Dezember 9, 2022

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Deutschland kündigt neue, zusätzliche Mittel in Höhe von 10 Millionen Euro zur Unterstützung der Bildung an Die Antwort auf die Bildung in der Ukraine kann nicht warten und beläuft sich auf insgesamt 330 Millionen Euro – Ukraine

„Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung sicherzustellen, dass alle Kinder und Jugendlichen Zugang zu hochwertiger Bildung haben.“ – Svenja Schulze, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Deutschland

Russlands Krieg in der Ukraine hat den Zugang zu Bildung für etwa 7 Millionen Kinder stark beeinträchtigt. Als Reaktion darauf kündigte die Bundesregierung heute 10 Millionen Euro an neuen, zusätzlichen Mitteln für Bildung auf einem globalen Bürgerfest an, das nicht warten kann.

Deutschland, Education Can’t Wait, ist der größte Geber des Globalen Fonds der Vereinten Nationen für Bildung in Notfällen und langandauernden Krisen mit einer Gesamtfinanzierung von bisher fast 330 Millionen Euro.

„Die internationale Gemeinschaft muss die Bildungsinvestitionen dringend erhöhen. Vielen Dank, Weltbürger, dass Sie Ihre Stimme für mehr Unterstützung für Bildung erheben und können es kaum erwarten, dass alle jungen Menschen auf der ganzen Welt eine qualitativ hochwertige Bildung erhalten können: Sie wird uns helfen, extreme Armut zu beenden“, sagte Svenja Schulz, Bundesministerin für Bildung und Soziales Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Deutschland.

„Danke, Deutschland! Ihre inspirierende Führung und starke Unterstützung hat die Bildung auf die nächste Stufe gehoben. Bildung ist heute die wichtigste Investition, um eine gerechte, wohlhabende und friedliche Zukunft für alle zu schaffen! Durch globale und lokale Partnerschaften können wir Kindern und Jugendlichen, die von Krisen betroffen sind, eine qualitativ hochwertige Bildung bieten und sicherstellen, dass niemand zurückgelassen wird“, sagte Bildungsdirektorin Yasmin Sharif.

Der neue Beitrag ist an den ersten Notfallzuschuss von Education Connaught Waite in der Ukraine gebunden. Aktuelle Investitionen werden von Save the Children und UNICEF verwaltet und konzentrieren sich auf den Schutz des Wohlergehens von Frauen und Jungen, die vom Konflikt in der Ukraine betroffen sind, und gewährleisten gleichzeitig den kontinuierlichen Zugang zu Bildung und psychosozialer Unterstützung.

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Schulen in der ganzen Ukraine waren während des siebenmonatigen Krieges immer wieder Ziel von Angriffen. Jüngste Regierungsberichte weisen darauf hin, dass 2.300 Bildungseinrichtungen betroffen und mehr als 280 zerstört wurden. Millionen von Flüchtlingen sind in Nachbarländer geflohen, haben Ressourcen erschöpft, Familien auseinandergerissen und Kindern und Jugendlichen ihr angeborenes Menschenrecht auf eine 12-jährige hochwertige Bildung verweigert.

Mit dem Krieg in der Ukraine, der Massenmigration in Afrika, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Asien, den kombinierten Auswirkungen der Klimakrise und der globalen wirtschaftlichen Unsicherheit steht die Welt vor einer sich verschärfenden globalen Bildungskrise.

Eine schockierende neue Analyse der ECW zeigt, dass 222 Millionen von der Krise betroffene Mädchen und Jungen dringend Unterstützung bei der Bildung benötigen – gegenüber 75 Millionen im Jahr 2016.

Als Reaktion auf die globale Bildungskrise hat die ECW während der diesjährigen Generalversammlung der Vereinten Nationen ihre Argumente für Investitionen und ihren Strategieplan 2023-2026 vorgestellt. Um die Verpflichtungen zu erfüllen, die in den Zielen für nachhaltige Entwicklung (insbesondere SDG4 – Bildung für alle), der Erklärung über sichere Schulen und anderen internationalen Vereinbarungen festgelegt sind, mobilisiert der Fonds Spender und strategische Partner, um eine Krisenfinanzierung von mindestens 20 Millionen US-Dollar in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar zu erreichen. Beeinflusste Kinder und Jugendliche in den nächsten vier Jahren mit der Kampagne #222MillionDreams✨📚.

Die hochrangige Finanzierungskonferenz von Education Cannot Wait findet im Februar 2023 in Genf statt. Die von der Schweiz und Education Cannot Wait – sowie Deutschland, Niger, Norwegen und Südsudan – gemeinsam veranstaltete 222-Millionen-Träume-Kampagne✨📚 mobilisierte staatliche Spender, den Privatsektor, Stiftungen und vermögende Privatpersonen, um Zusagen zu machen Maßnahmen ergreifen, indem sie erhebliche finanzielle Beiträge an die ECW leisten

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Hinweis für Lehrer

Education Cannot Wait (ECW): Education Cannot Wait (ECW) ist der globale Fonds der Vereinten Nationen für Bildung in Notfällen und langanhaltenden Krisen. Wir unterstützen hochwertige Bildungsergebnisse für geflüchtete, intern vertriebene und andere von Krisen betroffene Mädchen und Jungen, damit niemand zurückgelassen wird. ECW arbeitet über ein multilaterales System, um die Reaktion auf Krisen zu beschleunigen und sofortige Hilfe und langfristige Interventionen durch mehrjährige Programme zu kombinieren. Die ECW arbeitet eng mit Regierungen, öffentlichen und privaten Spendern, UN-Agenturen, Organisationen der Zivilgesellschaft und anderen Akteuren der humanitären Hilfe und der Entwicklungshilfe zusammen, um die Wirksamkeit zu erhöhen und friedliche Reaktionen zu beenden. Die ECW ruft Spender aus dem öffentlichen und privaten Sektor dringend zu erweiterter Unterstützung auf, um schutzbedürftigere Kinder und Jugendliche zu erreichen. Die 2023 High-Level Financing Conference wird gemeinsam von der ECW und der Schweiz veranstaltet und von Deutschland, Niger, Norwegen und dem Südsudan gemeinsam veranstaltet und findet vom 16. bis 17. Februar 2023 in Genf statt.

Auf Twitter folgen Sie bitte: @EduCannotWait, @YasmineSherif1, @KentPage

Weitere Informationen finden Sie unter: www.educationcannotwait.org

Für Presseanfragen: Anouk Desgroseilliers, [email protected], +1-917-640-6820 Kent Page, [email protected], +1-917-302-1735 Für andere Anfragen: [email protected] org

Pressestelle des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Telefon: +49 / (0)30 / 18 535-28 70 oder -24 51

E-Mail: [email protected]