Dezember 9, 2022

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Deutscher bekommt 87 Mal Govid-Stoß – Bericht | Nachrichten | DW

Gegen einen Deutschen wird ermittelt, nachdem die Behörden festgestellt hatten, dass er mindestens 87 Mal den Coronavirus-Impfstoff erhalten hatte. Zeitung für freie Presse Freitag gemeldet.

Der Bericht kommt, während Deutschland im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern gegen eine Welle von COVID-19-Infektionen kämpft und darum kämpft, seine Impfraten zu erhöhen.

Warum hat er so oft gestochen?

Nach Informationen von Freie Presse Auf dem Papier ging der 61-Jährige zu mehreren Impfstellen in den Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Allein im Bundesland Sachsen wurden 87 Coronavirus-Impfstoffe registriert, und es wird angenommen, dass die Person die Impfung dreimal täglich an verschiedenen Stellen erhalten hat.

Ein Mitarbeiter eines Zentrums in Dresden sei misstrauisch geworden, als er den Mann identifiziert habe, sagte DRK-Sprecher Kai Gronich gegenüber Associated Press.

Als er das nächste Mal das Impfzentrum in Eileenburg bei Leipzig betrat, riefen die Mitarbeiter die Polizei und er wurde festgenommen.

Das Deutsche Rote Kreuz wirft dem Mann den Verdacht vor, Impfpässe verkauft zu haben. Im Bundesland Sachsen laufen derzeit strafrechtliche Ermittlungen, auch Behörden in anderen Bundesländern ermitteln gegen den Mann.

Es ist nicht klar, wie oft Menschen tatsächlich den Coronavirus-Impfstoff erhalten haben – aber diese Zahl dürfte höher sein als 87 bekannte Jobs.

Wie ist er den ganzen Tag entkommen?

Dem Bericht zufolge bringt die Person jedes Mal, wenn sie die Impfstelle betritt, einen neuen, leeren Impfpass mit.

Als Jab gefunden wurde, entfernte er Seiten mit Informationen über Impfstoffvolumenzahlen und verkaufte sie an Impfstoffgegner.

Die Person meldete sich mit ihrem eigenen Namen und Geburtsdatum zu Impfterminen an, legte bei den Terminen aber ihre Krankenversicherungskarte nicht vor – was ihr Handeln schnell auffliegen lassen könnte.

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Aufrufe zur Impfregistrierung für Deutschland

Der Fall deckt auch Lücken im deutschen Gesundheitssystem auf – wo medizinische Informationen oft nicht digitalisiert oder zentral gespeichert werden.

„Ein nationaler Impfpass oder ein Corona-Virus-Impfpass hätte sofort Licht in diesen Fall gebracht“, sagte der Sprecher der Landesärztekammer Sachsen, Nut Kohler, der Zeitung.

In Deutschland sind mehr als 75 % der berechtigten Bevölkerung vollständig geimpft, während 58 % eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Diese Zahl hinkt weit hinterher, vor allem in den ostdeutschen Bundesländern, wo in Sachsen 64,5 % vollständig geimpft sind.

Die Durchimpfungsrate Deutschlands liegt weit hinter den westeuropäischen Nachbarn zurück, wobei Spanien zu 85 % vollständig geimpft ist und Portugal zu 91 %.

Bearbeitet von: Jennifer Camino Gonzalez