Oktober 1, 2022

Finon.info

Finden Sie alle nationalen und internationalen Informationen zu Deutschland. Wählen Sie die Themen aus, über die Sie mehr erfahren möchten

Bayer verklagt in Deutschland wegen Übernahme von Monsanto

Eine deutsche Anwaltskanzlei hat beim Landgericht Köln im Namen von Investoren Klage gegen Bayer auf Schadensersatz in Höhe von rund 2,48 Milliarden US-Dollar wegen der Übernahme von Monsanto für 63 Milliarden US-Dollar durch Bayer eingereicht.

Die Anwaltskanzlei TILP sagte, Bayer habe die Risiken im Zusammenhang mit der Klage wegen Kreisverkehrsnutzung nicht vollständig offengelegt.. US-Kläger, die wegen gesundheitlicher Bedenken im Zusammenhang mit der Verwendung von Patronen verklagt haben, haben vor staatlichen und bundesstaatlichen Gerichten insgesamt mehr als 2 Milliarden US-Dollar gewonnen, aber diese Preise wurden später auf etwa 133,2 Millionen US-Dollar reduziert.

Bayer legte beim Obersten Gerichtshof der USA Berufung gegen ein Urteil des Bundesberufungsgerichts ein, mit dem bundesstaatliche Ansprüche aus Pestizid-, Fungizid- und Ratizidklagen ausgeschlossen wurden. Es sieht sich im Laufe der Runde immer noch mit Tausenden von Klagen von Klägern konfrontiert, die behaupten, Krebs verursacht zu haben.

Der Oberste Gerichtshof hat die Meinung des US-Solicitor General eingeholt, bevor er entscheidet, ob der Fall aufgenommen wird.

„Der Emittent börsennotierter Wertpapiere muss die Inlandsinformationen unverzüglich vollständig an den Kapitalmarkt melden“, sagte TILP-Anwalt Axel Wechner in einer Pressemitteilung. „Wir sind der festen Überzeugung, dass Bayer dies in seinen Jahresabschlüssen oder vorläufigen Veröffentlichungen nicht getan hat.“

Im Zeitraum vom 14. September 2016 bis 19. März 2019 liegen Rechtsstreitigkeiten wegen des Erwerbs von Bayer-Aktien vor. Die Transaktion wurde 2018 abgeschlossen.

„Wir halten die Vorwürfe bezüglich der mangelhaften Kapitalmarktkommunikation zur Monsanto-Übernahme für unbegründet“, teilte Bayer mit.

Das Unternehmen „hat das Gesetz und seine Veröffentlichungspflichten eingehalten. Wir sind auch fest davon überzeugt, dass wir der Akquisition von Monsanto gebührende Aufmerksamkeit geschenkt haben. Untersuchungen unabhängiger Sachverständiger bestätigen, dass der Bayer-Vorstand pflichtgemäß gehandelt hat. Wir werden uns ernsthaft verteidigen.“

Siehe auch  Deutsche Arbeitgeber und Gewerkschaften wehren sich gemeinsam gegen den russischen Gasboykott

Weitere Neuigkeiten finden Sie unter www.Agri-Pulse.com.