Dezember 8, 2022

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Mercedes-Benz Lkw holen Emissionen aus Lieferungen in Deutschland ab | Nachrichten

Der Nutzfahrzeughersteller arbeitet auch eng mit Verladern zusammen, um die Elektromobilität in ihren eigenen Lkw-Flotten und Logistikbetrieben zu steigern. Um die Versorgung mit emissionsfreien Komponenten zu unterstützen, wird Worth im Werk eine Ladeinfrastruktur für seine eigenen und die Fahrzeuge seiner Partner installieren. Es wird über 50 separate Ladepunkte verfügen, darunter Megawatt-Ladestationen für hocheffizientes Batterieladen. Die Ladesäulen stehen an Schlüsselstellen für den Lieferverkehr in der Nähe der Produktion im Werk Wörth.

„Wir arbeiten aktiv an der Elektrifizierung unserer eigenen direkten Lieferketten“, sagte Karin Rådström, CEO von Mercedes-Benz Trucks. „Hier gibt es großes Potenzial und großes Interesse bei unseren Partnern, und wir unterstützen diesen Weg nachdrücklich.“

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Mercedes-Benz Trucks arbeitet mit Verladern zusammen, um typische Lieferrouten, Fahrzeiten und Entfernungen zwischen Lieferorten, Lademöglichkeiten und individuelle LKW-Limits zu analysieren. Der Lkw-Hersteller sagte, er werde Logistikpartner bei der Integration von Elektro-Lkw in bestehende Flotten und der Reorganisation von Logistikzentren unterstützen.

In Fort Wörth werden eingehende Teile just-in-time (JIT) an das Montageband geliefert. Künftig soll die Zeit beim Entladen eingehender Teile genutzt werden, um die Batterie des Lieferwagens wieder aufzuladen, so das Unternehmen.

„So muss das Fahrzeug keine weiteren Standzeiten einplanen und kann direkt nach der Teilelieferung seine Route wieder aufnehmen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Das Team in Fort Worth untersucht die Vorteile des Baus eines neuen Integrationszentrums in der Nähe des Werks, um den Lieferfluss zu verbessern und eingehende Teile zu überholen.

In der nächsten Phase soll das Verfahren auf weitere Werke im Produktionsverbund von Mercedes-Benz Trucks ausgeweitet werden.

Fernstrom
Mercedes-Benz Trucks entwickelt den eActros LongHaul für den Fernverkehr, der 2024 in Serie gehen soll. Der Elektro-Lkw wird mit einer Batterieladung eine Reichweite von rund 500 km haben und über eine Ladeleistung von Megawatt verfügen. Für nächstes Jahr ist die Variante Mercedes-Benz eActros 300 als flexibles Schwerlast-Lieferfahrzeug geplant.

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Daimler Trucks, ein Geschäftsfeld von Mercedes-Benz Trucks, beteiligt sich am Programm High Performance Charging im Lkw-Fernverkehr (HOLA) des Verbands der Automobilindustrie. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und der Betrieb einer selektiven Hochleistungs-Ladeinfrastruktur für den batterieelektrischen Lkw-Langstreckenverkehr.

Entlang der A2 zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet, auf der Elektro-Lkw unterwegs sein werden, werden an vier Standorten in Deutschland zwei Hochleistungs-Megawatt-Ladesysteme (MCS) installiert. Genutzt werden zwei Standorte direkt an der Straße und zwei Standorte in Logistikzentren. Bis zum Ende des Projekts werden acht CCS-Ladepunkte und acht MCS-Ladepunkte an vier Standorten zur Verfügung stehen, um die reale Erprobung dieses neuen Systems zu unterstützen und die Grundlage für einen bundesweiten Ausbau dieser Technologie zu bilden.