ist jedem meiner Kunden bewusst, dass es sich um ein langfristiges Produkt handelt, und Entnahmen in den ersten Jahren alles andere als sinnvoll sind. Trotzdem wird es immer wieder Fälle geben in denen sich das Einkommen des Kunden verschlechtert und eine Entnahme notwendig wird, oder wissen Sie im Detail wie die nächsten 5, 10 oder 20 Jahre Ihres Kunden aussehen werden?
horst2004 hat geschrieben:Grund meines Beitrages hier war und ist nach wie vor, dass es schlicht falsch ist eine Lebensversicherung NICHT als Sparform zu bezeichnen. Die Anmerkung der Zusätze sollte nur erklären, dass es sich um ZUSÄTZE handelt, aber das Kernprodukt Lebensversicherung trotzdem eine Sparform ist! Das man von diesen Zusätzen Abstand nehmen muss/soll, wenn man eine reine Kapitalbildung als Motiv hat, ist natürlich logisch bzw. hiermit gerne ergänzt.
Und nun bitte nochmals oben nachlesen. Was anderes habe ich auch garnicht gepostet. Im Gegenteil. Es wurden von mir sogar zwei FLV's genannt, die tatsächlich über eine Gewisse Laufzeit günstiger als ein Direktinvestment sind, und eine davon gibt es sogar in Ihrem Unternehmen (Uniqa Flex Solution - Tarif Z05).
horst2004 hat geschrieben:Und was das Thema Kosten angeht: Es gibt Rückkaufswerte und illustrierte Prämienfreistellungsleistungen und Ablaufleistung - auch wenn oftmals argumentiert wird, dass es nicht ersichtlich ist wo genau das Geld hingeht, ist und bleibt es eine kalkulierbare Größe, welche sehr einfach nachgerechnet werden kann! Und ich bin zumindest in der Lage eine Auskunft über eine garantierte Ablaufleistung zu tätigen bzw. kann dem Kunden auch sagen, wieviel in 5 Jahren mindestens vorhanden ist - und muss nicht wie beim tollen Fonds auf Werte aus der Vergangenheit zurückgreifen und irgendwelche Renditen prognostizieren. Bzw. nehme ich sicher Abstand von der Glaskugel.
Auch hier wieder Mal hinweis nach Oben. Es hängt halt doch immer vom Kundenwunsch ab, ob sich das Direktinvestment oder die FLV (und hierbei mein ich nicht jede) die bessere Wahl sind.
horst2004 hat geschrieben:Ach ja, vielleicht noch etwas: Flexibilität und Verfügbarkeit des Kapitals ist wichtig, aber als E&S nehme ich mal grundsätzlich 1.800,- die definitiv weg sind... Aber dieses Thema wurde ja bereits ausführlich behandelt.
Hier vielleicht noch ein Grundansatz meinerseits zum besseren Verständnis: Direktinvestmensts sind für Kunden, welche grundsätzlich eine Kapitalvermehrung ohne fixen Zweck anstreben. Das Investitionskapital muss frei sein und adäquate Reserve vorhanden. Denn weder eine Lebensversicherung noch ein Fonds sollten bei einem Kunden platziert werden der nicht über enstprechende Reserven verfügt und man von vorn herein erkennen kann, dass es zu Teilentnahmen kommen könnte, weil keine Reserven vorhanden sind. Beide Veranlagungsprodukte sind mittel- bis langfristig zu sehen. Wenn eine Summe zwingend erforderlich sein sollte, gratuliere ich jedem Berater der ein Produkt ohne Sicherheitsmechanismen verkauft.
Einfach Mal auf mein Profil schaun und Sie werden sehen, dass ich nicht mehr als Berater der E&S tätig bin. Grund hierfür sind aktuelle FLV's (die beiden zB die ich nun bereits mehrfach erwähnt habe), welche aus diversen Gründen die bessere Lösung sind.
Das Handling der E&S war bis vor einigen Monaten jedoch langfristig der günstigste Weg in einen Fond zu sparen. Mittlerweile ist es leider nicht mehr so, da auch einige Versicherungen Ihre Produkte an den Markt entsprechend angepasst haben.
Was die "Sicherheitsmechanismen" betrifft so bleibt wieder Mal nur zu sagen, dass dies vom jeweiligen Anlageziel des Kunden abhängig ist.
Da unsere "Diskussion" aber in erster Linie keine individuelle Beratung darstellt, sondern eine einfache Diskrepanz bzgl. der Funktion einer FLV darstellt sind solche Argumentationen mehr als irrelevant.
horst2004 hat geschrieben:Und was die kleine Anmerkung mit den Verkaufsansätzen angeht: Sie dürfen mich nicht mit einem Vertriebsmitarbeiter verwechseln der seine eigenen Produkte gegenüber anderen Alternativen hochhalten muss. Weiters möchte ich auch Abstand von Produktempfehlungen nehmen. Dafür gibt es ja eh Spezialisten... Aber ich kann Sie beruhigen: Wenn ich, und wenn es nur nebenher wäre, für E&S tätig wäre, können Sie mir glauben, dass ich noch am gleichen Tag einen neuen Arbeitgeber suchen würde.
Tja, Sie dürfen aber auch mich nicht in eine Schublade stecken. Im Moment ist mein Angebot mit hoher Wahrscheinlichkeit Ihrem deutlich überlegen, da ich neben sämtlichen Produkten von Allianz bis Zürich, auch in der Lage bin meinen Kunden die Produkte aller 4 Bausparkassen sowie aller bekannten Fondsgesellschaften zu vermitteln...
horst2004 hat geschrieben:Ich durfte im Forum feststellen, dass in Ihren Argumentationen ein Fonds ggü. Bausparverträgen, Lebensversicherungen klassisch, Lebensversicherungen fondsgebunden und ich glaube soger Sparbüchern bessergestellt wurde. Ganz offen, darf ich hier Ihre Verkaufsansätze in Frage stellen...
Auch hier werden Dinge wieder aus dem Zusammenhang gerissen. Wie immer das Anlageziel und den Anlagehorizont nicht vergessen, wenn allerdings Kunden den Bausparvertrag oder andere Produkte mit der Motivation "damit ich halt irgendwas spare" abschliessen, dann handelt es sich beim besten Willen nicht um das optimale Produkt.
horst2004 hat geschrieben:Um jedoch den sachlichen Boden nicht zu verlieren, möchte ich auch dieses Thema dahingestellt lassen. Man merkt natürlich Ansätze, welche einen Berater und einen Verkäufer unterscheiden. Ob nun fachliche Mankos oder produktspezifische Vorlieben verantwortlich sind. Man muss sich letztendlich selber an der Nase nehmen. Und wenigstens sind wir uns im Punkt "der Kunde entscheidet" einig.
Wir können hier liebend gerne zu jeder der Ihnen bekannten FLV's ein eigenes Thema aufmachen und Sie werden feststellen, dass auch ich einige davon nicht schlecht finde. Jedoch verallgermeinert wie hier bleibt zu sagen, dass es sich um keine REINE Sparform handelt. Eventuelle Garantien Mal aussen vor gelassen, so stellt eine FLV immer noch einen Geldwert mit Zusatzkosten für den Kunden da, die sich recht unflexibel verhält. Ein Direktinvestment als Sachwert hingegen kann hier mit der Flexibilität und den Kosten deutlich punkten.
Wie bereits oben erwähnt bin ich gerne bereit Ihr Büro in Graz zu besuchen, da im Dialog solche Diskussionen deutlich leichter geführt werden können, und eine Fehlinterpretation nicht möglich ist.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen (und allen anderen Usern im Forum) ein frohes Fest.
- RauchenwaldChristian
- Beiträge: 66
- Registriert: 02.12.2007, 15:29
- Wohnort: Villach
Re: Skandia
Hallo zusammen,
eigentlich hatte ich hier nur mal schreiben wollen, was die Skandia gemacht hatte mit meinen FLVs. Den Krieg zwischen
einigen Fachleuten wollte ich nicht, und da ich nicht vom Fach bin, verstehe ich auch nicht, worum es bei den Diskussionen
geht.
Ich hatte insgesamt 3 FLVs bei der Skandia, da ich bis 2006 gearbeitet habe, bin zur See gefahren, konnte ich mich nicht
um ein aktives Fondkonto kümmern, bin nach einigem hin und her bei dem "Navigator" (gemanagte Lebensversicherung)
gelandet, da ich dachte, dass dies optimal war. Nachdem Immobilienfonds geschlossen wurden, wollte ich aus dem
Navigator switchen, und da ich seit 2006 Rentner bin, mir selber ein paar Fonds aussuchen, dies wurde mir von der Skandia
verwehrt, mit dem Hinweis, im Navigator befinden sich Immofonds, die nicht zu verkaufen waren, daher wurde die FLV
zum switchen nicht freigegeben. Dieses System empfinde ich als sehr negativ dem Sparer gegenüber, man nahm mir
jegliche Möglichkeiten auf Kursverluste zu reagieren.
Bleibt bitte friedlich, noch dazu in dieser Zeit
Frohes Fest allen und ein gesundes 2010
Nordlicht
eigentlich hatte ich hier nur mal schreiben wollen, was die Skandia gemacht hatte mit meinen FLVs. Den Krieg zwischen
einigen Fachleuten wollte ich nicht, und da ich nicht vom Fach bin, verstehe ich auch nicht, worum es bei den Diskussionen
geht.
Ich hatte insgesamt 3 FLVs bei der Skandia, da ich bis 2006 gearbeitet habe, bin zur See gefahren, konnte ich mich nicht
um ein aktives Fondkonto kümmern, bin nach einigem hin und her bei dem "Navigator" (gemanagte Lebensversicherung)
gelandet, da ich dachte, dass dies optimal war. Nachdem Immobilienfonds geschlossen wurden, wollte ich aus dem
Navigator switchen, und da ich seit 2006 Rentner bin, mir selber ein paar Fonds aussuchen, dies wurde mir von der Skandia
verwehrt, mit dem Hinweis, im Navigator befinden sich Immofonds, die nicht zu verkaufen waren, daher wurde die FLV
zum switchen nicht freigegeben. Dieses System empfinde ich als sehr negativ dem Sparer gegenüber, man nahm mir
jegliche Möglichkeiten auf Kursverluste zu reagieren.
Bleibt bitte friedlich, noch dazu in dieser Zeit
Frohes Fest allen und ein gesundes 2010
Nordlicht
- nordlicht
- Beiträge: 8
- Registriert: 11.02.2009, 20:25
- Wohnort: -
Re: Skandia
In diesem Fall hat nordlicht vollkommen recht. Damit ist das Thema Skandia grundsätzlich mal abgeschlossen, nehme ich an... Zumal auch Herr Rauchenwald und ich offensichtlich die einzigen Poster sind...
Möchte hiermit auch meine Beiträge in diesem Blog schließen um die Thematik nicht zu verwischen.
Wünsche ein Frohes Fest und einen guten Rutsch allerseits!
Möchte hiermit auch meine Beiträge in diesem Blog schließen um die Thematik nicht zu verwischen.
Wünsche ein Frohes Fest und einen guten Rutsch allerseits!
- horst2004
- Beiträge: 27
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