Mai 24, 2024

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Deutsches Bierpulverbier hat mehr Hopfen

Deutsches Bierpulverbier hat mehr Hopfen

Nucelle: Mit seinem blonden Farbton, den bitteren Noten und der schaumigen Schaumkrone sieht Stefan Fritsches neuestes Bier wie kein anderes Bier aus.

Aber das revolutionäre Getränk, das in der Fritsche-Brauerei in Neussel, Deutschland, hergestellt wurde, wurde aus zwei Zutaten hergestellt: Pulver und Wasser.

Mit seiner neuen Erfindung könne „jeder zu Hause sein eigenes Bier brauen“, sagte Fritsche gegenüber AFP in dem Komplex nahe der Grenze zu Polen.

Derzeit ist das Rezept, das Anfang des Jahres fertiggestellt wurde, alkoholfrei und enthält kein Kohlendioxid, was bedeutet, dass es keine Blasen enthält.

Aber Fritsche, 56, plant, eine alkoholische Version zu kreieren und schließlich Blasen hinzuzufügen, um sie bierähnlicher zu machen.

Der Hauptzielmarkt wären afrikanische und asiatische Länder, da sich Pulverbier über weite Strecken viel einfacher und kostengünstiger transportieren lässt als Flaschenbier.

Aber das Heimbrauen in Deutschland dürfte nicht so reibungslos verlaufen, da für Bier ein 500 Jahre altes Reinheitsgebot gilt, das als „Reinheitsgebot“ bekannt ist.

„Wir wissen, dass Pilstrinker und Craft-Beer-Liebhaber vor allem in Deutschland zunächst skeptisch gegenüber unserem Produkt sein werden“, gibt die Brauerei auf ihrer Website zu.

Es ist unklar, ob das Produkt überhaupt als Bier vermarktet werden darf, wenn die Zutaten streng auf Malz, Hopfen, Hefe und Wasser beschränkt sind.

Fritsche lehnte es ab, sein Rezept preiszugeben, argumentiert jedoch, dass seine Erfindung in einer Welt notwendig sei, die nachhaltige Lösungen brauche.

Brewer arbeitet immer noch mit Investoren zusammen, um das Pulver kommerziell auf den Markt zu bringen, hofft jedoch, innerhalb von vier Monaten mit dem Verkauf beginnen zu können.

Feste Ziele

Die Pulverform, die in den letzten zwei Jahren gemeinsam mit europäischen Labors entwickelt wurde, mache den Export des Getränks um 90 Prozent günstiger als herkömmliches Bier, sagte er.

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„Wir wollen die erste nachhaltige Brauerei der Welt werden.“