Mai 18, 2022

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Deutschland: 4 Verletzte bei Zusammenstößen zwischen rechtsextremen Militanten | Nachrichten | DW

Vier Mitglieder einer rechtsextremen Gruppe sind am Sonntag in der ostdeutschen Stadt Schwickau schwer verletzt worden, als sie von einem Aufmarsch gleichgesinnter Militanter zurückkehrten.

Alle vier sollen bei dem Angriff schwer verletzt worden sein, als sie nach dem Marsch den S-Bahnhof Krimitsov verließen, was zu Blutflecken führte.

Alle vier waren ansprechbar, wurden aber mit Verletzungen an Händen und Kopf ins Krankenhaus gebracht. Zeugen sagten aus, bei dem Angriff auf rechtsextreme Mitglieder seien stumpfe Instrumente eingesetzt worden.

Was ist in Zwicka passiert?

Etwa 500 Militante wurden am Sonntag von der rechtsextremen The Third Way (Der Wright) erwartet. Zu Spitzenzeiten beteiligten sich nach Angaben der Polizei Ostsachsen etwa 1650 Menschen an dem Aufmarsch und den Gegenprotesten.

Die Polizei sagte, 1.100 Beamte seien in Svikov im Einsatz, um „das Grundrecht auf Vereinigungsfreiheit“ zu verteidigen.

Die Polizei untersucht einen Angriff auf rechtsextreme Mitglieder und sucht nach bis zu zehn Mitgliedern einer linken Gruppe, von denen sie glaubt, dass sie an dem Vorfall beteiligt waren.

Der Vorfall folgt auf frühere Zusammenstöße

Am Sonntag zuvor sagte ein Polizeisprecher, rechtsradikale Mitglieder hätten Steine ​​auf einen Zug geschleudert, der linke Aktivisten von Dresden nach Clich transportierte. Die Polizei nahm 37 Rechtsextremisten fest.

Bei dem vorangegangenen Vorfall wurden zwei Demonstranten leicht und einer schwer verletzt.

In Glauchau huldigte ein Angreifer Hitler, ein anderer trug einen Gürtel mit Hakenkreuz. Der sächsischen Polizei wird vorgeworfen, verfassungswidrige Symbole verwendet zu haben.

Am Vortag kam es am nahe gelegenen Bahnhof Semnitz zu Zusammenstößen. Fünfzig rechtsextreme Demonstranten wurden aus einem Zug in Richtung Svikov entfernt.

Siehe auch  Deutschland: Nazi-Lagersekretär nach Flucht vor Gericht verhaftet | DW

ar/jsi (AFP, dpa)