Dezember 8, 2022

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Die Umfrage beleuchtet die Wahrnehmung der Lebensmittelsicherheit in Deutschland

Einer Umfrage zufolge glaubt die Hälfte der Deutschen, dass die Lebensmittel, die sie im Land kaufen, sicher sind.

Verbraucher bewerten die Sicherheit von in Deutschland gekauften Lebensmitteln häufig hoch, wie eine Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BFR) ergab. Nur 15 Prozent sagten, es sei weder sicher noch sicher.

Die Umfrage wird alle sechs Monate durchgeführt und die neuesten Ergebnisse umfassen Anfang August 1.001 Personen.

Fast 40 Prozent gaben an, dass die Ernährungssicherheit im Land zunimmt, 36 Prozent sagten, sie sei gleich geblieben, und ein Viertel sagte, sie sei rückläufig. Die Anzahl der Personen, die sagen, dass Lebensmittel unsicher sind, und die Anzahl der Personen, die glauben, dass die Ernährungssicherheit abnimmt, ist gegenüber der vorherigen Ausgabe der Umfrage leicht gestiegen.

Aus der Themenliste waren gentechnisch veränderte Lebensmittel und Mikroplastik in Lebensmitteln bekannt. Etwa die Hälfte wusste von Listerien und ein Viertel von Campylobacter.

Fast zwei Drittel machten sich Sorgen um Mikroplastik, aber nur jeder Fünfte machte sich Sorgen um Listerien und 12 Prozent um Campylobacter.

Die Menschen sind sich der Lebensmittelhygiene zu Hause bewusster. Nur 11 Prozent gaben an, Listerien in Lebensmitteln und 7 Prozent Campylobacter zu kennen.

„Der BfR-Verbrauchermonitor zeigt, dass das Vertrauen in die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs insgesamt hoch ist. Dies widerspricht der weit verbreiteten Annahme, Verbraucher seien oft pessimistisch“, sagte BfR-Präsident Andreas Hensel.

Tunesische und marokkanische Arbeit
Unterdessen trafen sich deutsche und tunesische Beamte im Oktober.

Dies ist Teil der Unterstützung des BfR und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Ernährung (BVL) für Tunesien bei einem Projekt zur Unterstützung des afrikanischen Landes bei der Umsetzung des Lebensmittelsicherheitsgesetzes von 2019.

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Rund 50 tunesische Delegierte trafen sich in Tunis zu einem Praxistest des Krisenmanagementsystems. BVL und BfR sind mit der tunesischen Agentur für Lebensmittelsicherheit (INSSPA) und der Kommission für Risikomanagement (ANCSEP) assoziiert.

Deutsche Stellen passten das Training an die Gegebenheiten in Tunesien an und teilten Wissen zu Krisenvorsorge, Ausbruchsbekämpfung und Krisenkommunikation.

Auch Verbraucher außerhalb Tunesiens würden davon profitieren, so das BfR, da die zunehmende Globalisierung der Lieferkette dazu führe, dass sich die lokale Lebensmittelverteilung über Grenzen und in viele Länder ausbreiten könne.

Das BVL veranstaltet im Dezember eine Veranstaltung, um Ansätze und Instrumente für die Untersuchung von Ausbrüchen anhand von Beispielen aus Vorfällen in Deutschland auszutauschen.

Ein kostenloser Workshop in Berlin am 7. und 8. Dezember umfasst Referenten von Bundes- und Landesbeamten. Die Teilnehmer erhalten die neuesten Informationen zu Listerien, viralen Krankheitserregern und neuen Typisierungstechniken zur Ausbruchserkennung.

Schließlich diskutierten Beamte des BfR und der marokkanischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (ONSSA) die Risikobewertung während eines Treffens Anfang dieses Monats.

Marokko ist ein wichtiger Handelspartner für Deutschland und ein Abkommen zwischen den beiden Unternehmen wurde 2021 unterzeichnet.

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