Wichtige Informationen zur Risikominimierung
Moderatoren: RauchenwaldChristian, philipp.etzler
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Wichtige Informationen zur Risikominimierung
Wenn ein Kunde heute einen Kredit in Anspruch nimmt, wird er seitens der Bank dazu aufgefordert eine Risikoversicherung abzuschliessen, um die Rückzahlung des Kredites im Todesfall zu garantieren.
Nun stellen wir uns folgendes Szenario vor:
Eine Familie errichtet sich mit Hilfe eines Kredites ein Eigenheim im Wert von € 250.000 . Zur Besicherung wird neben dem Eintrag der Bank im Grundbuch eine Risikoversicherung abgeschlossen.
Nach 20 Jahre erkrankt der Mann an Krebs und muss auf Grund der Therapie seinen Job kündigen. Er besiegt den Krebs ist nun jedoch arbeitslos. Das Einkommen der Familie ist nicht mehr ausreichend um die Kreditraten zu bezahlen, dass Haus wird zwangsversteigert.
Für diesen Fall gibt es bei der IVP-Austria eine "Risikoversicherung" gegen 57 schwere Krankheiten (Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall, ...) welche 28 Tage nach der Diagnose die gesamte Versicherungssumme (sinnvollerweise beträgt diese meist der Kreditsumme) ausbezahlt.
Nähere Informationen gibt es auf Anfrage hier im Forum.
Nun stellen wir uns folgendes Szenario vor:
Eine Familie errichtet sich mit Hilfe eines Kredites ein Eigenheim im Wert von € 250.000 . Zur Besicherung wird neben dem Eintrag der Bank im Grundbuch eine Risikoversicherung abgeschlossen.
Nach 20 Jahre erkrankt der Mann an Krebs und muss auf Grund der Therapie seinen Job kündigen. Er besiegt den Krebs ist nun jedoch arbeitslos. Das Einkommen der Familie ist nicht mehr ausreichend um die Kreditraten zu bezahlen, dass Haus wird zwangsversteigert.
Für diesen Fall gibt es bei der IVP-Austria eine "Risikoversicherung" gegen 57 schwere Krankheiten (Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall, ...) welche 28 Tage nach der Diagnose die gesamte Versicherungssumme (sinnvollerweise beträgt diese meist der Kreditsumme) ausbezahlt.
Nähere Informationen gibt es auf Anfrage hier im Forum.
- RauchenwaldChristian
- Beiträge: 110
- Registriert: 02.12.2007, 16:29
- Wohnort: Villach
Re: Wichtige Informationen zur Risikominimierung
Im Grunde genommen finde ich eine Risikoversicherung nicht schlecht zur Absicherung des Kredites.
Vor allem für die "hinterbliebenen" ist diese Versicherung eine Finanzielle Sicherheit.
Du hast erwähnt, dass 28 Tage nach der Diagnose die gesamte Versicherungssumme bzw. Kreditsumme seitens der Versicherung ausbezahlt wird. Also wenn jemand erfährt dass er Krebs oder eine ähnlich schwere Krankheit hat, bekommt man wirklich die volle Versicherungsleistung ausbezahlt?
Vor allem für die "hinterbliebenen" ist diese Versicherung eine Finanzielle Sicherheit.
Du hast erwähnt, dass 28 Tage nach der Diagnose die gesamte Versicherungssumme bzw. Kreditsumme seitens der Versicherung ausbezahlt wird. Also wenn jemand erfährt dass er Krebs oder eine ähnlich schwere Krankheit hat, bekommt man wirklich die volle Versicherungsleistung ausbezahlt?
- nome
- Beiträge: 16
- Registriert: 18.03.2008, 16:14
Re: Wichtige Informationen zur Risikominimierung
Wie du richtig sagst ist eine Risikoversicherung nicht nur für die Hinterbliebenen sondern auch für die Bank von Nutzen, sofern der Kreditnehmer tatsächlich stirbt.
Bei schweren Krankheiten ist dies momentan das einzige Produkt am Markt welches bei Diagnose und nicht nur bei Ableben eine Zahlung in voller Höhe leistet.
Wenn du mir per PN deine Daten zukommen lässt (Geburtsdatum, Raucher ja/nein, gewünschte Versicherungsdauer, gewünschte Versicherungssumme, Mail Adresse) würde ich dir ein unverbindliches Angebot zukommen lassen.
Dieses beinhaltet sämtliche Informationen samt Kleingedrucktem
lg Christian
Bei schweren Krankheiten ist dies momentan das einzige Produkt am Markt welches bei Diagnose und nicht nur bei Ableben eine Zahlung in voller Höhe leistet.
Wenn du mir per PN deine Daten zukommen lässt (Geburtsdatum, Raucher ja/nein, gewünschte Versicherungsdauer, gewünschte Versicherungssumme, Mail Adresse) würde ich dir ein unverbindliches Angebot zukommen lassen.
Dieses beinhaltet sämtliche Informationen samt Kleingedrucktem
lg Christian
- RauchenwaldChristian
- Beiträge: 110
- Registriert: 02.12.2007, 16:29
- Wohnort: Villach
Re: Wichtige Informationen zur Risikominimierung
Danke für dein Angebot, aber ich bin eh schon abgesichert. Ich wollte nur grundsätzlich meine Meinung zur Risikoversicherung kund tun 
- nome
- Beiträge: 16
- Registriert: 18.03.2008, 16:14
Re: Wichtige Informationen zur Risikominimierung
Stellen sich für mich nur 2 Fragen:
Hier mischen sich mehrere Dinge, bei diesem Beispiel. Berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit, Krankheit und Ableben - alles kann abgesichert werden, ohne dass ich ein neues Produkt erfinde/brauche. Weiters ist die Trennung der einzelnen Versicherungen besser, denn nicht alle werden für eine Finanzierung benötigt. Zur Besicherung wird nur die Risiko verpfändet, vinkuliert oder zessioniert. Sollte alles in einem Produkt verpackt sein, schränkt es die Flexibilität des Kunden ein und dient meist nur dem Storno-Schutz des Vermittlers und sollte zu einem späteren Zeitpunkt etwas verändert werden, dann ist es meist mit Neuabschlüssen und Zusatzkosten verbunden. Und oft ist es auch eine Form von Provisionsoptimierung, ähnlich bei LVs (fürs Sparen gedacht) und gleichzeitig noch einen schönen Ablebensschutz mit eingepackt... weils die Bank ja braucht (meist das Sparen aber nicht!)
Was habe ich eigentlich nach 20 Jahren offen? Je nach Laufzeit zwischen 50% und 20%... Bei diesen Restbeträgen und vor allem einer derartigen Tragödie wäre ich neugierig, welche "BÖSE" Bank da fälligstellt (bei 100%iger Besicherung am Objekt) und versteigert... Und selbst wenn, hier müsste etwas übrig bleiben, außer wir sprechen von einer Endfälligen Finanzierung und bei der Veranlagung ist was schief gegangen, bzw. vom Zeitraum her eine Hebel-Finanzierung. Oder es war kein Eigenkapital vorhanden...
Es hört sich für mich sehr oft danach an, als werden Finanzierungen und Bank als Vorwand für die Platzierung derartiger Produkte verwendet. Auch wenn eine Familie entsprechend in Miete lebt, würde ein derartiges Szenario zu finanziellen Schwierigkeiten führen. Weiters sichert dieses Beispiel ja offensichtlich die Diagnose (und den Todesfall nehme ich jetzt mal auch stark an) ab. Heißt grundsätzlich das Arbeitslosigkeit wieder nicht abgesichert ist und wenn eine dieser 57 Krankheiten nicht verantwortlich für den Gesundheitszustand ist und Berufsunfähigkeit eintritt, wäre ebenfalls keine Versicherungsdeckung gegeben.
Ich finde es äußerst spannend wie mit den Ängsten der Leute gespielt wird. Ein Währungsrisiko, ein Zinsrisiko oder ein Veranlagungsrisiko sind in der Vergangenheit sicher ebenso detailiert besprochen worden, wie dieses "Was wäre wenn"-Beispiel...
Gibt es eine Richtprämie. ZB Mann, 25 Jahre, VS 100.000,-, keine gesundheitlichen Negativmermale, keine Sondergefahren, Laufzeit 25 Jahre?
Hier mischen sich mehrere Dinge, bei diesem Beispiel. Berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit, Krankheit und Ableben - alles kann abgesichert werden, ohne dass ich ein neues Produkt erfinde/brauche. Weiters ist die Trennung der einzelnen Versicherungen besser, denn nicht alle werden für eine Finanzierung benötigt. Zur Besicherung wird nur die Risiko verpfändet, vinkuliert oder zessioniert. Sollte alles in einem Produkt verpackt sein, schränkt es die Flexibilität des Kunden ein und dient meist nur dem Storno-Schutz des Vermittlers und sollte zu einem späteren Zeitpunkt etwas verändert werden, dann ist es meist mit Neuabschlüssen und Zusatzkosten verbunden. Und oft ist es auch eine Form von Provisionsoptimierung, ähnlich bei LVs (fürs Sparen gedacht) und gleichzeitig noch einen schönen Ablebensschutz mit eingepackt... weils die Bank ja braucht (meist das Sparen aber nicht!)
Was habe ich eigentlich nach 20 Jahren offen? Je nach Laufzeit zwischen 50% und 20%... Bei diesen Restbeträgen und vor allem einer derartigen Tragödie wäre ich neugierig, welche "BÖSE" Bank da fälligstellt (bei 100%iger Besicherung am Objekt) und versteigert... Und selbst wenn, hier müsste etwas übrig bleiben, außer wir sprechen von einer Endfälligen Finanzierung und bei der Veranlagung ist was schief gegangen, bzw. vom Zeitraum her eine Hebel-Finanzierung. Oder es war kein Eigenkapital vorhanden...
Es hört sich für mich sehr oft danach an, als werden Finanzierungen und Bank als Vorwand für die Platzierung derartiger Produkte verwendet. Auch wenn eine Familie entsprechend in Miete lebt, würde ein derartiges Szenario zu finanziellen Schwierigkeiten führen. Weiters sichert dieses Beispiel ja offensichtlich die Diagnose (und den Todesfall nehme ich jetzt mal auch stark an) ab. Heißt grundsätzlich das Arbeitslosigkeit wieder nicht abgesichert ist und wenn eine dieser 57 Krankheiten nicht verantwortlich für den Gesundheitszustand ist und Berufsunfähigkeit eintritt, wäre ebenfalls keine Versicherungsdeckung gegeben.
Ich finde es äußerst spannend wie mit den Ängsten der Leute gespielt wird. Ein Währungsrisiko, ein Zinsrisiko oder ein Veranlagungsrisiko sind in der Vergangenheit sicher ebenso detailiert besprochen worden, wie dieses "Was wäre wenn"-Beispiel...
Gibt es eine Richtprämie. ZB Mann, 25 Jahre, VS 100.000,-, keine gesundheitlichen Negativmermale, keine Sondergefahren, Laufzeit 25 Jahre?
- horst2004
- Beiträge: 35
- Registriert: 23.07.2008, 15:38
Re: Wichtige Informationen zur Risikominimierung
Kurz die Beispiele:
Mann - Alter 25 - Nichtraucher - Versicherungsdauer: 25 Jahre - Prämienzahlungsdauer: 25 Jahre
Versicherung gegen schwere Krankheiten:
Mindesttodesfallschutz: € 5.000,00
Versicherungssumme: € 122.298,10
monatlicher Beitrag: € 31,20 (Mindestbeitrag -> höhere Versicherungssumme)
Versicherung gegen schwere Krankheiten inkl. Todesfallschutz:
Mindesttodesfallschutz: € 100.000,00
Versicherungssumme: € 100.000,00
monatlicher Beitrag: € 38,40
Die Berechnung inkl. BU ist beispielhaft nicht objektiv möglich, da der ausgeübte Beruf die Prämie beeinflusst.
Natürlich wird beim Verkauf solcher Produkte die Emotion des Kunden genutzt. Die ist unumgänglich, da ohne ein Beispiel zu nennen der Kunde dieses Risiko meist gar nicht wahrnimmt.
Im Zuge der Kreditbesicherung würde wie angesprochen die Risikoversicherung zur Sicherstellung dienen, die Versicherung gegen schwere Krankheiten würde lediglich dazu dienen, eben das Risiko schwerer Erkrankungen ebenfalls abzusichern, und kann natürlich nach eigenem ermessen gekündigt werden.
Was die "BÖSE" Bank betrifft, so ist die aushaftende Summe meist relativ irrelevant. Werden die Raten nicht mehr beglichen gibt es Mahnungen und die Fälligstellung, natürlich gibt es je nach Unternehmen sicher noch Lösungsmöglichkeiten, mein Ansatz war jedoch die finanziellen Folgen schwerer Erkrankungen gänzlich abzusichern.
Es ist auch nicht notwendig dieses Produkt in Höhe der Kreditsumme abzuschliessen. Richtwert sollten die monatlichen Kosten des Haushaltes für die Dauer von 1 bis 3 Jahren sein, um so eben einen Verdienstausfall durch Krankheit samt Mehrkosten durch eventuelle Therapien abzusichern.
Wie von Ihnen angesprochen würde ein solches Produkt auch bei Mietwohnungen sinnvoll sein, eigentlich generell in jeder Lebenssituation, die Frage ist jedoch sieht der Kunde dieses Risiko und will er (siehe Beispiel) das Geld investieren um sich gegen dieses Risiko abzusichern.
Nochmal anzumerken bleibt, dass, unter gewissen Umständen, die Versicherung am Ende der Laufzeit einen Teil der Prämien an den Verischerungsnehmer erstattet.
Mann - Alter 25 - Nichtraucher - Versicherungsdauer: 25 Jahre - Prämienzahlungsdauer: 25 Jahre
Versicherung gegen schwere Krankheiten:
Mindesttodesfallschutz: € 5.000,00
Versicherungssumme: € 122.298,10
monatlicher Beitrag: € 31,20 (Mindestbeitrag -> höhere Versicherungssumme)
Versicherung gegen schwere Krankheiten inkl. Todesfallschutz:
Mindesttodesfallschutz: € 100.000,00
Versicherungssumme: € 100.000,00
monatlicher Beitrag: € 38,40
Die Berechnung inkl. BU ist beispielhaft nicht objektiv möglich, da der ausgeübte Beruf die Prämie beeinflusst.
Natürlich wird beim Verkauf solcher Produkte die Emotion des Kunden genutzt. Die ist unumgänglich, da ohne ein Beispiel zu nennen der Kunde dieses Risiko meist gar nicht wahrnimmt.
Im Zuge der Kreditbesicherung würde wie angesprochen die Risikoversicherung zur Sicherstellung dienen, die Versicherung gegen schwere Krankheiten würde lediglich dazu dienen, eben das Risiko schwerer Erkrankungen ebenfalls abzusichern, und kann natürlich nach eigenem ermessen gekündigt werden.
Was die "BÖSE" Bank betrifft, so ist die aushaftende Summe meist relativ irrelevant. Werden die Raten nicht mehr beglichen gibt es Mahnungen und die Fälligstellung, natürlich gibt es je nach Unternehmen sicher noch Lösungsmöglichkeiten, mein Ansatz war jedoch die finanziellen Folgen schwerer Erkrankungen gänzlich abzusichern.
Es ist auch nicht notwendig dieses Produkt in Höhe der Kreditsumme abzuschliessen. Richtwert sollten die monatlichen Kosten des Haushaltes für die Dauer von 1 bis 3 Jahren sein, um so eben einen Verdienstausfall durch Krankheit samt Mehrkosten durch eventuelle Therapien abzusichern.
Wie von Ihnen angesprochen würde ein solches Produkt auch bei Mietwohnungen sinnvoll sein, eigentlich generell in jeder Lebenssituation, die Frage ist jedoch sieht der Kunde dieses Risiko und will er (siehe Beispiel) das Geld investieren um sich gegen dieses Risiko abzusichern.
Nochmal anzumerken bleibt, dass, unter gewissen Umständen, die Versicherung am Ende der Laufzeit einen Teil der Prämien an den Verischerungsnehmer erstattet.
- RauchenwaldChristian
- Beiträge: 110
- Registriert: 02.12.2007, 16:29
- Wohnort: Villach
Re: Wichtige Informationen zur Risikominimierung
Fazit wäre hier: Die Versicherung gegen schwere Krankheiten inkl. Ablebensschutz der reinen Risiko vorzuziehen. "Geringe" Mehrbelastung gegenüber einer reinen Ablebensversicherung und doch ein erhöter Schutz.
Bin hier grundsätzlich dabei, da unterm Strich ja eh der Kunde entscheiden sollte, welches Risiko er absichern möchte und welches nicht.
Was die aushaftende Summe betrifft, bin ich da anderer Meinung:
Mal was für Rechner: Was passiert, wenn ich 40,- monatlich mehr ggü. der vorgeschriebenen Rate auf den Kredit einzahle? Am Beispiel 100.000,-, 2,5%, Laufzeit 25 Jahre? Ums einfach zu machen: Prämiensumme brutto auf 20 Jahre sind 9.600,- inkl. knapp 400,- fürs Finanzamt. Zahle ich 40,- in den Kredit reduziere ich die Aushaftung im 20. Jahr um mehr als 50% also von rund 25.000,- auf 12.000,-. Und wenn die Kunden die knapp 10.000,- als Reserve auf ein Sparbuch oder Ähnliches einzahlen, verschaffen Sie sich einen Zeitraum von 22 Monaten, wo sie Ihre Verbindlichkeit vom Sparguthaben bedienen können (somit keine direkte monatliche Belastung) und dann sprechen wir von einem Restsaldo von 15.000,-. Zwangsversteigerung?????
2 Punkte welche ich als eher realistische erachte:
1) Ist der aushaftende Kreditsaldo im Verkehrswert gedeckt, so kann man auf jeden Fall mit der Bank verhandeln - das Bankinstitut, welches hier unnachgibig vorgeht, möchte ich kennenlernen. Und sofern hier ein Vermittler im Spiel ist, sollten die Verhandlungen sowieso kein Problem darstellen. Man darf ja nicht vergessen, dass eine Zwangsverwertung a) Geld kostet und b) nachhaltig einen Image-Schaden mit sich bringt. Jetzt wo die Banken SO gut angeschrieben sind...
2) Sollte sich das Einkommen nachhaltig verschlechtern hat sich die Finanzierungssituation auch nachhaltig verändert. Somit ist der Verkauf der Immbilie am freien Markt sicher ertragreicher (für Bank und Kunden) und es sollten genügend Eigenmittel übrig bleiben um im Rahmen der neuen Verhältnisse ein Eigenheim anzuschaffen. Grundsätzlich muss die Gesamtsituation überdacht werden, wenn ein komplettes Einkommen wegfällt. Zu Sagen, dass der Kredit weg muss und dann alles wieder läuft ist in meinen Augen fahrlässig. Das Ignorieren von wirtschaftlichen Veränderungen und die späte Reaktion, durch Kunden oder Bank, ist meist für Fälligstellungen und derartige Entwicklungen verantwortlich.
Was Verkaufsstrategien angeht: Kunden auf Risiken hinweisen und dem Kunden Angst machen sind für mich 2 verschiedene Paar Schuhe. Und die neue Belastung, welche eine Finanzierung von Haus aus mit sich bringt sofort mit irgendwelchen Prämien in die Höhe treiben ist meist ein Grund, warum Finanzierungen scheitern.
Sinn sollte es meiner Meinung nach sein, dass sich Kunden an die neue Belastung gewöhnen und auch nebenher noch einen kleinen LIQUIDEN Polster für kurzfristige Ausfälle zu schaffen. Denn jeder Cent der in diversen Versicherungen verschwindet ist zwangsläufig kurzfristig verloren.
Aus verkaufstechnischen Gründen verstehe ich jedoch, dass die Platzierung diverser Produkte zu einem späteren Zeitpunkt erheblich schwieriger ist - zumal nach einer genehmigten, ausbezahlten und laufenden Finanzierung meist einige Argumente wegfallen (die Bank brauch..., die Bank empfiehlt..., für die Beantragung notwendig... oder steigert die Bonität für die Bank).
Jedoch würde ich die Sache hiermit abschließen. Grundsätzlich stimme ich zu, dass Risiken abgesichert gehören. Auch bin ich der Meinung, das Versicherung notwendig sind, da viele Leute nicht die Disziplin besitzen, ihr Geld zweckmäßig auf die Seite zu legen. "Die Versicherung als Zwang, das Geld vor dem Konsum zu schützen". Was jedoch die Argumentation angeht, nehme ich an, könnte man noch 100 Jahre weiter diskutieren, da einfach unterschiedliche Ansätze da sind, welche abhängig vom Kunden sicher beide richtig sind.
Für Märchen bin ich jedoch nicht offen und zu guter Letzt: Meist wird auch die Finanzierung über den Vermittler eines derartigen Produktes abgeschlossen. Handelt es sich hierbei um eine kompetente Person, welche eine gute Geschäftzbeziehung mit der Bank pflegt (und nicht nur über Konditionenausschreibung versucht die "billigste Finanzierung zu erhaschen), so glaube ich nach wie vor, dass eine vernünftiges Sanierungsgespräch sicher NICHT zu Ungunsten des Kunden verlaufen.
Risikominimierung durch Aufklärung und Betreuung stelle ich mal in den Raum
Bin hier grundsätzlich dabei, da unterm Strich ja eh der Kunde entscheiden sollte, welches Risiko er absichern möchte und welches nicht.
Was die aushaftende Summe betrifft, bin ich da anderer Meinung:
Mal was für Rechner: Was passiert, wenn ich 40,- monatlich mehr ggü. der vorgeschriebenen Rate auf den Kredit einzahle? Am Beispiel 100.000,-, 2,5%, Laufzeit 25 Jahre? Ums einfach zu machen: Prämiensumme brutto auf 20 Jahre sind 9.600,- inkl. knapp 400,- fürs Finanzamt. Zahle ich 40,- in den Kredit reduziere ich die Aushaftung im 20. Jahr um mehr als 50% also von rund 25.000,- auf 12.000,-. Und wenn die Kunden die knapp 10.000,- als Reserve auf ein Sparbuch oder Ähnliches einzahlen, verschaffen Sie sich einen Zeitraum von 22 Monaten, wo sie Ihre Verbindlichkeit vom Sparguthaben bedienen können (somit keine direkte monatliche Belastung) und dann sprechen wir von einem Restsaldo von 15.000,-. Zwangsversteigerung?????
2 Punkte welche ich als eher realistische erachte:
1) Ist der aushaftende Kreditsaldo im Verkehrswert gedeckt, so kann man auf jeden Fall mit der Bank verhandeln - das Bankinstitut, welches hier unnachgibig vorgeht, möchte ich kennenlernen. Und sofern hier ein Vermittler im Spiel ist, sollten die Verhandlungen sowieso kein Problem darstellen. Man darf ja nicht vergessen, dass eine Zwangsverwertung a) Geld kostet und b) nachhaltig einen Image-Schaden mit sich bringt. Jetzt wo die Banken SO gut angeschrieben sind...
2) Sollte sich das Einkommen nachhaltig verschlechtern hat sich die Finanzierungssituation auch nachhaltig verändert. Somit ist der Verkauf der Immbilie am freien Markt sicher ertragreicher (für Bank und Kunden) und es sollten genügend Eigenmittel übrig bleiben um im Rahmen der neuen Verhältnisse ein Eigenheim anzuschaffen. Grundsätzlich muss die Gesamtsituation überdacht werden, wenn ein komplettes Einkommen wegfällt. Zu Sagen, dass der Kredit weg muss und dann alles wieder läuft ist in meinen Augen fahrlässig. Das Ignorieren von wirtschaftlichen Veränderungen und die späte Reaktion, durch Kunden oder Bank, ist meist für Fälligstellungen und derartige Entwicklungen verantwortlich.
Was Verkaufsstrategien angeht: Kunden auf Risiken hinweisen und dem Kunden Angst machen sind für mich 2 verschiedene Paar Schuhe. Und die neue Belastung, welche eine Finanzierung von Haus aus mit sich bringt sofort mit irgendwelchen Prämien in die Höhe treiben ist meist ein Grund, warum Finanzierungen scheitern.
Sinn sollte es meiner Meinung nach sein, dass sich Kunden an die neue Belastung gewöhnen und auch nebenher noch einen kleinen LIQUIDEN Polster für kurzfristige Ausfälle zu schaffen. Denn jeder Cent der in diversen Versicherungen verschwindet ist zwangsläufig kurzfristig verloren.
Aus verkaufstechnischen Gründen verstehe ich jedoch, dass die Platzierung diverser Produkte zu einem späteren Zeitpunkt erheblich schwieriger ist - zumal nach einer genehmigten, ausbezahlten und laufenden Finanzierung meist einige Argumente wegfallen (die Bank brauch..., die Bank empfiehlt..., für die Beantragung notwendig... oder steigert die Bonität für die Bank).
Jedoch würde ich die Sache hiermit abschließen. Grundsätzlich stimme ich zu, dass Risiken abgesichert gehören. Auch bin ich der Meinung, das Versicherung notwendig sind, da viele Leute nicht die Disziplin besitzen, ihr Geld zweckmäßig auf die Seite zu legen. "Die Versicherung als Zwang, das Geld vor dem Konsum zu schützen". Was jedoch die Argumentation angeht, nehme ich an, könnte man noch 100 Jahre weiter diskutieren, da einfach unterschiedliche Ansätze da sind, welche abhängig vom Kunden sicher beide richtig sind.
Für Märchen bin ich jedoch nicht offen und zu guter Letzt: Meist wird auch die Finanzierung über den Vermittler eines derartigen Produktes abgeschlossen. Handelt es sich hierbei um eine kompetente Person, welche eine gute Geschäftzbeziehung mit der Bank pflegt (und nicht nur über Konditionenausschreibung versucht die "billigste Finanzierung zu erhaschen), so glaube ich nach wie vor, dass eine vernünftiges Sanierungsgespräch sicher NICHT zu Ungunsten des Kunden verlaufen.
Risikominimierung durch Aufklärung und Betreuung stelle ich mal in den Raum
- horst2004
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