August 17, 2022

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150.000 demonstrieren für LGBTQ-Rechte in Berlin

(AP)

Rund 150.000 Menschen demonstrierten am Samstag für LGBTQ-Rechte und entrollten Regenbogenfahnen und Schilder bei der jährlichen Feier zum Christopher Street Day in Berlin, die dieses Jahr das Motto des Marsches „United in Love“ feierte.

Die Berliner Polizei gab am Samstagnachmittag eine Schätzung der Menge ab, sagte jedoch, dass die Zahl bis in den Abend hinein zunehmen könnte.

In einer Rede zur Eröffnung der Feierlichkeiten sagte Berlins stellvertretender Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, Klaus Lederer, Berlin solle ein „sicherer Hafen“ für LGBTQ-Personen sein, die in ihren eigenen Ländern verfolgt wurden.

„Allen Völkern fremd zu sein, ist immer noch ein strafbares Verbrechen … Berlin muss eine freie Stadt sein“, sagte er.

Deutsche politische Institutionen haben ihre Unterstützung für die LGBTQ-Community gezeigt. Als historisches Novum hissten sowohl der Deutsche Bundestag als auch das Kanzleramt zu diesem Anlass Regenbogenfahnen.

Die Parade am Samstag war das erste Mal, dass die jährliche Feier vor der Coronavirus-Pandemie ohne größere Einschränkungen stattfand.

Im vergangenen Jahr nahmen rund 65.000 Menschen an dem Marsch inmitten sozialer Distanzierungsregeln und Alkoholverboten teil. Im Jahr 2020 wurde die Parade aufgrund der Pandemie vollständig abgesagt.

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