Oktober 1, 2022

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Watchdog behauptet, dass Google anbietet, Showcase von allgemeinen Suchen in Deutschland auszuschließen

Der Name Google wird am 1. November 2018 außerhalb des Firmensitzes in London, Großbritannien, angezeigt. REUTERS / Toby Melville

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  • Der Schritt von Google erfolgt inmitten einer hoffnungslosen deutschen Untersuchung
  • Das deutsche Kartellamt befürchtet Diskriminierung
  • Garantien des Google-Kartellamts
  • Das Kartellamt wird sich nun mit den Verlagen beraten

BERLIN, 12. Januar (Reuters) – Das Bundeskartellamt von Google hat am Mittwoch mitgeteilt, dass es angeboten habe, Google News Showcase-Inhalte aus den allgemeinen Suchergebnissen in Deutschland zu entfernen, um das Wettbewerbsverfahren zu beenden.

Google von Alphabet (GOOGL.O) startet 2020 den Google News Showcase. Diese Site fördert Inhalte von über 1.000 Herausgebern.

Das deutsche Kartellamt teilte im Juni mit, dass es nach einer Beschwerde von Corinth Media, die die Rechte deutscher Fernseh- und Radiosender verwaltet, Googles Vorzeigeproduktion mit neuen Befugnissen zur Regulierung von Internetunternehmen untersucht.

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Das Bonner Kartellamt befürchtet, dass die Vertragsmacht von Google dazu führen könnte, dass einige Nachrichtenanbieter vom Markt ausgeschlossen werden, und dass das Hinzufügen von Showcase-Ergebnissen zu seiner öffentlichen Suchmaschine einen unangemessenen Vorteil gegenüber Wettbewerbern verschaffen könnte.

Laut einem Bericht des deutschen Kartellamts hat Google nun garantiert, dass der Zugang zum Showcase nach objektiven Kriterien erfolgt.

Die Bedingungen der Showcase-Teilnahme schließen die Gewährleistung des öffentlichen Urheberrechts durch den Herausgeber nicht aus, wonach Inhaltsanbieter die Herausgeber für die Verwendung von Nachrichtenausschnitten bezahlen müssen.

Die Aufsichtsbehörde sagte, die Untersuchung werde sich nun mit Corint Media und anderen Nachrichtenverlegern beraten, um zu beurteilen, ob der Vorschlag von Google nützlich wäre.

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Reuters unterzeichnete vor einem Jahr den News Showcase-Deal mit Google, und einen Monat später schloss der Besitzer des Wall Street Journal, News Corp (NWSA.O), einen ähnlichen Deal ab.

Die Berliner Corint Media begrüßte die Mitteilung des Kartellamts am Mittwoch.

„Der alternative Wettbewerb von Google wird als realisierbar befürchtet, da er langfristig Deals für Verlage anbieten könnte“, sagten Christoph Schwennicke und Markus Runde, Geschäftsführer von Corint.

Corint behauptet, die Rechte fast aller deutschen und vieler internationaler privater Fernseh- und Radiosender sowie mehrerer Zeitungsverlage wahrzunehmen.

Google sagte, es arbeite eng mit dem Kartellamt zusammen, um so effizient wie möglich den richtigen Ansatz zu finden.

„Wir haben bereits einige Änderungen vorgenommen und schlagen weitere Verbesserungen vor. Wir werden weitere Fragen klären“, hieß es weiter und werde weiter an seinem Vorzeigeangebot arbeiten.

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Bericht von Maria Sheehan; Zusätzliche Berichterstattung von Glass Lawyer und Nadine Shimrosik; Redaktion von Thomas Escrit und Alexander Smith

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