September 17, 2021

Finon.info

Finden Sie alle nationalen und internationalen Informationen zu Deutschland. Wählen Sie die Themen aus, über die Sie mehr erfahren möchten

Govit: Deutschland liefert Impfstoffmengen an andere Länder | Deutschland | News und ausführliche Berichterstattung aus Berlin und darüber hinaus | D. W.

Etwa 60 % der Deutschen haben im dritten Quartal von Juli bis September mindestens eine Impfung mit den erwarteten 100 Millionen oder mehr Impfdosen erhalten.

Aber der Wunsch, sich impfen zu lassen, hat nachgelassen. Die Verfügbarkeit übersteigt derzeit die Nachfrage – daher stehen Impfstoffprodukte zur Spende zur Verfügung.

Die Bundesregierung hat zugesagt, bis Ende 2021 mindestens 30 Millionen Dosen AstraZeneca- und Johnson & Johnson-Impfstoffe zu spenden.

Aber die gespendeten Impfstoffe müssen zuerst gesammelt werden. Es gibt nicht nur adäquate Impfstoffe, sie wurden bereits an Kliniken und Impfzentren verteilt. Diese Einrichtungen enthalten ungenutzte Impfstoffe, die nun an die Bundeslager zurückgegeben werden müssen.

Der Plan für die Rückkehr steht jedoch noch nicht fest. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sollten Impfstoffe vor dem Versand an einen anderen Ort auf Qualität und Verfallsdatum geprüft werden.

Einzelne Arztpraxen können keine Impfdosen ins Ausland spenden. Kürzlich beklagten einige Ärzte, dass die Gefahr besteht, dass die dringend benötigten Impfmengen im Ausland in Deutschland auslaufen. “Verfahren, Kommunen und Bundesländer dürfen keine zentral vom Bundesgesundheitsministerium gekauften COVID-19-Impfstoffe an andere Länder oder Projekte verteilen. Dieses Recht bleibt allein der Bundesregierung vorbehalten”, antwortete das Ministerium gegenüber der DW.

COVAX schließt die WHO ein, um weltweit einen gleichberechtigten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen zu ermöglichen

Die meisten Spenden gehen an COVAX

COVAX steht für „Global Access to COVID-19 Vaccines“. Die globale Impfinitiative zielt darauf ab, das Ungleichgewicht der Coronavirus-Impfstoffe zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zu verringern. Kürzlich gab Spanien bekannt, dass es begonnen hat, Impfstoffe anzubieten.

Die Bundesregierung hat beschlossen, auf fünf Impfstoffspenden vier COVAX zu setzen. Kovacs wird dann bestimmen, in welche Teile der Welt es versendet wird.

Siehe auch  Euro 2020: Das historische Spiel zwischen England und Deutschland, das den Fußball für immer verändert hat

Brot für die Welt, das Entwicklungswerk evangelischer Kirchen in Deutschland, hat dringend darauf bestanden. In Afrika sind derzeit nur 1% der Menschen geimpft. Die Organisation sagte der DW, es sei wichtig, schnell zu handeln, da eine schwere dritte Welle in Afrika Menschenleben töte.

Bewertung des Spenders „Impfstoffdiplomatie“

Deutschland hat beschlossen, 20 % seiner Spenden direkt an einzelne Bundesländer zu spenden. Empfänger sind die Ukraine, Armenien und Namibia. Drei Millionen Impfstoffe wurden dem Westbalkan zugeteilt. Wann mit den Spenden begonnen wird, ist unklar.

Bilaterale Spenden sind nicht umstritten. Kritiker werfen Geberländern vor, ihre strategischen Ziele mit „Impfstoffdiplomatie“ zu erreichen. Aber ich sehe die Brotsituation für die Welt nicht besonders kompliziert. Bilaterale Spenden seien “nicht die besten, aber wenn sie in Gebieten eingesetzt werden, in denen es keine anderen Impfstoffe gibt, sind sie besser als alles andere.”

Brotspenden an die Welt sind nur ein kleiner Teil der Lösung.

Nur die “Ausweitung der Produktionskapazitäten” wird uns “hinbringen”. Die ersten Schritte wurden unternommen, um weitere Produktionsstätten in Ländern mit geringem Impfstoffangebot zu schaffen. Aber die Frage der Erteilung entsprechender Lizenzen wird auf der Tagesordnung stehen. Indien und Südafrika fordern den Umzug seit Oktober 2020.

Dieser Artikel wurde aus dem Deutschen übersetzt.

Wenn Sie hier sind: Jeden Dienstag drehen sich DW-Redakteure um das Geschehen in der deutschen Politik und Gesellschaft, um die diesjährige Wahl und darüber hinaus zu verstehen. Um über Verbesserungen bei der Einreise nach Deutschland in der Nach-Merkel-Zeit auf dem Laufenden zu bleiben, können Sie sich hier für das Berlin-Briefing des wöchentlichen E-Mail-Newsletters anmelden.

Siehe auch  „Wie ein Kriegsgebiet“: Verblüffte Deutsche berechnen Hochwasserkosten