Mai 30, 2024

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Der Ukrainer Wolodymyr Selenskyj dankte dem Deutschen Olaf Scholz für seine Diplomatie in China.

Der Ukrainer Wolodymyr Selenskyj dankte dem Deutschen Olaf Scholz für seine Diplomatie in China.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte am Dienstag dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz für seine diplomatischen Bemühungen in Peking, den 25-monatigen Krieg mit Russland zu lösen.

Die Ukraine unternimmt erhebliche Anstrengungen, um die Unterstützung Chinas, das enge Beziehungen zu Russland unterhält, für einen Friedensgipfel in der Schweiz im Juni zu sichern.

Russland war zu dem Treffen nicht eingeladen und hat ein solches Treffen ohne die Beteiligung Moskaus als bedeutungslos abgetan.

Scholz verbrachte am Dienstag mehr als drei Stunden mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und forderte ihn auf, „Druck auf Russland auszuüben“. [President Vladimir] Putin hat seinen wahnsinnigen Feldzug endlich beendet, seine Truppen abgezogen und diesen schrecklichen Krieg beendet.

Bundeskanzler Olaf Scholz (rechts) nimmt im Februar an einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin teil. Foto: dpa

Doch Xi lehnte das Treffen in der Schweiz ab und sagte, dass Bemühungen um eine friedliche Lösung von beiden Seiten anerkannt werden müssten und eine gleichberechtigte Beteiligung aller Parteien beinhalten müssten.

„Ich möchte besonders dem deutschen Bundeskanzler Olaf für seine Führung und angemessene internationale Kommunikation danken“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache.

„Für die Signale, die wir aus Peking gehört haben. China kann der Ukraine helfen, einen gerechten Frieden und Stabilität in den internationalen Beziehungen wiederherzustellen.“

Selenskyj sagte, das Treffen in der Schweiz „bietet uns allen eine echte Gelegenheit, sicherzustellen, dass die UN-Charta und ihre Ziele und Prinzipien wirklich umgesetzt werden.“

Der Kreml sagt, dass Friedensgespräche mit der Ukraine ohne Russland nichts bedeuten

Chinesische Vertreter haben mindestens an einem der Vorbereitungstreffen für das Schweizer Treffen teilgenommen.

Der hochrangige chinesische Botschafter Li Hui, Sonderbeauftragter für eurasische Angelegenheiten, traf hochrangige Beamte sowohl in Moskau als auch in Kiew.

Doch während seines Aufenthalts in Moskau sagte er, dass es ohne die Beteiligung Moskaus unmöglich sei, über die Ukraine-Regelung zu diskutieren.

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