April 25, 2024

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Deutsches Parlament verabschiedet Gesetz zur Beschränkung der Produktion und des Konsums von Cannabis – Jurist

Deutsches Parlament verabschiedet Gesetz zur Beschränkung der Produktion und des Konsums von Cannabis – Jurist

Parlament der Bundesrepublik Deutschland, Bundestag, Bestanden Freitag Gesetz Begrenzte Produktion und Legalisierung des Cannabiskonsums. Das Gesetz wurde von der Zentralregierung eingebracht, und in einer namentlichen Abstimmung stimmten 407 Abgeordnete für das Gesetz, 226 lehnten es ab und vier enthielten sich der Stimme. Dieses Gesetz stieß auf Widerstand der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands (CDU)/Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) und die Alternative für Deutschland (AfD) Allerdings fanden die Oppositionsanträge im Bundestag keine Mehrheit.

Der „Gesetzentwurf zur Änderung des kontrollierten Umgangs und weiterer Vorschriften mit Cannabis“ erlaubt Erwachsenen den Besitz von bis zu 50 Gramm Cannabis für den persönlichen Gebrauch im privaten Bereich und bis zu 25 Gramm Cannabis an öffentlichen Orten. Es ermöglicht die kontrollierte Verteilung von Cannabis bis zu einer Höchstmenge von 25 Gramm pro Tag, 50 Gramm pro Monat für Erwachsene und 30 Gramm für Jugendliche im Alter von 18 bis 21 Jahren. Der Verzehr ist im Umkreis von 100 Metern um ausgewiesene Flächen verboten. Werbung und Sponsoring für Marihuana sind zum Schutz von Kindern und Jugendlichen verboten und es wird eine Präventionskampagne der Centers for Health Education geben.

Die Reform, die am 1. April 2024 beginnt, wird ihre Auswirkungen nach vier Jahren bewerten.

Außerdem erlaubt das Gesetz den kontrollierten Vertrieb von Cannabis durch private Anbau- und Anbauvereine. Künftig ist es Einzelpersonen erlaubt, bis zu drei Cannabispflanzen für den Eigenbedarf anzubauen, wobei strengere Maßnahmen gegen den Zugriff von Kindern und Jugendlichen gelten. Auch nichtkommerzielle Anbaugesellschaften können unter strengen Auflagen Cannabis anbauen und an ihre Mitglieder vertreiben. Dazu gehören eine Mitgliedergrenze von 500 Personen mit Wohnsitz in Deutschland, eine Pflicht zum Nachweis der Mitgliedschaft und Beschränkungen bei der Ausschüttung an die Mitglieder.

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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach unterstützte das Gesetz Sagte Das Scheitern früherer Verbotsmaßnahmen hat zu Konsum unter Jugendlichen, einem florierenden Schwarzmarkt, giftigen Cannabisprodukten und steigender Kriminalität geführt. Eine wirksamere Lösung sei es, Aufklärung über Sanktionen zu stellen und den Schwarzmarkt zu beseitigen, sagte er.

Etwa 4,5 Millionen Deutsche ist gemeldet Verwenden Sie Cannabis. Bis zur endgültigen Genehmigung muss der Gesetzentwurf noch einen Schritt weiter gehen, doch danach wird Deutschland das neunte Land sein, das Freizeit-Cannabis legalisiert.