Oktober 6, 2022

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Die Verbraucherstrompreise in Deutschland werden bis 2023 voraussichtlich um 60 % steigen

Bis 2023 werden die Verbraucherstrompreise in Deutschland um rund 60 Prozent steigen, so der Verband der kommunalen Versorgungsunternehmen (VKU).

Allerdings seien die Stromtarife bislang weniger gestiegen als die Gaspreise, zitierte die Nachrichtenagentur Xinhua den VKU am Freitag.

Bereits heute zahlen Kunden der deutschen Stadtwerke 30 bis 60 Prozent mehr für Gas als vor dem Russland-Ukraine-Krieg.

Der VKU erwartet, dass sich dieses Wachstum auch im kommenden Jahr fortsetzen wird.

„Ein früher oder strenger Winter könnte den Gasverbrauch unerwartet ansteigen lassen und den Preiszyklus neu starten“, warnte der Verbandssprecher.

Seit Beginn des Russland-Ukraine-Krieges haben sich die Gaspreise in Europa verdreifacht, und die Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 von Russland nach Deutschland wurden wiederholt gekappt.

Seit Ende August floss kein Gas mehr durch die Pipeline von Russland nach Deutschland.

„Steigende Energiepreise belasten viele Bürgerinnen und Bürger bereits“, sagte die Bundesregierung Anfang dieser Woche, als sie beschloss, den Mehrwertsteuersatz auf Gaslieferungen bis März 2024 vorübergehend von 19 auf sieben Prozent zu senken.

Die Gesamtpreise für Haushaltsenergie sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) im August gegenüber dem Vorjahr um 46 Prozent gestiegen.

Erdgaspreise waren rund 84 Prozent höher, Heizöl doppelt so teuer.

Laut einer aktuellen DeutschlandTrend-Umfrage des Berliner Instituts Infratest Dmap rechnen 39 Prozent der Deutschen damit, dass sie Schwierigkeiten haben, ihre Energierechnung zu bezahlen.

83 Prozent erwarten, dass höhere Gas- und Strompreise zu Arbeitsplatzverlusten führen werden.

–IANS

ksk/

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