Dezember 6, 2022

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Covid: Deutschland kann diesen Winter „epidemieartige Zustände“ nicht ausschließen | Nachrichten | DW

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sagte am Samstag, er könne die Möglichkeit der Ausrufung von „Epidemiezuständen“ nicht ausschließen, wenn es in diesem Winter zu einem deutlichen Anstieg der COVID-19-Fälle käme.

Seine Kommentare kamen Tage, nachdem das Kabinett eine Maskenpflicht und andere Gesundheitsmaßnahmen genehmigt hatte, um erwartete neue Wellen des Virus in den kälteren Monaten zu bekämpfen.

sagte Lauterbach Welt am Sonntag In der Samstagsausgabe der Zeitung sieht Deutschland derzeit zwischen 100 und 150 Covid-Tote pro Tag und fügte hinzu: „Meine Sorge ist, dass diese Zahl steigen könnte.“

Deutschland in Alarmbereitschaft für neue Sorten

Er sagte, im Land seien Notfallfinanzierung und Gesundheitsmaßnahmen erforderlich, falls eine gefährlichere Variante als der derzeit dominierende Omicron-Subtyp auftauche.

„Wenn das Gegenteil nicht passiert, wird Deutschland nicht in eine Epidemiesituation geraten“, sagte er. Er sagte jedoch, das Land „muss auf alles vorbereitet sein“.

Er warnte davor, dass kritische Infrastrukturen wie die deutsche Industrie und Krankenhäuser in diesem Winter von einem Anstieg der Fälle schwer getroffen werden könnten.

Der deutsche Gesundheitsminister ist der Ansicht, dass sich das Land in diesem Winter auf andere COVID-19-Stämme vorbereiten muss

Das Kabinett hat am Mittwoch neue Maßnahmen zum Schutz vor dem Virus im Herbst und Winter beschlossen.

Die neuen Regeln beinhalten eine Verpflichtung zum Tragen von Masken des Typs N95 bei Fernreisen in Zügen und Bussen sowie in Flugzeugen.

Ab dem 1. Oktober müssen beim Betreten von Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen, in denen schutzbedürftige Personen untergebracht sind, Masken getragen werden.

Staaten können ihre eigenen Regeln festlegen

Darüber hinaus haben die 16 deutschen Bundesländer die Möglichkeit, ihre eigenen Regeln zu erlassen, je nachdem, wie stark das Virus ihre Regionen betrifft.

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Die Landesregierungen können eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr, in Schulen und darüber sowie bei öffentlichen Indoor-Veranstaltungen beschließen.

Die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen kann eingeschränkt und es können Tests verlangt werden.

Die Regierung hat jedoch betont, dass unabhängig davon, wie sich die Pandemie entwickelt, keine weiteren Lockdowns oder Schulschließungen geplant sind.

Diese Pläne bedürfen noch der parlamentarischen Zustimmung.

Bereiten Sie Impfstoff-Booster vor

Unterdessen haben das deutsche Pharmaunternehmen BioNTech und der US-Partner Pfizer am Freitag bei der Europäischen Union einen Antrag auf Zulassung des neuesten Covid-Impfstoffs nach den aktuellen Omicron-Varianten BA.4 und BA.5 gestellt.

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) wird voraussichtlich am Donnerstag eine frühere Version zum Schutz vor der Variante omicron BA.1 genehmigen.

Deutsche Beamte haben angekündigt, dass die Zulassung von Impfstoffen gegen BA.4 und BA.5 bis Ende September bekannt gegeben werden soll.

Einen Tag, nachdem es grünes Licht aus Brüssel erhalten hat, sagt Berlin, dass es neue Schüsse auf ein Booster-Programm für ältere und schutzbedürftigere Gruppen enthüllen kann.

mm/kb (AP, AFP, dpa)