September 17, 2021

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Deutsche Regulierungsbehörde schlägt niedrigere Renditen für Gasphasen vor

Der Mond geht am 5. Februar 2020 auf einem Strommast in der Nähe des Braunkohlekraftwerks in Nure, Deutschlands Energieversorger und Versorger RWE, bei Romerskirchen, nordwestlich von Köln, auf. REUTERS / Wolfgang Rattay / File Photo

  • Der Aktienzins ist von 2023/24 von 6,91 % auf 4,59 % gesunken
  • Die Behörde wird sich mit der Branche beraten und im Herbst entscheiden

FRANKFURT, 14. Juli (Reuters) – Die Bundesnetzgesellschaft hat am Mittwoch einen Vorschlag für Aktienzinssätze für Gas- und Stromnetze veröffentlicht, in dem die Betreiber ihre Gewinne für den Fünfjahreszeitraum ab 2023 bzw. 2024 kontrollieren.

Die Kommission schlug 4,59 % der Einnahmen für neue Infrastruktur vor der Körperschaftsteuer vor, und jetzt werden die Kosten in regulierten Sektoren durch Gebühren gedeckt, die auf die Endkundenpreise erhoben werden.

Laut einem Bericht verdient die alte Infrastruktur derzeit 3,03 % gegenüber 5,12 %.

Entscheidungen hierzu werden im Herbst getroffen.

Die Auswirkungen dieses Prozesses werden sich auf die Geschwindigkeit des Ausbaus erneuerbarer Energien und die Wiederverwendung von Erdgaspipelines für kohlenstoffarme Anwendungen wie die Produktion erneuerbarer Quellen von nicht produziertem Wasserstoff auswirken.

Jochen Homan, Präsident der BundesnetJagentur, sagte, sein Unternehmen sei besorgt über den Schutz der Betreibereinnahmen, setze sich jedoch dafür ein, die Auswirkungen auf die Verbraucherpreise zu minimieren.

„Wir wollen Investitionen in Etappen dauerhaft attraktiv halten“, sagte er.

Niedrige vorgeschlagene Zinssätze spiegeln Schätzungen deutlich niedrigerer Zinssätze an den aktuellen und zukünftigen Kapitalmärkten wider, während angemessene Risikoprämien zugewiesen werden.

„Bei der Festlegung der endgültigen Preise werden wir die Planungen des Beratungsprozesses berücksichtigen“, sagte Homan.

Der Betreiber sagte, die Lobbys sollten mehr Geld ausgeben, um ihre Netzwerke zu aktualisieren.

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„Sollte der Aktienzins auf das erwartete Niveau gesenkt werden, könnte er zu einem Bumerang für notwendige Investitionen in die Energieinfrastruktur werden“, sagt Ingbert Lipping, Geschäftsführer des VKU-Vereinsverbandes der Stadtwerke. Im Jahr 2030. Weiterlesen

Der Bundesverband der Energiewirtschaft (BDEW) sprach einst nicht von “angemessenen Investitionsbedingungen” und warnte davor, dass Milliarden von Euro in die Infrastruktur fließen müssten, um die Energiewende zu verhindern.

Bericht von Vera Eckert, herausgegeben von Kirsty Knolley, Douglas Baswin und Steve Arlofsky

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