Dezember 2, 2021

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Die deutschen Regierung-19-Infektionen sind seit Mitte Mai auf einem Allzeithoch

Im Impfstoffzentrum Arena Trepto in Berlin am 9. August 2021 stehen Menschen an, um sich bei Impfungen mit Musik gegen die Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) impfen zu lassen.

BERLIN, 23.10. (Reuters) – In Deutschland wurde seit Mitte Mai am Samstag die höchste Zahl an Fällen von Coronavirus-Infektionen gemeldet und in den letzten sieben Tagen die Grenze von 100 pro 100.000 Fälle erreicht, die der Maßstab für die Auferlegung war eine strikte Aussperrung.

Gesundheitsminister Jens Spahn stellte jedoch fest, dass Deutschland jetzt besser mit dem Impfstoff umgehen könne, obwohl denjenigen, die nicht geimpft waren, mitgeteilt wurde, dass die Beschränkungen für das Tragen von Masken und Indoor-Aktivitäten bis zum nächsten Frühjahr bestehen bleiben würden.

Die Rate der Sieben-Tage-Inzidenz – die entscheidet, ob bis August die strengsten Covit-19-Beschränkungen verhängt werden sollen – ist laut Robert Koch, zuständig für die Seuchenbekämpfung, von 95 am Freitag auf 100 am Samstag gestiegen.

Am Samstag wurden insgesamt 15.145 Neuinfektionen gemeldet, 4.196 mehr als im gleichen Zeitraum am vergangenen Samstag und 86 Todesfälle, was einer Gesamtzahl von 95.077 entspricht.

Die Staats- und Regierungschefs der 16 deutschen Bundesländer debattieren über das weitere Vorgehen nach dem Ende des bundesweiten Ausnahmezustands am 25. November, sodass die Beschränkungen automatisch auslaufen, wenn sie nicht durch parlamentarische Abstimmungen verlängert werden.

Spaan sagte am Samstag, dass der Ausnahmezustand aufgehoben werden kann, während die Regeln für das Tragen von Masken und das Betreten öffentlicher Räume in Innenräumen eingehalten werden, die eine Impfung, Erholung oder negative Testergebnisse erfordern.

„Wir haben schon mehr Fälle, eine bessere Zahl von Infektionen, die besser behandelt werden können, und das Gesundheitssystem kann ohne allzu große Belastung besser auskommen, weil viele bereits geimpft sind“, sagte Spawn dem Deutschlandfunk.

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„Dieser Weg vom Notfall über den Sonderalarmzustand zum Normalzustand, wahrscheinlich im Frühjahr, wenn nicht neue Variante, gibt hoffentlich Hoffnung.“

Er stellte jedoch fest, dass einige Teile Deutschlands, in denen die Impfraten niedrig seien – wie Sachsen und Thüringen – in Krankenhäusern aufgrund steigender Infektionen bereits unter zunehmendem Druck geraten.

Etwa 66% der deutschen Einwohner sind vollständig geimpft, verglichen mit 63,3% der Bevölkerung in der gesamten Europäischen Union.

Gemeldet von Rose Russell Emma Thomason Redaktion

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