Februar 25, 2024

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Deutschland gewährt der Ukraine weitere Milliarden an Militärhilfe

Deutschland gewährt der Ukraine weitere Milliarden an Militärhilfe

In zwei Monaten geht der Konflikt in der Ukraine in sein drittes Jahr.

Die Belastung durch die langwierigen Kämpfe fordert ihren Tribut von allen Beteiligten, auch von den Volkswirtschaften auf der ganzen Welt.

Deutschland spürt die Auswirkungen in vielerlei Hinsicht stärker als andere. Experten sagen, dass der Konflikt seit Beginn des Konflikts im Februar 2022 Europas größte Volkswirtschaft 110 Milliarden US-Dollar gekostet hat.

Marcel Fratscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, sagt, der Gesetzentwurf sei umfassend.

„Bezogen auf die Wirtschaftstätigkeit war das Wirtschaftswachstum im Jahr 2022 kriegsbedingt um ein Prozent geringer, im Jahr 2023 schrumpft die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 0,3 Prozent“, sagte er.

Die drei Hauptgründe für diesen Verlust seien „die Auswirkungen auf die Energiekosten, geringere Exporte nach Deutschland und natürlich die Zuversicht: Unternehmen investieren weniger, Verbraucher konsumieren aufgrund der sehr hohen Inflation weniger.“

Berlin hat seine starke Abhängigkeit von billigem russischem Öl und Gas schnell zugunsten der Ukraine verlagert. Selbst bei steigenden Energiepreisen und steigender Inflation werden die Alternativen teurer.

EU-Sanktionen gegen Russland verringerten auch die deutschen Exporte in das Land, das 2021 zu den zehn wichtigsten Handelspartnern Deutschlands zählte.

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Um die Wirtschaft zu schützen, hat Berlin 40 Milliarden Euro (44,27 Milliarden US-Dollar) an Subventionen angeboten, um das Verbrauchervertrauen in der Region zu stärken und die Auswirkungen von Handelsverlusten und steigenden Energiekosten abzufedern, sagt Fratzscher.

Angesichts des Konflikts in Europa erhöhte Berlin die Verteidigungsausgaben um 100 Milliarden Euro (110,68 Milliarden US-Dollar), um ein historisch unterfinanziertes Militär aufzurüsten und zu modernisieren.

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Darüber hinaus sei Deutschland, wie Fratzscher betont, nach den USA zum zweitgrößten Geldgeber für die Verteidigung der Ukraine geworden.

„Die deutsche Regierung gibt jährlich 10 bis 12 Milliarden Euro (11 bis 13 Milliarden US-Dollar) für direkte Finanzhilfe und Rüstungshilfe aus, und die deutsche Regierung hat viel für ukrainische Flüchtlinge ausgegeben. Sie hat 10 Milliarden Euro für Lebenshaltungskosten und Wohnraum ausgegeben.“ , Sprachkurse.

Doch ohne ein Ende des Konflikts wird diese Zahl wahrscheinlich steigen müssen, wie im Bundeshaushalt für 2024 verankert, der in den kommenden Jahren zusätzliche 11,6 Milliarden US-Dollar für Militärhilfe für die Ukraine vorsieht.