April 21, 2024

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Einem prominenten deutschen rechtsextremen Politiker wurde ein zweiter Anklagepunkt wegen Verwendung eines Nazi-Slogans vorgeworfen

Einem prominenten deutschen rechtsextremen Politiker wurde ein zweiter Anklagepunkt wegen Verwendung eines Nazi-Slogans vorgeworfen

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde einer der prominentesten Persönlichkeiten der rechtsextremen Partei Alternative Deutschland im zweiten Fall wegen des Sprechens eines Nazi-Slogans bei einer politischen Veranstaltung angeklagt.

BERLIN – Die Staatsanwaltschaft sagte am Mittwoch, sie habe einen der prominentesten Vertreter der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland beschuldigt, bei einer politischen Veranstaltung zum zweiten Mal einen Slogan der SA-Sturmtruppen der Nazis ausgesprochen zu haben.

Björn Höcke sollte bereits am 18. April in Halle vor Gericht stehen. Die Staatsanwälte in der östlichen Stadt sagten, sie würden versuchen, diesem Verfahren einen neuen Anklagepunkt hinzuzufügen.

Der 52-jährige Höcke leitet den Landesverband der AfD im Nachbarland Thüringen und ist eine einflussreiche Persönlichkeit der extremen Rechten der Partei. Er soll den Wahlkampf für die Landtagswahlen am 1. September leiten.

In einem bereits zur Verhandlung angesetzten Fall wird Höcke die Verwendung von Symbolen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen. Eine Rede in Merseburg im Mai 2021 mit dem Titel „Alle für Deutschland!“ Ihm wurde vorgeworfen, mit den Worten geendet zu haben.

Die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass er sich der Herkunft des SA-Slogans bewusst war. Sie sagten, Hawkes Anwälte bestritten, dass seine Worte irgendeine „strafrechtliche Relevanz“ hätten.

Im neuen Fall werfen ihm die Staatsanwälte vor, dass er bei einer AfD-Veranstaltung in seinem Heimatstaat Jerah am 12. Dezember letzten Jahres erneut gegen den Slogan „mit konkreter Kenntnis der Bestrafung“ verstoßen habe.

Sie sagten in einer Erklärung, Haag habe „alles …“ und „Deutschland!“ gesagt. Höcke habe noch nicht auf die jüngsten Vorwürfe reagiert, fügten sie hinzu.

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Der AfD-Ableger in Thüringen genießt einen besonders radikalen Ruf und wird vom Bundesnachrichtendienst als „erwiesenermaßen rechtsextremistische“ Gruppierung eingestuft.

Hawke nannte das Holocaust-Mahnmal in Berlin einmal ein „Denkmal der Schande“ und forderte Deutschland zu einer „180-Grad-Wende“ in der Erinnerung an seine Vergangenheit. Damals lehnte ein Parteigericht seinen Ausschlussversuch ab.

Nationale Meinungsumfragen der letzten Monate zeigen, dass die AfD hinter der größten konservativen Opposition auf Platz zwei liegt und im kommunistischen Osten besonders stark ist.