Oktober 24, 2021

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Der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Stromverbrauch sinkt auf niedrige Luftemissionen

Sonnenkollektoren wurden am 30. Juli 2021 in einem Solarpark in Lütborg, Deutschland, gedreht. REUTERS / Fabian Bimmer / Fotodatei

  • Erneuerbare Energien verzeichneten in Q1-Q3 einen Rückgang der Nutzung von 43 % um 5 Punkte
  • Der Stromverbrauch ist von Januar bis September 2021 um 4% gestiegen
  • Gesamtstromerzeugung um 3,8% gesteigert
  • Die Produktion von Küstenwindparks ging um 16,7% zurück
  • Konventionelle Stromerzeugung um 13,2 % gesteigert

FRANKFURT, 28. September (Deutschlands Anteil an den Luftemissionen aus erneuerbaren Energien ist von Januar bis September um 48 % auf 43 % gesunken, vorläufige Industriedaten vom Dienstag zeigten die Auswirkungen des Wetters auf die Versorgungssicherheit.

Ozeane und Meerwasser decken 19 % des Bedarfs in Europas größter Volkswirtschaft, 24 % weniger als vor einem Jahr, so die vorläufigen Zahlen des Verbands der Haushaltsgeräteindustrie (BDEW) und des Forschungszentrums Solarenergie und Wasserstoff (ZSW).

Die Zahlen wurden nach den EU-Vorgaben berechnet, die sich an den Marktanteilen in der Nutzung und nicht an der Produktion orientieren, die von der Berliner Regierung für ihre grundlegenden Klimazieldefinitionen übernommen wurden.

Insgesamt stieg der Stromverbrauch in Deutschland in neun Monaten gegenüber dem Vorjahr um 4 % auf 416 Milliarden Kilowattstunden (kWh).

Die heimische Stromerzeugung stieg um 3,8% auf 426,3 Mrd. kWh, wobei Deutschland in diesem Zeitraum Nettoexporteur war, wie die Daten zeigen.

Erneuerbare Energien, einschließlich Wind-, Solar-, Wasser-, Bio-, Abfall- und Geothermie, tragen insgesamt 177,7 Milliarden Kilowatt bei, 7,1 % weniger als ein Jahr zuvor.

Küstenwind 63,2 Milliarden Kilowatt, 16,7 % weniger, Photovoltaik 45,9 Milliarden, 2,3 % mehr, Höhenlage 32,5 Milliarden, 0,9 % und Meerwasser 16,4 Milliarden, 15,4 % weniger.

Als Joker auf den Großhandelsmärkten hat sich erwiesen, dass die Photovoltaik trotz des geringen Windwirkungsgrades von Januar bis September durchschnittlich 9,1 % pro Jahr und die Wasserkrafterzeugung ausmachte. Weiterlesen

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Die konventionelle Stromerzeugung aus Kernkraft, Kohle und Gas lag in neun Monaten bei 248,6 Milliarden Kilowatt, 13,2 % mehr als im Jahr 2020.

Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen von 1990 bis 2030 im Rahmen des im Mai festgelegten Ziels um 65 % zu reduzieren. Weiterlesen

Der BDEW sagte, der Ausbau der Erneuerungen und die Steigerung der Energieeffizienz seien Prioritäten für die neue Regierung, nachdem die Sozialdemokraten am Sonntag eine Bundestagswahl knapp gewonnen hatten. Weiterlesen

Bericht von Vera Eckert, Redaktion von David Evans

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