Juni 16, 2024

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Mobilfunknetze arbeiten zusammen, um Tausende von Funklöchern in Deutschland zu schließen

Mobilfunknetze arbeiten zusammen, um Tausende von Funklöchern in Deutschland zu schließen

Sprachsignal und stotterndes Internet auf dem Handy ist für viele in Deutschland ein Fluch im Leben. Um die Abdeckung zu verbessern, arbeiten die drei größten Mobilfunkanbieter des Landes zusammen, um sogenannte „tote Zonen“ zu schließen.

Mobilfunkbetreiber arbeiten zusammen, um die Abdeckung zu verbessern

Seit 2020 arbeiten die Deutsche Telekom und Vodafone an einem Network-Sharing-Abkommen, das die Abdeckung verbessert, indem es Kunden eines Netzes ermöglicht, auf die Antennen eines anderen Netzes in Signalgebieten zuzugreifen und umgekehrt. Nach Angaben der beiden Netzwerke konnten im vergangenen Jahr mehr als 2.000 „graue Punkte“ auf diese Weise schließen.

Der „graue Fleck“ ist das Sendegebiet von nur einem der drei deutschen Netzbetreiber, d. h. es gibt kein Signal zu Kunden der anderen beiden Netze.

Im Jahr 2020 stieß der Deal zwischen Telekom und Vodafone auf Ärger bei Telefonica (O2), dem drittgrößten Betreiber in Deutschland, wegen Bedenken wegen unlauteren Wettbewerbs. Nach dem Eintritt in das Bundeskartellamt einigten sich die beiden Unternehmen darauf, Telefonica in die Allianz aufzunehmen, um die Abdeckung für mehr Kunden im ganzen Land weiter zu verbessern.

In Deutschland sind 6,44 Prozent der Menschen von toten Signalzonen betroffen

Während die Manager von Vodafone und Telecom zufrieden mit dem Fortschritt ihrer Zusammenarbeit sind, waren die Fortschritte bei Telefonica bisher langsam, da nur „Vorbereitungen für die Implementierung“ im Gange sind.

Dennoch hoffen die Betreiber, dass bis zum nächsten Sommer weitere 1.000 graue Flecken geschlossen werden könnten. Ein Telefónica-Sprecher sagte, die ersten Kooperationsstandorte würden in den kommenden Monaten aktiviert, wobei Vodafone und Telekom Zugang zu etwa 2.000 Antennenstandorten gewähren würden. Im Gegenzug erhält Telefónica von seinen Wettbewerbern Zugang zu der gleichen Anzahl von Antennenstandorten.

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Nach Angaben der Bundesnetzagentur sind noch 6,44 Prozent Deutschlands von toten Funkzonen abgedeckt. Im Oktober 2021 war diese Zahl jedoch um 0,36 Prozentpunkte höher, was auf eine Verbesserung hindeutet.

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