April 21, 2024

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Deutschlands Wirtschaftsrat sieht Rezession weniger pessimistisch als Regierung – Quelle

Deutschlands Wirtschaftsrat sieht Rezession weniger pessimistisch als Regierung – Quelle

BERLIN, 08.11. – Deutschland wird im nächsten Jahr keine so schwere Rezession bevorstehen, wie die Regierung derzeit prognostiziert, sagen fünf „kluge“ Berliner Wirtschaftsberater.

Der fünfköpfige Wirtschaftsbeirat geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 um 0,2 % schrumpfen wird, gegenüber einer offiziellen Prognose von 0,4 %, sagte eine mit ihrem Jahresbericht vertraute Person am Dienstag gegenüber Reuters.

Etwas optimistischer blickt der Rat in seinem am Mittwoch erscheinenden Jahresbericht auf das Jahr 2022, über den erstmals der Spiegel Weekly berichtete.

Berater prognostizieren ein Wachstum von 1,7 %, verglichen mit der Prognose der Regierung von 1,4 %, basierend auf einem unerwarteten Wachstum im dritten Quartal trotz Inflations- und Energieversorgungssorgen.

Die Inflation wird in diesem Jahr voraussichtlich durchschnittlich 8 % betragen, und 2023 wird es außergewöhnlich starke Preissteigerungen geben, sagten Berater und warnten, dass die Auswirkungen der Inflation auf die Kaufkraft der Verbraucher eine Ursache für die Verlangsamung seien.

Der Süddeutschen Zeitung zufolge sieht das Beratergremium die Inflation im nächsten Jahr bei 7,4 %.

Eine deutsche Zeitung berichtete am Montag, dass Berater der Regierung empfehlen werden, die Steuern für die Reichen zu erhöhen, um das milliardenschwere Hilfspaket zu finanzieren, das sie zur Bekämpfung der Energiekrise vereinbart hat.

Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung forderten die Gutachter in ihrem Jahresbericht eine Anhebung des Einkommensteuerspitzensatzes oder die Einführung einer Energieeinheitssteuer für Gutverdiener.

Die Süddeutsche Zeitung zitiert den Jahresbericht mit den Worten, solche Maßnahmen „erhöhen die Präzision des Gesamtpakets und signalisieren, dass die Energiekrise gemeinsam bewältigt werden muss“.

Berichterstattung von Rene Wagner und Andreas Ringe Miranda Murray Redaktion von Rachel More, Susan Fenton Redaktion von Leslie Adler

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